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| Medaillenspiegel | ||
|---|---|---|
| Gebrselassie beim Vienna City Marathon 2011 | ||
| LangstreckenlÀufer | ||
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| Olympische Spiele
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| Gold | 2000 Sydney | 10.000 Meter |
| Gold | 1996 Atlanta | 10.000 Meter |
| Weltmeisterschaften
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| Gold | 1999 Sevilla | 10.000 Meter |
| Gold | 1997 Athen | 10.000 Meter |
| Gold | 1995 Göteborg | 10.000 Meter |
| Gold | 1993 Stuttgart | 10.000 Meter |
| Silber | 2003 Paris | 10.000 Meter |
| Silber | 1993 Stuttgart | 5000 Meter |
| Bronze | 2001 Edmonton | 10.000 Meter |
| Hallenweltmeisterschaften
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| Gold | 2003 Birmingham | 3000 Meter |
| Gold | 1999 Maebashi | 1500 Meter |
| Gold | 1999 Maebashi | 3000 Meter |
| Gold | 1997 Paris | 3000 Meter |
| Afrikameisterschaften
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| Silber | 1993 Durban | 5000 Meter |
| Bronze | 1993 Durban | 10.000 Meter |
Haile Gebrselassie (amharisch ááá áá„áš á„ááŽ; * 18. April 1973 in Assela, Region Oromia) ist ein Ă€thiopischer LangstreckenlĂ€ufer. Er stellte insgesamt 26 Weltrekorde auf, dominierte als mehrfacher Olympiasieger und Weltmeister ein Jahrzehnt lang die Distanzen von 3000 Meter bis 10.000 Meter und war von 2007 bis 2011 Inhaber des Weltrekordes im Marathon. Er ist viermaliger Gewinner des Berlin-Marathons sowie dreifacher Sieger des hochdotierten Dubai-Marathons.
Inhaltsverzeichnis |
Als 13-JĂ€hriger gewann Gebrselassie einen spielerischen Wettlauf mit den erwachsenen Lehrern seiner Schule, bald darauf erkannte er beim Sieg in einem Schulwettbewerb sein lĂ€uferisches Talent.[1] Nach ersten WettkĂ€mpfen, die in ihm den Entschluss reifen lieĂen, LĂ€ufer zu werden, ging er 1990 nach Addis Abeba, um dort gemeinsam mit den besten LĂ€ufern seines Landes zu trainieren. Noch im selben Jahr wurde er bei den Ă€thiopischen Crosslauf-Meisterschaften FĂŒnfter.
1992 gewann er Silber beim Juniorenrennen der Crosslauf-Weltmeisterschaften und wurde Juniorenweltmeister ĂŒber 5000 und 10.000 Meter. Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1993 in Stuttgart wurde er Silbermedaillengewinner ĂŒber 5000 Meter und Weltmeister ĂŒber 10.000 Meter. Damit hatte die Dominanz von Gebrselassie auf der Langstrecke begonnen.
Von 1993 bis 1996 war er bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften stets unter den ersten acht, mit einer Bronzemedaille 1994 als bester Platzierung.
Noch erfolgreicher war er auf der Bahn, wo er zahlreiche Weltrekorde aufstellte. Sein erster gelang ihm am 4. Juni 1994 in Hengelo, als er ĂŒber 5000 Meter eine Zeit von 12:56,96 min erzielte. Er verbesserte mit dieser Zeit den fast sieben Jahre alten Weltrekord des Marokkaners SaĂŻd Aouita, der bis dahin als einziger LĂ€ufer unter 13 Minuten geblieben war. Als hervorragender Wettkampftaktiker distanzierte Gebrselassie hĂ€ufig aufgrund seiner hohen Grundschnelligkeit mit einem Endspurt in der letzten Runde die Konkurrenten.
