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-17.82531.05Koordinaten: 17° 50′ S, 31° 3′ O
| Harare | |||
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| Symbole | |||
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| Basisdaten | |||
| Staat | Simbabwe | ||
| Stadt mit Provinzstatus | Harare | ||
| Höhe | 1.490 m | ||
| Fläche | 872 km² | ||
| Einwohner | 1.903.510 (2006) | ||
| Dichte | 2.182,9 Ew./km² | ||
| ISO 3166-2 | ZW-HA | ||
| Politik | |||
| Gouverneur | Elias Mudzuri | ||
| Kultur | |||
| Partnerstädte | | ||
Harare (bis 18. April 1982 Salisbury) ist die größte Stadt und Hauptstadt Simbabwes und liegt im Westen der Provinz Mashonaland im nördlichen Zentralteil des Landes. Im Stadtgebiet leben rund 1,6 Millionen Menschen (Schätzung 2007), im Ballungsraum sind es ca. 2,9 Millionen. Größter Vorort ist Chitungwiza südlich des Flughafen Harare International mit rund 350.000 Einwohnern (2007).
Inhaltsverzeichnis |
Harare liegt im nordöstlichen Drittel Simbabwes. Die Stadt mit den geographischen Koordinaten 17° 50′ südlicher Breite und 31° 3′ östlicher Länge liegt auf einer Höhe von 1490 Meter über dem Meeresspiegel. Die Stadt befindet sich in der Vegetationszone der Trockensavannen.
Harare liegt in der tropischen Klimazone, ist also heiß und semiarid, aber mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 17.95 °C ist es noch verhältnismäßig angenehm. Die durchschnittliche Tagestemperatur liegt im Januar bei 25,7 °C und im Juli bei 13.6 °C. Die wärmsten Monate sind Oktober und November mit durchschnittlich 21,5 °C und die kältesten Juni und Juli mit 13,8 °C und 13,6 °C im Mittel. Der durchschnittliche Jahresniederschlag liegt bei 863 Millimeter, wobei diese Menge in nur 92 Regentagen im Jahr fällt. Der meiste Niederschlag fällt im Januar mit durchschnittlich 213 Millimeter, der geringste im Juli mit durchschnittlich 1 Millimeter.
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Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Harare
Quelle: ZDF Wetter
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Harare wurde 1890 als Fort Salisbury von Cecil Rhodes auf dem Gebiet des Schona-Häuptlings Harare gegründet. An dieser Stelle befindet sich heute der African Union Square. Rhodes nannte die Stadt nach dem britischen Premierminister Lord Salisbury. 1923 bekam das Fort mit dem Sitz der Kolonialregierung auch die Stadtrechte. Zwischen 1953 und 1963 war Salisbury Hauptstadt der Föderation von Rhodesien und Njassaland.
Nach der Unabhängigkeit Simbabwes 1980 wurde der Name nach dem Häuptling des Volks, welches hier ursprünglich lebte, in Harare geändert (18. April 1982). Die Umbenennung der Hauptstadt sowie anderer Orte stellte auch eine Distanzierung zur kolonialen Vergangenheit dar.
Ende Mai 2005 startete die Regierung Simbabwes eine umstrittene Aufräum- und Gebäudeabbruchkampagne, genannt Operation Murambatsvina. Sie führte zu heftigen Reaktionen in der internationalen Gemeinschaft, weil sie ohne Voranmeldung oder das Angebot alternativer Wohnungen für die annähernd 700.000 Betroffenen stattfand. Unter dem Vorwand, der Kriminalität und den Krankheitsrisiken zu begegnen, richtet sich die Kampagne vor allem gegen die informellen Märkte und Vorstädte. Daraufhin hat die UNO angeboten, internationale humanitäre Hilfe für die Opfer zu organisieren, allerdings wurde dieses Angebot durch die Behörden des Landes mit der Begründung abgelehnt, Hilfe von außen sei nicht nötig.
In Harare gibt es einen Dachverband der Bürgerbewegung, die Combined Harare Residents Association (CHRA), die als kritische Instanz der Stadtregierung und den Parteien gegenübersteht.
Derzeit (2005) hat die Stadt keine demokratisch gewählte Leitung, da eine Regierungskommission des Präsidenten Mugabe den regierenden Bürgermeister, gewählt von der Mehrheit der (Regierungs-) Oppositionspartei Movement for Democratic Change (MDC) ohne ordentliches Verfahren außer Dienst gestellt hat.
Harare unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Harare ist ein Handelszentrum für Tabak, Baumwolle und Zitrusfrüchte. Mit dem internationalen Flughafen und wichtigen Straßenverbindungen ist Harare der Verkehrsknoten in Simbabwe.
Die HIV-Infektion ist in Harare besonders weit verbreitet. Verlässliche Statistiken über die Anzahl Infizierter liegen jedoch nicht vor.
Im Queen Victoria Museum werden Felsmalereien, Gebrauchsgegenstände, Werkzeuge und Waffen aus der Geschichte Simbabwes gezeigt.
Die National Gallery of Zimbabwe stellt Gemälde, Reliefs und Plastiken der Moderne aus.