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| Wappen | Karte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Kommunennummer: | 0403 (auf Statistik Norwegen) | |
| Provinz (fylke): | Hedmark | |
| Verwaltungssitz: | Hamar | |
| Koordinaten: | 60° 48′ N, 11° 4′ O60.794444444411.0680555556130Koordinaten: 60° 48′ N, 11° 4′ O | |
| Höhe: | 130 moh. | |
| Fläche: | 351 km² | |
| Einwohner: |
29.045 (1. Jan. 2012)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner je km² | |
| Sprachform: | neutral | |
| Postleitzahl: | 2306 | |
| Webpräsenz: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Einar Busterud (BBL) (2007) | |
| Lage in der Provinz Hedmark | ||
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Die norwegische Stadt Hamar hat 29.045 Einwohner (Stand 1. Januar 2012) und ist die größte Binnenstadt des Landes. Hamar ist Verwaltungszentrum der Provinz (Fylke) Hedmark. Sie liegt am Ostufer des Mjøsa-Sees, etwa 130 km nördlich von Oslo.
Inhaltsverzeichnis |
Vorläufer war ein Machtzentrum bei Åker, am Knotenpunkt der wichtigen Nord-Süd-Verbindung von den Inlandsiedlungen zur Küste. Sie führte über den Mjøsa entlang den Flüssen Vorma und Glomma. Vom Mjøsa verlief außerdem der Verkehr in Richtung Schweden. Die Namen der umliegenden Höfe verweisen darauf, dass das Gebiet ein religiöser Mittelpunkt war. Hier wurde geopfert und hier traf man sich zum Thing. Außerdem spiegelt sich die Bedeutung der Stelle in zahlreichen Gräberfeldern und großen einzelnen Grabhügeln. Deren größter ist noch sechs Meter hoch und misst 60 m im Durchmesser.
Hamar wurde 1152 am Mjøsa als Bischofssitz gegründet. Sie war die einzige mittelalterliche Stadt in Norwegen außerhalb der Küstenregionen.
Bald folgten Domkirche, Kloster und Schule. 400 Jahre lang war Hamar eine der vier bis fünf zentralen Städte Norwegens. Der letzte katholische Bischof vor der Eroberung Hamars durch den dänischen Heerführer Truid Ulfstand 1537 war Mogens Lauritsson.
1567 wurde die Domkirche vom Feldherrn des schwedischen König Erik, Johan Siggeson, zerstört. Daraufhin verließen die meisten Einwohner die Stadt. 1587 wurde der Markt auf königliche Anordnung geschlossen. Hamar verlor seinen Stadtstatus.
Doch im Jahre 1849 wurde die Stadt einer königlichen Resolution entsprechend als administratives und ökonomisches Zentrum wieder aufgebaut. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wuchs Hamar kräftig, nicht zuletzt auf Grund seiner starken Nahrungsmittelindustrie und der damit verbundenen Landwirtschaft.
1992 wurde die Kommune Vang eingemeindet. Seit Gründung der Hochschule Hedmark im Jahre 1994 ist Hamar eine Universitätsstadt.
| Bevölkerungsentwicklung Hamar[2] | |||||||||||||||
| Jahr | 1951 | 1961 | 1971 | 1981 | 1991 | 1992* | 1995 | 2000 | 2005 | 2010 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 11.513 | 13.416 | 15.777 | 15.977 | 16.351 | 26.000 | 26.284 | 26.545 | 27.439 | 28.344 | |||||
* nach Fusion mit der Kommune Vang
Neben der für die Olympischen Winterspiele 1994 errichteten Olympischen Halle – wegen ihrer Form besser bekannt als das Wikingerschiff (Vikingskipet) – gibt es eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten und Museen:
Östlich des Stadtgebiets verläuft die Europastraße 6, die wichtigste Süd-Nord-Verbindung in Norwegen. Sie führt von Trelleborg in Schweden über Oslo bis zur norwegisch-russischen Grenze in Kirkenes und ist in Teilstücken als Autobahn ausgebaut. Bis 2013 soll die gesamte südliche Strecke von Trelleborg bis Hamar als Autobahn ausgebaut sein.
Der Bahnhof von Hamar liegt an der seit 1970 elektrifizierten Dovrebahn, die von Oslo nach Trondheim führt. Hier zweigt auch die Rørosbahn ab, die auf einer anderen Route ebenfalls nach Trondheim führt, aber nicht elektrifiziert ist.
In Hamar befindet sich eine Produktionsstätte des Knäckebrot-Herstellers Wasabröd.
Während der Olympischen Winterspiele 1994 im nahe liegenden Lillehammer war Hamar u.a. Austragungsort für Eiskunstlauf und Eisschnelllauf.
Der Fußballverein Ham-Kam von Hamar belegte als bestes Ergebnis in der norwegischen Tippeligaen 1970 den dritten Platz und kam mehrfach ins Halbfinale des norwegischen Pokalwettbewerbs.
Im Vikingskipet, dem „Wikingerschiff“ finden zahlreiche Sportarrangements und andere Veranstaltungen statt. Das wohl prominenteste Beispiel ist die Demo-Party The Gathering, eine der größten Partys der Demoszene mit über 5000 Teilnehmern, die jährlich über Ostern dort veranstaltet wird.