Bei den internationalen TitelkĂ€mpfen war er fĂŒr den Rest der 1990er Jahre nicht zu besiegen: Bei den Weltmeisterschaften 1995 in Göteborg, 1997 in Athen und 1999 errang er Gold ĂŒber 10.000 Meter ebenso wie bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney.[2]
Weitere vier Goldmedaillen gewann er bei Leichtathletik-Hallenweltmeisterschaften: 1997 in Paris siegte er ĂŒber 3000 Meter, 1999 in Maebashi ĂŒber 1500 Meter und 3000 Meter und 2003 in Birmingham ĂŒber 3000 Meter. Er stellte 15 Weltrekorde auf. Ăber 5000 Meter war er von 1994 bis 2004 Inhaber des Weltrekordes, ĂŒber 10.000 Meter von 1995 bis 2004 (jeweils mit Unterbrechungen). Sein erfolgreichstes Jahr war 1998, als er seine bis 2004 gĂŒltigen Weltrekorde ĂŒber 5000 und 10.000 Meter aufstellte. 2002 verbesserte Gebrselassie zudem den Weltrekord im 10-km-StraĂenlauf auf 27:02 min.
Seine erste Niederlage ĂŒber 10.000 Meter nach acht Jahren erlebte Gebrselassie bei den Weltmeisterschaften 2001 in Edmonton. Hier erreichte er nur den dritten Platz hinter Charles Waweru Kamathi und Assefa Mezgebu. Zwei Jahre spĂ€ter folgte dann bei den Weltmeisterschaften in Paris/Saint-Denis die âWachablösungâ. Gebrselassie wurde von seinem jungen Landsmann Kenenisa Bekele geschlagen, der von nun an auf der Bahn dominieren sollte.
Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Gebrselassie bereits lĂ€ngeren Distanzen zugewandt. Bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften 2001 gewann er bei seinem DebĂŒt ĂŒber diese Distanz den Titel in 1:00:03 h. 2002 wurde er Dritter beim London-Marathon in 2:06:35 h â sein erster ernsthafter Start ĂŒber die volle Strecke (als Jugendlicher war er bereits einen Marathon in Addis Abeba gelaufen).[3]
Bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen wurde er ĂŒber 10.000 Meter FĂŒnfter und humpelte verletzt ĂŒber die Ziellinie. Gold ging wie im Jahr zuvor in Paris an Kenenisa Bekele, der auch schon Gebrselassies Weltrekorde ĂŒber 5000 und 10.000 Meter gebrochen hatte.
Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking wurde er ĂŒber 10.000 Meter Sechster, nachdem er sich entschieden hatte, nicht am Marathon teilzunehmen.
Neben seiner Laufkarriere auf der Bahn stellte Gebrselassie weitere Rekorde im StraĂenlauf auf.
2005 lief er bei den Tilburg Ten Miles mit 44:24 min die aktuelle Weltbestzeit ĂŒber zehn Meilen (diese Distanz gehört nicht zu denen, fĂŒr die offizielle Weltrekorde gefĂŒhrt werden) und stellte beim Amsterdam-Marathon mit 2:06:20 h die Weltjahresbestzeit auf.
Am 15. Januar 2006 verbesserte Gebrselassie beim Rock ânâ Roll Arizona Marathon in einem gesonderten Rennen auf der zweiten HĂ€lfte des Marathonkurses den Weltrekord im Halbmarathon um 21 Sekunden auf 58:55 min. Auch seine 20-Kilometer-Zwischenzeit von 55:48 min stellte einen Weltrekord dar. Am 12. MĂ€rz blieb er auch unter dem Weltrekord ĂŒber 25 Kilometer. Diese Zeit wurde ihm jedoch wegen unerlaubter Hilfe durch LĂ€ufer, die erst spĂ€ter ins Rennen einstiegen, nicht als Weltrekord anerkannt. Die gelaufene Zeit von 1:11:37 h gilt daher nur als âWeltbestzeitâ. Beim London-Marathon dagegen hatte er Probleme mit der regennassen StraĂe und wurde lediglich Neunter in 2:09:05 h. Die Jagd auf den Marathon-Weltrekord setzte er bei zwei Rennen im Herbst fort: Beim Berlin-Marathon stellte er mit 2:05:56 h die Weltjahresbestzeit auf, und beim Fukuoka-Marathon siegte er in 2:06:52 h.
