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Harald Mielsch

Harald Mielsch (* 11. Juni 1944 in Baden-Baden) ist ein deutscher Klassischer Archäologe.

Harald Mielsch studierte in Bonn und Rom von 1963 bis 1970 die Fächer Klassische Archäologie, Altphilologie und Alte Geschichte. 1970 promovierte er in Bonn mit der Arbeit Römische Stuckreliefs. Zur Entwicklung der römischen Wand- und Deckenstukkaturen. Von 1974 bis 1977 war er Assistent am Deutschen Archäologischen Institut in Rom und von 1977 bis 1985 Assistent an der Freien Universität Berlin. 1984 erfolgte seine Habilitation für Klassische Archäologie an der Freien Universität Berlin. Mielsch lehrte von 1985 bis 1994 als Professor für Klassische Archäologie an der Universität Würzburg. Von 1994 bis 2009 war er Professor für Klassische Archäologie an der Universität Bonn.

Seine Arbeitsschwerpunkte sind die griechische und römische Kunst, insbesondere die Malerei und die Ausstattungen von Häusern und Gräbern, die Wohnarchitektur, ikonographische Probleme und Metallarbeiten. Mielsch ist seit 1984 korrespondierendes, seit 1996 ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.

Harald Mielsch war bis 2009 Vorsitzender des Vereins von Altertumsfreunden im Rheinlande e. V. (AV). Sein Nachfolger wurde der Bonner Althistoriker Winfried Schmitz. Mielsch ist nunmehr Mitglied im Vorstand.

Schriften

  • Römische Wandmalerei. Darmstadt 2001, ISBN 3-534-01360-3.
  • zusammen mit Barbara Niemeyer: Römisches Silber aus Ă„gypten in Berlin. Berlin 2001, ISBN 3-11-017231-3.
  • Die römische Villa. Architektur und Lebensform. MĂĽnchen 1987, ISBN 3-406-31576-3.
  • Römische Stuckreliefs. Heidelberg 1975.

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