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| Seriendaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel | Hör mal, wer da hämmert |
| Originaltitel | Home Improvement |
| Produktionsland | USA |
| Originalsprache | Englisch |
| Produktionsjahr(e) | 1991–1999 |
| Länge | 22 Minuten |
| Episoden | 204 in 8 Staffeln |
| Genre | Sitcom |
| Idee | Andy Cadiff |
| Musik | Dan Foliart |
| Erstausstrahlung | 17. September 1991 (USA) auf ABC |
| Deutschsprachige Erstausstrahlung | 15. März 1993 auf Das Erste |
| Besetzung | |
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| Nebenfiguren | |
Hör mal, wer da hämmert (Originaltitel: Home Improvement) ist eine amerikanische Sitcom, die in den Jahren 1991 bis 1999 in 204 Episoden auf ABC lief. Die Serie basiert auf der Stand-up-Comedy des Hauptdarstellers Tim Allen und wurde von Matt Williams, Carmen Finestra und David McFadzean entwickelt. Sie gehört zu den erfolgreichsten Serien der Neunziger.
In Deutschland lief die Sitcom zuerst ab 1993 unter dem Titel Der Heimwerker, später Der Dünnbrettbohrer im Ersten, danach ab 1996 in einer neuen Synchronfassung als Hör mal, wer da hämmert bei RTL.
Die Handlung dreht sich um den Alltag von Tim Taylor (Tim Allen), den Moderator der Heimwerkersendung Tool Time, dessen Assistent Al Borland (Richard Karn), Tims Frau Jill (Patricia Richardson), die Söhne Brad, Randy und Mark (Zachery Ty Bryan, Jonathan Taylor Thomas und Taran Noah Smith), sowie dem Nachbar Wilson (Earl Hindman). Grundmotive der einzelnen Episoden sind Heimwerkeraufgaben, die Tim mit übertriebenen technischen Mitteln zu bewältigen versucht, was meist mit Unfällen endet, sowie Probleme innerhalb der Familie.
Inhaltsverzeichnis |
Tim Taylor, der selbsternannte „Heimwerkerkönig“ (im Original Tim „The Toolman“ Taylor), ist der schlagfertige Moderator der Heimwerkersendung Tool Time, die vom fiktiven Werkzeughersteller Binford Tools (Binford-Werkzeuge) gesponsert wird. Sein Assistent ist der alleinstehende Schreiner Al Borland, der mit seiner behäbigen Art zur Zielscheibe von Tims Witzen wird. Tim ordnet alles seinem Leitspruch „Mehr Power!“ unter und versucht handwerkliche Aufgaben oft dadurch zu bewältigen, dass er die benutzten Werkzeuge leistungssteigernd modifiziert, was meistens in der Zerstörung des Werkzeugs oder des zu bearbeitenden Gegenstands endet, auch verbunden mit einem Krankenhausaufenthalt Tims. Während sich Tim generell sehr ungeschickt anstellt und gleichzeitig besserwisserisch wie inkompetent auftritt, hat er im naiv-bodenständigen Al einen sachkundigen und fingerfertigen Partner, der Tims Arbeitsweise kritisch gegenübersteht. Eine häufig von Al benutzte Phrase ist dabei „Das glaube ich nicht, Tim.“
Verheiratet ist Tim mit der gutmütigen aber bestimmten Jill Taylor, die ihren Ehemann stets davon abzuhalten versucht, im Haus etwas zu reparieren oder die Leistung eines Geräts zu steigern, da dies auch hier meist in Zerstörung und Unfällen endet. Zu kämpfen hat sie auch mit der Autovernarrtheit ihres Mannes: Tim steckt große Teile seiner Freizeit und Ersparnisse ins Basteln an Hot Rods. Sie selbst hat kein Faible für Technik und studiert in späteren Staffeln Psychologie. Trotz aller Reibungspunkte rauft sich das Paar immer wieder zusammen. Die Söhne der Taylors sind Brad, Mark und Randy. Brad ist der älteste, ein guter Sportler und beliebt in der Schule. Der mittlere, Randy, ist ein Sprücheklopfer und hat die besten Schulnoten der drei. Mark ist der jüngste und konstantes Opfer von Streichen und Witzeleien seiner älteren Brüder.