2007 startete er erneut beim London-Marathon, musste jedoch aufgeben, da er infolge einer Pollenallergie Atembeschwerden hatte.[3][4] Beim Grand-Prix-Meeting der Leichtathleten in Ostrava am 27. Juni stellte Gebrselassie zwei weitere Weltrekorde in einem Rennen auf. Beim Stundenlauf legte er in 60 Minuten 21.285 Meter zurĂŒck und ĂŒbertraf damit die 16 Jahre alte Bestmarke des Mexikaners Arturo Barrios. Im selben Lauf verbesserte er auch den Weltrekord ĂŒber 20.000 Meter.[5]
Den Weltrekord ĂŒber die 42,195-km-Distanz brach er schlieĂlich am 30. September 2007 beim Berlin-Marathon. Mit 2:04:26 h blieb er 29 Sekunden unter den 2:04:55 h, die sein kenianischer Freund Paul Tergat vier Jahre zuvor an gleicher Stelle erzielt hatte. Beim Siegerinterview prĂ€sentierte er sich in fĂŒr ihn typischer Manier. Mit einem LĂ€cheln erklĂ€rte er: âDonât ask me how proud I am ⊠I promised to run 2:03 â it did not happen, what can I do âŠâ (âFragen Sie mich nicht, wie stolz ich bin ⊠Ich habe versprochen, 2:03 zu laufen â ich habe es nicht geschafft, was soll ich machen âŠâ).
Beim Dubai-Marathon 2008 versuchte er, diesen Rekord zu brechen, wofĂŒr eine RekordprĂ€mie von 1.000.000 Dollar ausgeschrieben war. Nach einem horrend schnellen Beginn (10 Kilometer in 28:39 Minuten) erreichte er die Halbmarathonmarke in 1:01:27 h. Nachdem jedoch sein letzter Tempomacher bei Kilometer 30 ausgestiegen war, wurde er langsamer, und so schmolz sein Vorsprung vor den Zwischenzeiten von Berlin, der bei Kilometer 35 noch 25 Sekunden betrug, dahin. Die Endzeit von 2:04:53 h brachte ihm 250.000 Dollar SiegprĂ€mie ein.[6]
Im FrĂŒhjahr 2008 sagte er wegen seines Asthmaleidens und der starken Luftverschmutzung in Peking die Teilnahme am Marathonlauf der Olympischen Spiele 2008 ab.[7] Stattdessen startete er noch einmal ĂŒber die 10.000-Meter-Distanz. Bis in die letzte Runde war er in der Spitzengruppe, musste aber im Schlussspurt seine jĂŒngeren Konkurrenten ziehen lassen und kam auf den sechsten Platz, fĂŒnfeinhalb Sekunden hinter Kenenisa Bekele, der seinen Sieg von Athen wiederholte. Im Nachhinein bedauerte Gebrselassie seine Marathonabsage, da die LuftverhĂ€ltnisse in Peking wĂ€hrend der Spiele wesentlich besser waren als bei seinem ersten Besuch.[8]
Beim 35. Berlin-Marathon 2008 brach er nach einem taktisch klug und wesentlich gleichmĂ€Ăiger als in Dubai gelaufenen Rennen mit 2:03:59 h seinen eigenen Weltrekord, den er fast auf den Tag genau ein Jahr innehatte. Freudestrahlend erreichte er das Ziel und hatte damit doch noch sein Versprechen aus dem Vorjahr (Berlin-Marathon 2007) wahr werden lassen.[9] Gefragt, ob er irgendwann sogar noch schneller laufen könne, antwortete er kurz nach dem Rennen: âSicherlich, vielleicht 2:03:30 Stunden. Aber ich habe einen starken Konkurrenten, und der ist mein Alter.â[10]
2009 scheiterte sein Versuch, beim Dubai-Marathon im Januar den Marathonweltrekord nochmals zu verbessern. Seine Siegerzeit von 2:05:29 h war jedoch zu diesem Zeitpunkt immer noch die achtschnellste Zeit der Geschichte.[11] Nach dem Rennen erklĂ€rte er: âIch bin gekommen, um Weltrekord zu laufen, aber durch den Regen und den Wind war dies heute nicht möglich.â[12] AuĂerdem kĂŒndigte er an, auf einen Start bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin verzichten zu wollen, um stattdessen beim Berlin-Marathon erneut den Weltrekord anzugreifen.[13]
Im MĂ€rz versuchte er, den Halbmarathonweltrekord zurĂŒckzuerobern, den er zwischenzeitlich an Samuel Kamau Wanjiru verloren hatte. Beim CPC Loop Den Haag konnte er wegen widriger Wetterbedingungen den Rekord (58:35 min) aber zu keinem Zeitpunkt gefĂ€hrden und erreichte das Ziel in 59:47 min. Im Schlussspurt musste er sogar noch den Kenianer Sammy Kirop Kitwara ziehen lassen, der mit vier Sekunden Vorsprung siegte.[14] Im Mai gewann Gebrselassie den Great Manchester Run zum zweiten Mal nach 2005.[15]
Am 20. September 2009 gewann er den Berlin-Marathon zum vierten Mal in Folge. Mit seiner Zwischenzeit von 1:27:49 h nach 30 Kilometern unterbot er den Weltrekord ĂŒber diese Distanz um 11 Sekunden.[16] Im weiteren Verlauf musste er jedoch seinem hohen Anfangstempo Tribut zollen und verpasste in 2:06:08 den angestrebten Weltrekord im Marathonlauf deutlich.
