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Hans Kurt Schulze (* 8. Oktober 1932 in Altenburg) ist ein deutscher Historiker.
Hans K. Schulze war der Sohn eines Volks- und Sonderschullehrers und späteren Direktors des Schlossmuseums Altenburg. Schulze besuchte die Oberschule Apolda und Karl-Marx-Oberschule Altenburg von 1943 bis 1951. 1953 erfolgte die Reifeprüfung. Schulze studierte von 1951 bis 1955 Geschichte an der Universität Leipzig und von 1956 bis 1961 Geschichte und Klassische Philologie an der Freien Universität Berlin. Dort wurde er 1962 mit der Arbeit Adelsherrschaft und Landesherrschaft bei Herbert Helbig promoviert. Von 1962 bis 1970 war er bei Walter Schlesinger als wissenschaftlicher Assistent an der Forschungsstelle für Geschichtliche Landeskunde Mitteldeutschlands in Marburg tätig. 1970 habilitierte er sich an der Universität Marburg mit der Arbeit Die Grafschaftsverfassung der Karolingerzeit in den Gebieten östlich des Rheins für Mittelalterliche Geschichte und deutsche Landesgeschichte. Von 1971 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999 lehrte Schulze als Professor Geschichte des Mittelalters an der Philipps-Universität Marburg. Schulze war von 1998 bis 2001 Vorsitzender der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt.
Seine Arbeitsschwerpunkte sind die allgemeine Geschichte des frühen und hohen Mittelalters, Rechts-, Verfassungs,- und Sozialgeschichte, deutsche Landesgeschichte sowie die Stadt,- und Siedlungsgeschichte. Schulze gilt als Experte für die Geschichte des Kaisertums im mittelalterlichen Deutschland.
Monografien
Herausgeberschaften
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schulze, Hans K. |
| ALTERNATIVNAMEN | Schulze, Hans Kurt (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Historiker |
| GEBURTSDATUM | 8. Oktober 1932 |
| GEBURTSORT | Altenburg |