Bei Problemen steht Tim immer sein Nachbar Wilson als Ratgeber zur Seite. Er ist ein alter, erfahrener Mann von Welt, der mit Tim in seinem Hinterhof über den Gartenzaun hinweg redet. Dabei ist immer Wilsons untere Gesichtshälfte verdeckt. Um Tim zu helfen, zitiert Wilson Philosophen oder benutzt Analogien, was Tim immer missversteht, worauf ihm Wilson die zugrundeliegende Botschaft erklären muss, die sich jeweils als hilfreich erweist. Seltener suchen auch Jill und die drei Jungen bei Wilson um Rat.
Auffallend ist auch die Entwicklung der Serienstruktur zu Anfang der dritten Staffel: So brach man von da an mehr mit dem klassischen Sitcom-Konzept von voneinander komplett unabhängigen Episoden zugunsten folgenübergreifender Handlung. Dies wurde auch begleitet von recht vielen anderen Änderungen: So wurde das Tool-Girl Lisa „eingetauscht“ gegen Heidi, die fortan auch keine Nebenrolle mehr war. Verschiedene wiederkehrende Elemente wurden schlagartig seltener oder komplett gestrichen, wie Brad und Randys Ärgern von Mark oder das Rohr im Keller, an welchem Tim sich anfangs häufig den Kopf stößt. Gleichzeitig wurde Neues etabliert: Handlungen wie die wieder studierende Jill oder komplette Nebenfiguren und Schauplätze wie Harrys Eisenwarenladen um Harry Turner. Auch wurde nun auf Kontinuität mehr Wert gelegt, obwohl so teilweise Widersprüche mit den ersten beiden Staffeln entstanden (Jills Geburtstag wechselt die Jahreszeit). Die Familien von Tim und Jill hatten hier auch ihren ersten Auftritt, unabhängig von vorher dargelegten Familienverhältnissen.
Timothy „Tim“ Taylor ist mit Jill glücklich verheiratet und hat mit ihr drei Kinder: Brad, Randy und Mark. Als Tim elf Jahre alt war, verlor er seinen Vater, den er sehr verehrte; ein traumatisches Erlebnis für ihn, über welches er nur ungern redet. So wuchs er mit seinen Brüdern bei seiner Mutter Lucille auf und hat noch später Probleme, sie mit einem anderen Mann als seinem Vater zu sehen.
Tim moderiert die Heimwerkersendung „Tool Time“ zusammen mit seinem Assistenten und guten Freund Al Borland, da er sich seit frühester Jugend für Werkzeuge, Maschinen und Fahrzeuge interessiert. All diese Dinge hält er für spezifisch männlich und obwohl er glaubt, ein Fachmann auf diesen Gebieten zu sein, unterlaufen ihm aufgrund von Leichtsinn und Selbstüberschätzung – er liest weder Gebrauchsanweisungen, noch hört er auf die Ratschläge seines Assistenten – regelmäßig grobe Fehler, die meist zu spektakulären Katastrophen führen und nicht selten im Krankenhaus enden. Seine Umgebung hat sich darauf mittlerweile eingestellt und hält somit regelmäßig Verbandsmaterialien und Notrufnummern parat.
Zu seinen Freizeitbeschäftigungen zählt es, alte Autos (Hot Rods) und andere Gerätschaften mit „mehr Power“ zu versehen. Sein besonderer Ehrgeiz ist es, mit Tool Time erfolgreicher zu sein als Konkurrent und wirklicher Heimwerkershow-Moderator Bob Vila und seinen Nachbarn, den pensionierten Proktologen Doc Johnson, beim alljährlichen Weihnachtslichterwettbewerb zu überbieten. Außerdem interessiert er sich für „Männer“-Sport wie Eishockey, Football, Basketball oder Motorsport.
Probleme hat er auch damit, die Frauenwelt zu verstehen. Dies ist manchmal begleitet von unabsichtlich chauvinistisch, aber nie bösartig gemeinten Kommentaren. Er verwehrt sich auch oft gegen Emotionen und betrachtet sie als „unmännlich“, obwohl er sie vereinzelt (und oft unbeabsichtigt) zulässt. Mit seinen zahlreichen Problemen wendet er sich regelmäßig an seinen Nachbarn und guten Freund Wilson, der ihm mit Rat zur Seite steht und oftmals hilft, klarer zu sehen.