Beim Dubai-Marathon am 22. Januar 2010 zeigte sich, dass kurz vorher aufgetretene RĂŒckenbeschwerden einen erneuten Weltrekord nicht zulieĂen. Dennoch gelang es ihm, sich mit einer Zeit von 2:06:09 h gegen seine stark laufenden Landsleute Chala Dechase und Eshetu Wendimu durchzusetzen und den dritten Sieg in Folge bei diesem Rennen zu erzielen.[17][18] Im Mai gelang ihm die Titelverteidigung beim Great Manchester Run,[19] und im September gewann er bei seiner ersten Teilnahme den Great North Run in 59:33 Minuten.[20]
Nachdem er den New-York-Marathon 2010 nicht hatte beenden können, erklĂ€rte er zunĂ€chst auf der anschlieĂenden Pressekonferenz ĂŒberraschend seine aktive Karriere fĂŒr beendet.[21][22][23] Eine Woche spĂ€ter revidierte er diese Entscheidung und gab bekannt, dass er nach der Ausheilung der Knieverletzung weiterhin WettkĂ€mpfe bestreiten werde.[24][25][26] Sein Manager Jos Hermens teilte mit, Gebrselassie werde wie geplant beim Tokio-Marathon 2011 starten.[27] Beim Berlin-Marathon am 25. September 2011 musste Gebrselassie nach Problemen bei Kilometer 27 im weiteren Verlauf des Rennens aufgeben.[28] Seinen Weltrekord verlor er in diesem Rennen an den Kenianer Patrick Makau, der mit 2:03:38 h eine neue Bestzeit markierte.
| Disziplin | Leistung | Datum | Ort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|
| 1500 m | 3:33,73 min | 6. Juni 1999 | Stuttgart | |
| 1500 m (Halle) | 3:31,76 min | 1. Februar 1998 | Stuttgart | |
| 1 Meile | 3:52,39 min | 27. Juni 1999 | Gateshead | |
| 2000 m | 4:56,10 min | 22. August 1997 | BrĂŒssel | |
| 2000 m (Halle) | 4:52,86 min | 15. Februar 1998 | Birmingham | ehemaliger Weltrekord |
| 3000 m | 7:25,09 min | 28. August 1998 | BrĂŒssel | Weltjahresbestzeit 1998 |
| 5000 m | 12:39,36 min | 13. Juni 1998 | Helsinki | ehemaliger Weltrekord |
| 10.000 m | 26:22,75 min | 1. Juni 1998 | Hengelo | ehemaliger Weltrekord |
| 10 km | 27:02 min | 11. Dezember 2002 | Doha | ehemaliger Weltrekord |
| 15 km | 41:38 min | 11. November 2001 | Nijmegen | |
| 10 Meilen | 44:24 min | 4. September 2005 | Tilburg | Weltbestzeit |
| 20.000 m | 56:25,98 min | 27. Juni 2007 | Ostrava | Weltrekord, Zwischenzeit beim Stundenlauf |
| 20 km | 55:48 min | 15. Januar 2006 | Phoenix | ehemaliger WR, Zwischenzeit beim Halbmarathon |
| Halbmarathon | 58:55 min | 15. Januar 2006 | Phoenix | ehemaliger Weltrekord |
| Stundenlauf | 21,285 km | 27. Juni 2007 | Ostrava | Weltrekord |
| 25 km | 1:11:37 h | 12. MĂ€rz 2006 | Alphen aan den Rijn | Weltbestzeit |
| 30 km | 1:27:49 h | 20. September 2009 | Berlin | ehemaliger Weltrekord |
