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| Hörder Burg | ||
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Die Hörder Burg nach der Restaurierung | ||
| Alternativname(n): | Hörde | |
| Entstehungszeit: | 1100 bis 1200 | |
| Burgentyp: | Niederungsburg | |
| Erhaltungszustand: | Burgturm | |
| Ständische Stellung: | Grafen | |
| Ort: | Dortmund-Hörde | |
| Geographische Lage | 51° 29′ 28″ N, 7° 30′ 14″ O51.49111111117.50388888889Koordinaten: 51° 29′ 28″ N, 7° 30′ 14″ O | |
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Die Hörder Burg, auch Hörde genannt, im heutigen Dortmunder Stadtteil Hörde wurde im 12. Jahrhundert in unmittelbarer Nähe der Emscher als Wasserburg erbaut. Sie ist Stammsitz der Adelsfamilie Hörde. Aus dieser Zeit stammt der bis heute erhaltene, historisch bedeutsame Burgturm.
Im 13. Jahrhundert ausgebaut, war sie später Stützpunkt bei der Großen Dortmunder Fehde auf Seiten der Grafen von der Mark. Die Dortmunder gewannen, doch blieb für sie die Burg uneinnehmbar. Unweit der Burg befand sich am Zusammenfluss von Emscher und Hörder Bach eine wirtschaftlich bedeutsame Getreidemühle.
Inhaltsverzeichnis |
Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Hörder Burg erst von spanischen und dann von französischen Truppen besetzt. Sie brannte teilweise ab und wurde auf den alten Grundmauern wiedererrichtet.
Im 15. Jahrhundert wurde das Amt Hörde gebildet und der Sitz des Eichlinghofer Gerichts wurde in die Hörder Burg verlegt.
Im Jahre 1840 erwarb der Iserlohner Fabrikant Hermann Diedrich Piepenstock die Hörder Burg. Auf dem Gelände richtete er ein Puddel- und Walzwerk ein. Die nach ihm benannte Hermannshütte wurde 1852 unter dem Namen Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein zur ersten Aktiengesellschaft im Hüttenwesen des Ruhrgebietes. Der Hörder Bergwerks- und Hüttenverein fusionierte später mit der Hoesch AG.
Eine Vorburg wurde in den Jahren 1920-1922 im Stil des Historismus errichtet und diente als Verwaltungsgebäude des Stahlwerks.
Nach dem Niedergang der Stahlindustrie auf Phoenix-Ost und der Demontage des Stahlwerks wird die Hörder Burg momentan archäologisch untersucht und denkmalpflegerisch saniert.
In unmittelbarer Nähe der Hörder Burg entstand der Phoenix-See, der am 1. Oktober 2010 im Rahmen eines großen Festes geflutet wurde.[1] In der Hörder Burg hat der Verein zur Förderung der Heimatpflege e. V. Hörde ein Museum eingerichtet. Hier wird die Hörder Geschichte vom Mittelalter bis heute dokumentiert.
Im Juni 2008 begann eine umfassende Sanierung der Burg. In diesem Zusammenhang fanden vor der Burg archäologische Grabungen statt. Auf dem Burgturm wurde eine neue hölzerne Turmspitze errichtet. Am Tag des offenen Denkmals am 14. September 2008 stand das Gebäude im Mittelpunkt der Dortmunder Veranstaltungen und konnte besichtigt werden.
Nach dem Abschluss der Ausgrabungen im Jahr 2009 wurden die zahlreichen Fundstücke und einige Relikte der "Hoesch-Ära" im Erdgeschoss des Burggebäudes ausgestellt.
Die ehemalige Hoesch-Verwaltung mit den Erweiterungsbauten ist als Baudenkmal, die Spuren der mittelalterlichen Burg sind als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.[2]
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