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Hans Herkommer (* 1887 in Schwäbisch Gmünd; † 15. November 1956 in Stuttgart) war ein deutscher Architekt.
Herkommer von 1906 bis 1910 an der Technischen Hochschule Stuttgart als Schüler von Theodor Fischer, Paul Bonatz und Martin Elsaesser. In seinen ersten Berufsjahren arbeitete er auch in Sachsen, wo er 1911–12 im von Hans Erlwein geleiteten Hochbauamt Dresden die staatliche Ausbildung zum Regierungsbaumeister durchlief. Danach ließ er sich 1913 zunächst in Schwäbisch Gmünd, 1919 in Stuttgart nieder und war selbständig tätig, zunächst in Gemeinschaft mit dem Architekten Theodor Bulling, ab 1922 nur noch unter seinem eigenen Namen.
Herkommer entwickelte in den 1920er Jahren eine zeittypische expressionistische Formensprache und zählte in den 1920er und 1930er Jahren neben Dominikus Böhm und Rudolf Schwarz zu den führenden Architekten des katholischen Kirchenbaus. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er gemeinsam mit seinem Sohn Jörg Herkommer (* 1923).
Inhaltsverzeichnis |
(in Auswahl)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Herkommer, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Architekt |
| GEBURTSDATUM | 1887 |
| GEBURTSORT | Schwäbisch Gmünd |
| STERBEDATUM | 15. November 1956 |
| STERBEORT | Stuttgart |