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| HSBC Trinkaus & Burkhardt AG | |
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| Sitz | Düsseldorf, Deutschland |
| Rechtsform | Aktiengesellschaft |
| ISIN | DE0008115106 |
| Bankleitzahl | 300 308 80[1] |
| BIC | TUBD DEDD XXX[1] |
| Gründung | 1785 |
| Website | www.hsbctrinkaus.de |
| Geschäftsdaten [2] | |
| Bilanzsumme | 19,06 Mrd. EUR (30. Juni 2011) |
| Mitarbeiter | 2.522 (30. Juni 2011) |
| Leitung | |
| Vorstand |
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HSBC Trinkaus, offiziell HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, ist eine deutsche Privat- und Transaktionsbank mit Hauptsitz in Düsseldorf und eine Mehrheitsbeteiligung der britischen HSBC Holdings plc (die 80,4 % der Aktien besitzt[3]).
Inhaltsverzeichnis |
Den Grundstein legte 1785 Christian Gottfried Jaeger (1760–1852)[4] mit der Gründung seines Handelshauses für Farbhölzer, Chemikalien und Kolonialwaren in Düsseldorf. Der kinderlose Jaeger nahm Anfang des 19. Jahrhunderts zwei Familienangehörige in das Geschäft auf, seinen Neffen Christian Gottfried Trinkaus (1800–1870) und aus der Familie seiner Stiefmutter Adolf Pfeiffer. Der aus Trarbach stammende Pfeiffer machte den Weinhandel zeitweise zu einem der bedeutendsten Geschäftszweige der Firma, während Trinkaus den Geldhandel forcierte.
Am 19. April 1852 starb Christian Gottfried Jaeger. Christian Gottfried Trinkaus erbte das Unternehmen, führte es unter seinem Namen fort und konzentrierte sich von da an ganz auf das Bankgeschäft. Wilhelm, der Sohn von Adolf Pfeiffer, wurde Prokurist des Bankhauses. Trinkaus' 1843 geborener gleichnamiger Sohn Christian Gottfried Trinkaus stieg 1864 in das väterliche Geschäft ein. 1916 beteiligte sich die Deutsche Bank mit einer Einlage von 1 Million Mark an dem Bankhaus, das dabei in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt wurde. Bis 1929 blieben aber die Familien Pfeiffer und Trinkaus die bestimmenden Kräfte im Bankhaus: Max Trinkaus – Enkel von Christian Gottfried Trinkaus sen. – starb 1929 kinderlos, nachdem bereits 1921 seine weiteren Familienangehörigen als Kommanditisten ausgeschieden waren und Wilhelm Pfeiffer junior (Schwiegersohn von Ernst Schiess) sich im selben Jahr in den Ruhestand zurückgezogen hatte.
Seit 1922 war Carl Wuppermann für die Deutsche Bank Gesellschafter bei Trinkaus. Er fusionierte 1930 die Bank mit dem Bankhaus E. W. Engels & Co. Im Jahr 1972 fusionierte das Bankhaus C. G. Trinkaus & Co. mit dem Essener Bankhaus Burkhardt & Co. und nannte sich von da an Trinkaus & Burkhardt. Die Citibank erhöhte 1974 ihre Beteiligung von 15 % auf 51 %. Die Mehrheitsanteile am Bankhaus Trinkaus & Burkhardt erwarb 1980 die Londoner Midland Bank. 1985 wurde das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien umgewandelt und ging an die Börse.
Seit 1992 gehört Trinkaus & Burkhardt nach Übernahme der Midland Bank durch die HSBC Holdings plc zur HSBC-Gruppe und firmierte ab 1999 daher zunächst unter dem Namen HSBC Trinkaus & Burkhardt KGaA. Nach einem Beschluss der Hauptversammlung vom Mai 2006 wurde die Bank in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und firmiert seit Ende Juli 2006 als HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Seit dem Jahr 2007 tritt die Bank mit der Marke HSBC Trinkaus auf.
Die HSBC-Gruppe besitzt 80,4 % der Anteile, während die Landesbank Baden-Württemberg 18,9 % besitzt (Stand: 25. September 2010). Der Rest befindet sich in Streubesitz.
HSBC Trinkaus hat rund 2.500 Mitarbeiter und wird von fünf Vorständen geleitet. Im Jahr 2010 erzielte sie einen Jahresüberschuss nach Steuern von 139,4 Mio. EUR.
Trinkaus wendet sich hauptsächlich an vermögende Privatkunden, große und mittlere Unternehmen sowie an institutionelle Kunden. Daneben ist die Bank jedoch auch ein großer Emittent von Zertifikaten und Optionsscheinen. Der Stammsitz befindet sich an der Düsseldorfer Königsallee 21/23. Niederlassungen unterhält HSBC Trinkaus & Burkhardt in Berlin, Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Hamburg, Baden-Baden, Köln sowie Tochtergesellschaften in Luxemburg und Wien.