In Episode 110 Der Ehrendoktor bekommt er die Ehrendoktorwürde der Western-Michigan-Universität verliehen.
Jillian Taylor, genannt Jill, ist die Ehefrau von Tim und die Mutter von Brad, Randy und Mark. Sie kommt aus einer strengen, straff organisierten Militärfamilie. Ihr Vater ist Colonel Fred Patterson; ihre Mutter Lilian, eine starke Frau, kümmerte sich zumeist um sie und ihre vier Schwestern. Die Familie musste oft umziehen und Emotionen standen nicht an erster Stelle; Tatsachen, die sich für Jill als belastend darstellten.
Sie ist sehr intelligent, studiert ab Folge 75 Komplexe Psychologie, nachdem sie vereinzelt journalistischen Tätigkeiten nachgegangen war. Dennoch vernachlässigt sie nicht den Haushalt, sondern kümmert sich mit viel Liebe um die Kinder und den Haushalt, obwohl zum Leidwesen der Familie Kochen nicht zu ihren Stärken zählt. Jill ist sehr kulturinteressiert. So liest sie gerne und findet auch Gefallen an Opern und Ballettaufführungen, was bei ihrer Familie (mit anfänglicher Ausnahme von Mark) auf wenig Begeisterung stößt. Sie engagiert sich außerdem für Wohltätigkeitszwecke wie Spendenbankette oder anderweitige Veranstaltungen und ist zu Beginn der Serie auch aktiv für die örtliche Bibliothek. Sie versucht ständig, ihre Mitmenschen pädagogisch sinnvoll zu behandeln, und versteht sich daher sehr gut mit ihrem Nachbarn Wilson, der ebenfalls großes kulturelles Wissen besitzt.
Es wird immer wieder darauf angespielt, dass Jill trotz all ihrer Talente eine miserable Köchin ist. Das wird auch dadurch unterstrichen, dass Tim recht oft zum Feierabend mit größeren Mengen Fastfood für das Familien-Essen die Szene betritt.
Bradley Michael Taylor, genannt „Brad“, ist der älteste Sohn der Familie Taylor. Er kommt seinem Vater am nächsten. So teilt er dessen Interesse für Sport und ist selbst auch aktiv. Besonderes Talent zeigt er im Fußball, weswegen ihm zum Ende der Serie sogar ein Vertrag für ein Profiteam in England angeboten wird. In Folge 191 Ein Sportlerschicksal erleidet er zwar einen Meniskusriss, was ihn aber nicht vom Fußballspielen abhält. Weiterhin begeistert er sich, wie auch sein Vater, für Werkzeuge, Maschinen und Autos. Er hilft ihm aktiv beim Bau an den verschiedenen Hot Rods und ist der einzige Sohn, der mit seinem Vater die Tool Time moderierte. Brad zeigt auch früh Interesse am anderen Geschlecht und ist ein Mädchenschwarm. In der Schule hat er dagegen gelegentlich seine Probleme.
Während Brad zu Anfang der Serie vor allem gemeinsam mit Randy ihrem kleineren, zu diesem Zeitpunkt noch recht naiven Bruder Mark unzählige Streiche spielte, entwickelte er ab Mitte der Serie ein entspannteres Verhältnis zu Mark. Dies erreichte seinen Höhepunkt nach Randys Abreise nach Costa Rica.
Brad wohnte anfangs zusammen mit Randy in einem Zimmer, erhielt aber aufgrund von Streitigkeiten und da er der größte Sohn ist, in Folge 66 Der Zimmerwechsel das Zimmer, in dem Mark vorher lebte. Nachdem während Randys Abwesenheit Tims Bruder Marty in Folge 186 Zwei Töchter für Tim bei den Taylors einzieht, muss Brad zusammen mit Mark in Randys Zimmer im Keller ziehen.
Randall William Taylor, genannt „Randy“, ist der mittlere Sohn der Familie Taylor. Er leidet ab Mitte der Serie oft daran, dass er der kleinste der Geschwister ist; sogar sein kleiner Bruder Mark überholt ihn in Sachen Größe im Verlauf der Serie. Dafür ist Randy das intelligenteste der Kinder. Er ist für seine geistreichen Bemerkungen bekannt, die meist ironischer oder sarkastischer Natur sind. Tim selbst behauptet, dass er ihm in Bezug auf seine Persönlichkeit am ähnlichsten sei. Randy hat in der Schule keinerlei Probleme, im Gegenteil, er übernimmt oftmals die Hausaufgaben von Brad gegen einen kleinen Gegendienst.
