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Hans Wilhelm Geißendörfer (* 6. April 1941 in Augsburg als Wilhelm Max Geißendörfer) ist ein deutscher Regisseur, Autor und Filmproduzent.
Von 1962 bis 1967 studierte Geißendörfer Germanistik, Theaterwissenschaften, Psychologie und afrikanische Sprachen. 1971 gründete er mit anderen Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films den Filmverlag der Autoren.
Sein Film „Die gläserne Zelle“ war 1979 für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.
1982 gründete Geißendörfer seine eigene Produktionsgesellschaft, die „Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion GmbH“, kurz „gff GmbH“.
Die gff GmbH produziert seit 1985 in Zusammenarbeit mit dem WDR die erste deutsche Dauerserie „Lindenstraße“, bei der Geißendörfer zeitweise auch Regie führte. Zu dieser Serie wurde er durch seine Kindheit in einem Mehrfamilienhaus in Neustadt an der Aisch inspiriert.
In der Öffentlichkeit trägt Geißendörfer stets eine kleine, dunkle Wollmütze – ähnlich einer Kippa – auf dem Hinterkopf.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Geißendörfer, Hans W. |
| ALTERNATIVNAMEN | Geißendörfer, Hans Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Regisseur, Autor und Filmproduzent |
| GEBURTSDATUM | 6. April 1941 |
| GEBURTSORT | Augsburg |