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| Haslach Freiburg im Breisgau | |
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| Stadtkreis Freiburg im Breisgau (FR) Baden-Württemberg, Deutschland | |
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| Basisdaten | |
| Stadtteil von Freiburg | |
| Stadtteilnummer: | 61 |
| Gliederung: | 4 Bezirke: 611 Haslach-Egerten 612 Haslach-Gartenstadt 613 Haslach-Schildacker 614 Haslach-Haid |
| eingemeindet seit: | 1. Januar 1890 |
| Geografische Lage: | 47° 59′ 26″ N, 7° 49′ 13″ O47.99055555567.82027777778257Koordinaten: 47° 59′ 26″ N, 7° 49′ 13″ O |
| Höhe: | 257 m ü. NN |
| Fläche: | 3,20 km² |
| Einwohner: | 17.587 (31.12.2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 5.496 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 79114, 79115</small> |
| Vorwahl: | 0761 |
Haslach, seit dem 1. Januar 1890 Stadtteil Freiburgs, gehört zu den westlichen Stadtteilen Freiburgs. Der Stadtteil besteht nach der Ausgliederung Weingartens aus den Stadtbezirken 611 Haslach-Egerten, 612 Haslach-Gartenstadt, 613 Haslach-Schildacker und 614 Haslach-Haid.
Inhaltsverzeichnis |
Im Norden wird Haslach von der Dreisam gegenüber dem Nachbarstadtteil Stühlinger begrenzt, östlich durch die Rheintal-Bahnlinie (Karlsruhe-Basel) gegenüber dem Stadtteil Wiehre und westlich durch die Güterbahnlinie und Opfinger Straße gegenüber Weingarten sowie durch die Besançonallee und südlich durch die Guildfordallee und die Wiesentalstraße gegenüber dem Nachbarstadtteil Sankt Georgen.
Der Name „Haslach“ leitet sich aus dem Altdeutschen „Hasala“ für Haselnussstaude und „Aha“ für Fließgewässer ab. Am heutigen Dorfbach sind die Haselnussstauden allerdings selten geworden.
Urkundlich wurde Haslach erstmals im Jahr 786 erwähnt. In einer Schenkungsurkunde vom 26. Dezember 786 übertrugen Heimo und seine Tochter Svanahilt einige Dörfer, darunter auch Haslach (Haslaha) dem Kloster St. Gallen. Da keine früheren urkundlichen Nennungen bekannt sind, kann also nicht bestimmt werden, wie alt Haslach tatsächlich ist; es ist allerdings klar, dass die Gründung vor 786 liegt.
1120 wurde in unmittelbarer Nähe die Stadt Freiburg gegründet. Dies prägte die Entwicklung Haslachs sehr. Insbesondere der Markt in Freiburg förderte die wirtschaftliche Situation in Haslach.
Die Pfarrei Haslachs findet 1261 eine erste urkundliche Erwähnung, muss aber schon länger bestanden haben. Die heutige Pfarrkirche St. Michael stammt aus dem Jahr 1909 und wurde mehrfach massiv erweitert.
Im dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde Haslach 1633 völlig zerstört.
Unter dem Freiburger Oberbürgermeister Otto Winterer (Amtszeit von 1888–1913) begann nach der Eingemeindung 1890 der Ausbau Haslachs mit Wohnsiedlungen für Arbeiter. In dieser Zeit entstand auch die Gartenstadt in Haslach nach dem Vorbild des Briten Ebenezer Howard. Dieses Wohngebiet mit seinen Reihenhäusern und den dazugehörigen, großen Gärten, die für die Selbstversorgung der Bewohner gedacht waren, steht heute unter Denkmalschutz. Diese Entwicklung prägt den Stadtteil bis heute.
Ab den 1960er Jahren wurde Haslach zunehmend mit Familienwohnbau weiterentwickelt. Dies hatte zur Folge, dass der Stadtteil heute ein sehr homogenes Wohngebiet ist, das mit einer guten Infrastruktur (Garten-Hallenbad, Straßenbahnanschluss, Schulen, Kindergärten, Einkaufsmöglichkeiten, großen Grünflächen usw.) ausgestattet ist.
Der Haslacher Dorfbrunnen wurde von der Stadt Freiburg 1892 als „ein Erinnerungstück an die Einverleibung von Haslach“ gestiftet. Der Brunnen ist dreiseitig aufgebaut, da sich hier die drei Straßen von Freiburg, St. Georgen und Opfingen trafen. Auf der Brunnensäule ist das Freiburger und das Haslacher Wappen, sowie ein Adler abgebildet. Unter dem Brunnenbecken sind drei Inschriften:
Die gepflasterte Fläche um den Brunnen war ursprünglich dreieckig, sie wurde wegen des steigenden Verkehrsaufkommens 1908 an der Seite zur Gutleutstraße abgerundet. 1969 wurde der Brunnen an die jetzige Position Carl-Kistner, Ecke Uffhauserstraße versetzt, da er der Verbreiterung der Carl-Kistner und Markgrafenstraße im Wege war.
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