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Hans Georg Trüper (* 1936 in Rekum, Landkreis Osterholz) ist ein deutscher Mikrobiologe und Regionalhistoriker.
Inhaltsverzeichnis |
1955 machte Trüper sein Abitur am Gerhard-Rohlfs-Gymnasium in Vegesack.
1964 wurde er an der Universität Göttingen mit einer Arbeit über CO_1tn2-Fixierung und Intermediärstoffwechsel bei Chromatium okenii Perty zum Dr. rer. nat. promoviert, 1971 habilitierte er sich dort mit einer Arbeit über Adenylylsulfat-Reduktase in phototrophen Bakterien. Er übernahm den Lehrstuhl für Mikrobiologie an der Universität Bonn und begründete das dortige Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie. Im März 2001 wurde er emeritiert. Er war Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Fachgesellschaften und ist Verfasser von mehr als 200 originären Publikationen. Am 22. Oktober 2002 verlieh ihm der Fachbereich für Biologie und Chemie der Universität Bremen für seine Verdienste die Ehrendoktorwürde.[1]
Neben seiner Tätigkeit als Mikrobiologe beschäftigt sich Trüper intensiv mit der Regionalgeschichte des Elbe-Weser-Dreiecks. Er studierte nebenberuflich Geschichte unter anderem bei Bernd Ulrich Hucker in Vechta und wurde hier 1998 mit einer Arbeit über Die Ministerialität des Erzstifts Bremen zum Dr. phil. promoviert.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Trüper, Hans G. |
| ALTERNATIVNAMEN | Trüper, Hans Georg (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Mikrobiologe und Regionalhistoriker |
| GEBURTSDATUM | 1936 |
| GEBURTSORT | Rekum, Landkreis Osterholz |