Er durchschaut außerdem schon früh die Erwachsenenwelt. Da er gewissermaßen ein Schöngeist ist, ist er zugleich auch sensibel und hat somit ein gutes Gespür für seine Mitmenschen. Randy zweifelt und hinterfragt oft, ist nicht weinerlich oder zimperlich und versteht sich mit seinem Bruder Brad recht gut, besonders in den frühen Folgen, als sie vereint ihren jüngsten Bruder Mark veralbern. Später engagiert er sich für die Bürgerrechte, Gerechtigkeit allgemein und die Umwelt, besonders in seiner Tätigkeit bei der hiesigen Schülerzeitung. So klagt er die Firma Binford wegen Umweltverschmutzung an (Folge 153 Im Namen der Wahrheit) und kritisiert die Kirche. Randy macht auch gemeinnützige Arbeit, so z. B. in einem Altersheim (Folge 159 Der ungläubige Sohn). In Folge 178 Der Nestflüchter geht Randy mit seiner Freundin Lauren aufgrund eines Umweltprogramms nach Costa Rica und kehrt nur noch einmal zu Weihnachten zurück.
Marcus Jason „Mark“ Taylor ist der jüngste der drei Brüder und wird, besonders in den ersten Staffeln, regelmäßig von seinen älteren Brüdern geärgert. Er bietet dafür ein gutes Ziel, da er zu Anfang sehr naiv und gutgläubig ist. Der kleine Mark bewundert seinen Vater und lernt bereitwillig alles über Werkzeuge und Autos. Ansonsten teilt er die Interessen seiner Brüder nicht. Mark kommt Jill am nächsten, er ist auch offen für Opern und Ballettvorführungen, obwohl Tim ihn lieber zum Sport mitnimmt. Im Gegensatz zu seiner Mutter hat er ein ausgesprochenes Talent zum Kochen und Backen, welches er schon früh entwickelt, als er Jill bei der Küchenarbeit helfen darf. Im späteren Verlauf der Serie wandelt sich Mark vom naiven Kind zum bestimmten, selbstbewussten Jungen, der erst Pilot werden möchte, zur Beunruhigung seiner Mutter, und sich dann später schwarz kleidet, um sich von der Masse abzuheben. Sein bester Freund wird der bizarre, wortkarge und ebenfalls schwarz gekleidete Ronnie. Des Weiteren entwickelt er ein Faible für das Filmemachen.
Wilson Wilson jr. ist der Nachbar der Taylors. Sein vollständiges Gesicht bleibt dem Zuschauer stets verborgen, zumeist hinter dem Gartenzaun. Er steht der Familie Taylor – im Besonderen Tim – immer mit Rat und Tat zur Seite.
Oft zitiert er dabei Worte von berühmten Persönlichkeiten, die Tim bei deren Wiedergabe stets verdreht. Außerdem benutzt Wilson oft Wörter, die Tim nicht bekannt sind und die er sich von Wilson buchstabieren lässt. Wilson ist ein hochintelligenter, weit gereister und somit weltoffener Intellektueller, der in einer großen Zahl von Kulturen bewandert ist und deren manchmal bizarr anmutende Traditionen und Rituale auch des Öfteren im eigenen Garten zelebriert. Des Weiteren besitzt er auch eine außergewöhnliche Sammlung fremdländischer Kultgegenstände und anderer Artefakte. Wilson war verheiratet, doch seine Frau Catherine verstarb bereits vor Serienbeginn; einzig seine Nichte Willow und in einem Gastauftritt die Beach Boys als seine Cousins treten in der Serie auf, obwohl Wilson selbst des Öfteren von seiner Familie erzählt. Bis auf die Beach Boys und Bob, das schwarze Schaf der Familie, beginnen alle Vornamen der Wilsons mit „Wil“.