| Marathon | 2:03:59 h | 28. September 2008 | Berlin | ehemaliger Weltrekord |
Haile Gebrselassie ist 1,64 m groĂ. Er ist das achte von zehn Geschwistern und lief in seiner Jugend tĂ€glich zehn Kilometer zur Schule und zehn Kilometer wieder zurĂŒck, mit seinen BĂŒchern unter dem Arm, was nach eigener Aussage immer noch an der eigentĂŒmlichen Haltung des linken Arms beim Laufen abzulesen ist.[1] Er ist verheiratet, hat vier Kinder und ist ein erfolgreicher GeschĂ€ftsmann. 1996 wurde sein Leben und seine Karriere in einem Film verarbeitet, der 1999 erschien.[29] Der Film wurde in Atlanta wĂ€hrend der Olympischen Spiele angefangen und im Dezember 1996 in Ăthiopien fertig gedreht. Darsteller sind die wirklichen Mitglieder der Familie; der junge Gebrselassie wurde von einem Verwandten dargestellt.[30]
Gebrselassie ist Athletenbotschafter der Entwicklungshilfeorganisation Right to Play. 1998 wurde er zum Weltleichtathleten des Jahres gewĂ€hlt. Er ist Ehrenbotschafter der Vereinten Nationen fĂŒr ein Programm zur Entwicklung Ăthiopiens (ONUD) und TrĂ€ger des Olympischen Ordens.
2009 eröffnete Haile Gebrselassie zudem sein Haile Resort in der Stadt Awassa und prĂ€sentierte zugleich sein ebenfalls neu gegrĂŒndetes Joint-Venture mit dem Namen Marathon Motors Engineering. Dabei gab er bekannt in die Automobilbranche einsteigen zu wollen, um ArbeitsplĂ€tze in seinem Heimatland zu schaffen.
2011 erhÀlt er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Sport.
1908: Emil Voigt (8046,57 Meter) #124; 1912: Hannes Kolehmainen& #124; 1920: Paavo Nurmi #124; 1924: Ville Ritola #124; 1928: Paavo Nurmi #124; 1932: Janusz KusociĆski #124; 1936: Ilmari Salminen #124; 1948: Emil ZĂĄtopek #124; 1952: Emil ZĂĄtopek #124; 1956: Wolodymyr Kuz #124; 1960: Pjotr Grigorjewitsch Bolotnikow #124; 1964: Billy Mills #124; 1968: Naftali Temu | 1972: Lasse VirĂ©n | 1976: Lasse VirĂ©n | 1980: Miruts Yifter | 1984: Alberto Cova | 1988: Brahim Boutayeb | 1992: Khalid Skah | 1996: Haile Gebrselassie | 2000: Haile Gebrselassie | 2004: Kenenisa Bekele | 2008: Kenenisa Bekele
1983: Alberto Cova | 1987: Paul Kipkoech | 1991: Moses Tanui | 1993: Haile Gebrselassie | 1995: Haile Gebrselassie | 1997: Haile Gebrselassie | 1999: Haile Gebrselassie | 2001: Charles Waweru Kamathi | 2003: Kenenisa Bekele | 2005: Kenenisa Bekele | 2007: Kenenisa Bekele | 2009: Kenenisa Bekele | 2011: Ibrahim Jeilan
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gebrselassie, Haile |
| KURZBESCHREIBUNG | Àthiopischer LangstreckenlÀufer, Olympiasieger und Weltrekordhalter |
| GEBURTSDATUM | 18. April 1973 |
| GEBURTSORT | Assela |