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Heinrich Köppler (* 26. November 1925 in Hattenheim (heute zu Eltville/Rheingau); † 20. April 1980 in Düsseldorf) war ein deutscher Politiker (CDU).
Inhaltsverzeichnis |
Heinrich Köppler war Mitglied der CDU. 1969 bis 1980 war er Landesvorsitzender der CDU Rheinland.
Er war von 1965 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 8. August 1970 Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen. Von 1970 bis 1980 war er Mitglied des Nordrhein-Westfälischen Landtages.
Am 19. April 1968 wurde er als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern in die von Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1969 schied er am 22. Oktober 1969 aus dem Amt. 1970 und 1975 war er bei den jeweiligen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen CDU-Spitzenkandidat, konnte sich aber mit seinem Anspruch, Ministerpräsident zu werden, nicht gegen Amtsinhaber Heinz Kühn durchsetzen, obwohl die CDU in beiden Wahlen die stärkste Kraft wurde.
Im Jahr 1980 war er erneut CDU-Spitzenkandidat für die NRW-Landtagswahl. Jedoch verstarb er am 20. April 1980 überraschend drei Wochen vor dem Wahltermin (11. Mai 1980) an zwei plötzlichen Herzinfarkten, die er innerhalb von nur 17 Tagen erlitt. Zur letzten Ruhe gebettet wurde er auf dem Friedhof in Wachtberg-Niederbachem südlich von Bonn. Die Spitzenkandidatur übernahm kurzfristig Kurt Biedenkopf, der nach verlorener Landtagswahl auch seine Nachfolge als Oppositionsführer im Landtag von Nordrhein-Westfalen antrat.
Konrad Adenauer | Wilhelm Johnen | Konrad Grundmann | Heinrich Köppler | Bernhard Worms | Dieter Pützhofen
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Köppler, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdB, MdL |
| GEBURTSDATUM | 26. November 1925 |
| GEBURTSORT | Hattenheim (heute: Eltville, Rheingau) |
| STERBEDATUM | 20. April 1980 |
| STERBEORT | Düsseldorf |