Albert Borland, genannt Al, ist Tims Assistent in Tool Time und sein bester Freund, obwohl er charakterlich das genaue Gegenteil von ihm ist. Al ist sensibel, ruhig und besonnen. Er verfügt über ein sehr gutes Wissen über Werkzeuge und Technik und bedenkt genau, was er tut – im Gegensatz zu Tim. Al ist eher introvertiert, hat einen Humor, der Tim nicht zugänglich ist, und ist unbeholfen im Umgang mit Frauen.
Er verehrt seine Mutter Alma, deren Übergewichtigkeit genau wie Als unzählige Flanellhemden permanent Tims Witzen ausgesetzt ist. Zum Ärger von Tim wird Al von Fans stets mehr verehrt, es gibt Fanclubs, und zahlreiche Leute halten Al für kompetenter. Er ist eine treue Seele und ist immer da, wenn die Taylors ihn brauchen, so beispielsweise zum Babysitten.
Sie ist das zweite „Tool-Girl“, welches in der Serie „Tool Time“ ab der dritten Staffel Tim und Al assistiert. Ihr Charakter wurde im Vergleich zum ersten „Tool Girl“ Lisa ausgebaut. In einigen Folgen haben Tim und Heidi auch privat miteinander zu tun, so z. B. bei der Geburt ihrer Tochter Amy in Folge 135 Der Autokönig des Jahres oder ihrer Ehekrise mit ihrem Gatten Scott.
Nebenfiguren chronologisch und nach Gewichtung geordnet:
Dazu kommen einige Figuren aus dem Laden Harrys Eisenwaren:
Geordnet nach Häufigkeit und Zeitpunkt des Auftretens einer Person. Besonders häufig traten hier amerikanische Sportler verschiedener „Männersportarten“ wie Baseball oder American Football auf. Nachfolgend einer Liste der mehrfachen oder besonderen Gastauftritte:
Das Gesicht von Nachbar Wilson ist während der gesamten Serie nie vollständig zu sehen, immer wird es unterhalb der Nase von irgendetwas verdeckt. In den meisten Fällen verdeckte der Zaun zwischen den beiden Grundstücken Wilsons Gesicht. Im Verlauf der Serie werden die Mittel zur Verschleierung seiner vollständigen Gesichtszüge zunehmend phantasievoller. Als besondere Variation dieses Running Gags gilt eine Szene in Das fidele Gefängnis (Folge 95), in der Mark Taylor seinem Babysitter Wilson im Rahmen eines Schulprojekts Pappmaché ins Gesicht modelliert, sodass nur seine untere Gesichtshälfte zu sehen ist. In der letzten Folge Backstage Pass, als sich abschließend alle Schauspieler vom Publikum verabschieden, zeigte Earl Hindman sein Gesicht. Es ist jedoch bereits früher in Folge 140 Karate Kid kehrt zurück kurz zu sehen.
Al ist im Publikum der Handwerker-Show Tool Time meist beliebter als Tim. Wenn sich Personen vor Tim als Fans von Al offenbaren, äußert er vor allem in früheren Folgen entweder „Wir alle lieben Al!“ oder „Al ist mein Assistent, er assistiert mir!“. Wenn Tim eine Frage stellt, etwa nach dem Schema „[…] meinst du, die Dinger heißen […], weil man damit […]?“, antwortet Al mit „Das glaub' ich nicht, Tim!“. Dies wurde derart populär, dass später auch noch andere Figuren, beispielsweise der als Al verkleidete Mark, auf diesen Satz anspielen. Tim macht in der Show regelmäßig Witze über Als Mutter, im Besonderen über ihr wohl massives Übergewicht. Tim lässt sich zudem des Öfteren über Als schier unendlich erscheinenden Fundus an Flanellhemden aus. Des Weiteren grüßt Al in Ausübung seiner Heimwerkertätigkeit stets mit dem „Tool-Time-Gruß“, einer Abwandlung des Salutierens mit Zeige- und Mittelfinger. Ein weiteres wiederkehrendes Element sind Zimmer, die speziell nach „Männerbedürfnissen“ eingerichtet sind, wie das „Männer-Schlafzimmer“, das „Männer-Badezimmer“ oder die „Männer-Küche“. Charakteristisch ist auch der Satz „Wir melden uns gleich wieder nach der Binford-Werbung!“, den Tim zum Beispiel anbringt, wenn etwas in der Sendung schief läuft. Redet sich Tim in der Sendung in Rage und gibt etwa chauvinistische Äußerungen von sich, hält Al ein Schild mit der Adresse des Senders in die Höhe und sagt „Bei Beschwerden wenden Sie sich bitte an …“
Ein weiterer Running Gag ist etwa das Das Rohr im Keller. Insbesondere in den Folgen der ersten Staffel bis hin zu Randys Einzug im Keller (Folge 108, Zimmer ohne Aussicht) stößt sich Tim bei jedem Betreten seines Kellers, mitunter aber auch in fremden, den Kopf an einem Rohr, das über der Treppe hängt. Wiederkehrend ist auch Tim als ewiger Kranker: Bei jedem Krankenhausbesuch wird Tim empfangen wie ein guter Bekannter. So nennt man ihn „besten Kunden“, weiß genau, was mit ihm zu tun ist, und hat sogar eine Tasse mit der Aufschrift „Tim“ parat. In der Serie werden außerdem meist Jills Kochkünste kritisiert. Oft sind Gemüse und diverse Aufläufe Anstoß für diesen Running Gag.
