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| Schriftpropheten des Tanach bzw. Alten Testaments |
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Habakuk gehört zum Zwölfprophetenbuch des jüdischen Tanach bzw. des christlichen Alten Testaments. In der Septuaginta und der Vulgata heißt er Ambakoum.
Inhaltsverzeichnis |
Über Habakuk ist wenig bekannt. Sein Psalm mit Anweisung zu dessen Vortrag könnte darauf hindeuten, dass er levitischer Sänger war.
Er ist wahrscheinlich nicht identisch mit dem Helfer des Propheten Daniel in der Löwengrube, von dem im apokryphen Anhang zum Buch Daniel (Dan 14,33–39 EU) etwa fünfzig Jahre nach dessen Entstehung die Rede ist.
Sein Gedenktag ist katholisch 2. Dezember oder 15. Januar, armenisch 3. Dezember, koptisch 19. Mai. Der Name (hebr.) bedeutet „der Umarmer“.[1]
Zur Zeit Habakuks war der Tempel noch vorhanden (Hab 2,20 EU). Die Bedrohung durch die wachsende Macht der Chaldäer weist auf das Ende des 7. Jahrhundert v. Chr. hin, also die Zeit der Könige Josia und Jojakim. Damit war Habakuk ein Zeitgenosse Jeremias.
Das Buch hat zwei Teile, die erzählenden Kapitel 1 und 2 und einen Psalm (Kapitel 3), Die Erzählung hat die Form eines Dialogs zwischen Habakuk und Gott.
Hab 2,4 EU wird im Neuen Testament in Röm 1,17 EU, Gal 3,11 EU und Heb 10,38 EU angeführt:
„Siehe, der Aufgeblasene, unaufrichtig ist seine Seele in ihm; aber der Gerechte wird durch seinen Glauben leben.“[2]