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Hans-Peter Tschudi

Hans Peter Tschudi

Hans Peter Tschudi (* 22. Oktober 1913 in Basel; † 30. September 2002 ebenda) war ein Schweizer Politiker (SP).

Er war heimatberechtigt in Basel und in Schwanden, aufgewachsen in Basel. Nach dem Besuch der Schulen und dem Maturaabschluss am Humanistischen Gymnasium, studierte er Rechtswissenschaften in Basel und Paris und wurde 1952 Professor für Arbeits- und Sozialversicherungsrecht an der Universität Basel. Seine politische Laufbahn führte ihn in den Grossen Rat, den Regierungsrat und den Ständerat.

Die SP schlug am 17. Dezember 1959 bei der Begründung der Zauberformel den Schaffhauser Walther Bringolf für die Wahl in den Bundesrat vor. Stattdessen wurde Hans Peter Tschudi gewählt. Am 31. Dezember 1973 trat er zurück. Während seiner Amtszeit stand Hans Peter Tschudi dem Departement des Innern vor. Er war Bundespräsident in den Jahren 1965 und 1970 und Vizepräsident in den Jahren 1964 und 1969.

Tschudi wird als «Vater der AHV» bezeichnet, weil er die nach einer Volksabstimmung 1947 unter Bundesrat Walther Stampfli eingeführte AHV wesentlich ausbaute. Tschudi war für wichtige Weiterentwicklungen wie das Drei-Säulen-System (1972) und die Ergänzungsleistungen (1965) verantwortlich. Seine rasche Arbeitsweise wurde bekannt unter dem Schlagwort "Tschudi-Tempo".

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