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Heinrich Conrad Schleinitz (* 1805 in Zechanitz bei Döbeln; † 1881 in Leipzig) war ein deutscher Jurist und Tenor.
Schleinitz wurde 1805 als Sohn eines Schulrektors in Zechanitz geboren. Er war Schüler an der Thomasschule zu Leipzig. Nach dem Abitur studierte er Rechtswissenschaften an der Universität Leipzig. Er promovierte sich zum Dr. iur. und arbeitete als Rechtsanwalt in Leipzig. Später erhielt er eine musische Ausbildung. Er trat 1830 als Tenor bei einem Festival in Halle auf und sang 1848 Mendelssohns Elias in Leipzig. Nachdem man ihn in den Verwaltungsrat des Leipziger Gewandhauses bestellte, setzte er sich 1835 für Felix Mendelssohn Bartholdy im Amt des Gewandhauskapellmeisters ein. Zwischen beiden entstand eine lebenslange Freundschaft. So wurden ihm Ein Sommernachtstraum und Nachtlied gewidmet. Nach Mendelssohns Tod 1847, wurde er Direktor des Leipziger Konservatoriums. Schleinitz starb 1881, in fast vollkommener Erblindung, in Leipzig.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schleinitz, Heinrich Conrad |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Tenor |
| GEBURTSDATUM | 1805 |
| GEBURTSORT | Zechanitz bei Döbeln, Deutschland |
| STERBEDATUM | 1881 |
| STERBEORT | Leipzig, Deutschland |