Mit dem Senderwechsel vom Ersten zu RTL gab es auch eine komplette Umstrukturierung bei der Synchronisation. Alle schon ausgestrahlten Episoden wurden neu synchronisiert und umbenannt. Genauso wechselte man das Synchronisationsstudio von der HS - Hamburger Synchron GmbH zu Plaza Synchron in München. Hier wurden die Dialogbücher nun von Hans-Peter Kaufmann und Klaus Pfeiffer geschrieben. Synchronregie führte während der letzten beiden Staffeln Peter Woratz.
Da RTL erst 1996 mit der Ausstrahlung begann, aber während der ersten Fernsehsaison gleich fünf Staffeln zeigte, konnten die Sprecher der Kinderrollen nicht gleichzeitig mit den Darstellern altern und mussten für die weiteren Staffeln ersetzt werden.
Die deutsche Stimme von Jills Vater, dem „Colonel“, Hartmut Neugebauer ist der Vater der Synchronsprecherin von Heidi Veronika Neugebauer.
Die Sitcom gilt als eine der erfolgreichsten Serien überhaupt. Sie basiert auf einem Stand-up-Programm von Tim Allen und auf dessen zum Programm gehörenden Buch Men are Pigs. Tim Allen erhielt für die letzte Staffel 1,25 Millionen US-Dollar Gage pro Folge.
In der letzten Staffel schied Jonathan Taylor Thomas aus unbekannten Gründen aus der Serie aus. Einem Gerücht zufolge gab es hinter den Kulissen Streitigkeiten zwischen ihm und Tim Allen; andere sprechen davon, dass er sich auf seine Ausbildung konzentrieren wollte. Auch für das Finale kehrte er nicht zurück, allerdings absolvierte er nach seinem Ausscheiden noch drei Gastauftritte in den Folgen 177 Der Raftingtrip, 178 Der Nestflüchter und 187 Ein Fest der Liebe?. In der Serie wurde dies damit erklärt, dass er mit seiner Freundin Lauren an einem einjährigen Umweltschutzprogramm in Costa Rica teilnimmt.
2003 (drei Jahre nach der letzten Folge) wurde im Wadsworth Theatre das Special Tim Allen präsentiert: Das große Special zu Hör mal, wer da hämmert! (im Original: Tim Allen Presents: A User’s Guide to Home Improvement, zu Deutsch etwa „Tim Allen präsentiert: Eine Gebrauchsanweisung zu Hör mal, wer da hämmert!“) live aufgeführt. Neben Tim Allen waren unter anderem Richard Karn, Debbe Dunning und Casey Sander – letzterer als DJ – auf der Bühne. Es wurde im deutschsprachigen Raum erstmals von RTL am 18. Dezember 2004 ausgestrahlt.
Ausgestrahlt wurde die Serie auf den Sendern Das Erste und RTL, außerdem noch auf RTL 2, Super RTL, im Disney Channel, Premiere Start, TNT Serie sowie auf VOX und Comedy Central. In Österreich wurde die Sendung auf ORF 1 und ATVplus ausgestrahlt, in der Schweiz auf SF 1 und SF zwei.
