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HĂ€matoporphyrin

Strukturformel
Strukturformel von HĂ€matoporphyrin
Allgemeines
Name HĂ€matoporphyrin
Andere Namen
  • HĂ€matoporphyrin IX
  • 7,12-Bis(1-hydroxyethyl)- 2,8,13,17-tetramethyl- 21H,23H-porphin- 2,18-dipropionsĂ€ure
Summenformel C34H38N4O6
CAS-Nummer 14459-29-1
PubChem 11103
Kurzbeschreibung

violettes Pulver[1]

Eigenschaften
Molare Masse 598,69 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

172–173 °C[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-SĂ€tze H: keine H-SĂ€tze
EUH: keine EUH-SĂ€tze
P: keine P-SĂ€tze
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine Gefahrensymbole
R- und S-SĂ€tze R: keine R-SĂ€tze
S: 22-24/25
LD50

307 mg·kg−1 (Maus, i.v.) [2]

Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

HĂ€matoporphyrin, auch Haematoporphyrin, (engl.: Hematoporphyrin) entsteht bei der sauren Hydrolyse des HĂ€moglobins. Hierbei werden die Proteinketten abgespalten sowie das Eisen(II)-ion entfernt. Außerdem werden die beiden Vinylgruppen hydratisiert,[3] HĂ€matoporphyrin ist somit ein eisenfreies HĂ€m.

Eigenschaften

HĂ€matoporphyrin unterscheidet sich von Protoporphyrin IX dadurch, dass die beiden Vinyl-Gruppen infolge Anlagerung von Wasser in Hydroxyethyl-Reste ĂŒbergegangen sind. Da die Hydratisierung nicht stereospezifisch erfolgt, besteht HĂ€matoporphyrin aus 4 Stereoisomeren.[3]

Verwendung

Einzelnachweise

  1. ↑ a b c Datenblatt Hematoporphyrin, ≄55% (HPLC) bei Sigma-Aldrich, abgerufen am 16. Juni 2011.
  2. ↑ a b HĂ€matoporphyrin bei ChemIDplus.
  3. ↑ a b Römpp CD 2006, Georg Thieme Verlag 2006.
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