Diese von Touchstone Pictures, einer Disney-Tochter, produzierte Fernsehserie enthält viele Anspielungen auf andere Disney-Produktionen. So sieht man Tim Taylor in Folge 166 Vater werden ist nicht schwer? mit einer Buzz-Lightyear-Actionfigur spielen – diese Figur wurde im Film Toy Story von Tim Allen synchronisiert. In derselben Folge kommentiert Randy ein Simba-Plüschtier – Jonathan Taylor Thomas’ Rolle in Der König der Löwen. Ähnliche Momente ziehen sich durch die gesamte Serie. Des Weiteren ist in Toy Story ein Binford-Werkzeugkasten zu sehen, eine ähnliche Referenz sei auch in Galaxy Quest – Planlos durchs Weltall zu finden.
Einen Gastauftritt als Tim Taylor hatte Tim Allen schon hinter sich, als Dachdeckerarbeiten in der Drew Carey Show, Folge 100 Der Dachschaden, notwendig werden. Doch aufgrund vollkommener Ahnungslosigkeit muss Hilfe in Anspruch genommen werden. Die Lösung findet sich in einem Tool-Time-Video. In der Realität der Drew Carey Show existieren also sowohl Tim Allen als auch seine Figur Tim Taylor.
Hör mal, wer da hämmert erhielt eine Spin-Off-Serie: Die Sitcom Buddies wurde um die Figuren Dave Carlisle und John Butler entwickelt, gespielt von den zu der Zeit noch relativ unbekannten amerikanischen Stand-up-Comedians David Chappelle und Jim Breuer. Ihren ersten Auftritt erhielten sie in der Hör-mal-wer-da-hämmert-Folge 94 Die Uniprüfung. Doch aufgrund verschiedener Probleme – es wurde beispielsweise Jim Breuer durch Christopher Gartin ersetzt – verstrich zwischen dieser Folge und der Pilotfolge der neuen Serie ein Jahr. So blieb also der eigentliche Sinn eines solchen Auftritts, Aufmerksamkeit für eine neue Serie zu erregen, aufgrund der langen Zeit ungenutzt. Schließlich wurde die Serie nach fünf von 13 produzierten Folgen wieder abgesetzt und ist heute nahezu vergessen.
Ein gegenseitiges Crossover gab es zwischen Hör mal, wer da hämmert und Ein Pastor startet durch Als Dan Aykroyd als Reverend Mike Webber in Folge 159 Der ungläubige Sohn die Tool Time besucht, finden sich sowohl Tim Taylor (Folge 2 Der Ganovenchor) als auch Al Borland (Folge 3 Versprochen ist versprochen) und Brad Taylor (Folge 8 Hör mal, wer da predigt) in der anderen Serie wieder. Doch auch dieser „Partner-Sitcom“ war kein Glück beschienen. Nach eineinhalb Staffeln wurde sie abgesetzt. In Deutschland wurde sie bislang erst einmal – 2005 auf Super RTL – ausgestrahlt.
1994 startete die Sitcom Thunder Alley um den älteren ehemaligen Rennfahrer und Mechaniker Gil Jones aus Detroit vom gleichen Produktionsteam, das auch Hör mal, wer da hämmert machte. Es war also nur logisch, zwischen zwei Serien der gleichen Produzenten mit identischem Handlungsort und Hauptfiguren mit ähnlichen Interessen ein Crossover zu entwerfen. Doch dieses war eher subtil: In Thunder Alleys Folge 14 First Date bittet Brad Taylor um ein Rendezvous mit Gils Enkeltochter Claudine. Wiederum hatte eine direkt mit Hör mal, wer da hämmert verbundene Serie geringen Zuschauerzuspruch: Nach zwei Staffeln wurde auch diese Serie beendet, in Deutschland wurde sie bislang noch gar nicht ausgestrahlt.
Die erste Staffel erschien am 14. Juli 2005, die zweite am 13. Oktober 2005, die dritte am 12. Januar 2006, die vierte am 6. Dezember 2007 und die fünfte am 17. April 2008. Die sechste Staffel wurde am 13. November 2008 veröffentlicht. Die siebte Staffel von Hör mal, wer da hämmert ist in Deutschland am 2. April 2009 erschienen. Die achte und somit letzte Staffel von Hör mal, wer da hämmert erschien am 13. August 2009 auf DVD.