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Heinrich Linzen (* 8. September 1886 in Aachen-Burtscheid; † 10. Juli 1942 in Weimar) war ein deutscher Landschafts- und Tiermaler. Er war in Aachen und Weimar tätig.
Inhaltsverzeichnis |
Heinrich Linzen wurde als Sohn des Kaufmanns und in Aachen bekannten Mundartdichters Leonhard Linzen geboren. Er war Schüler der Bildhauerschule von Professor K. Kraus und der Kunstmaler Eugène Klinckenberg, K. J. Gollrad und Hermann Krahforst. Er besuchte die Kunsthochschule Berlin, wo er das Zeichenlehrerexamen für höhere Lehranstalten ablegte. Danach besuchte er die Malerakademie in Weimar. Später wurde er Schüler von Fritz Mackensen und Meisterschüler von Walther Klemm.
Heinrich Linzen war vor allem Landschafts- und Tiermaler. Hervorragend sind seine Fresko- und Sgraffitoarbeiten in öffentlichen Gebäuden in Jena, Gotha, Weimar und Gera. Ferner sind Grafikmappen, Buchillustrationen und Gebrauchsgrafik erhalten.
Bekannte Kunstmappen mit Illustrationen zu:
Während des Ersten Weltkriegs geriet er in russische Gefangenschaft. Aus dieser Zeit stammt die
und die Erlebnisschilderung
Heinz Gumprecht Erlebnisschilderung Die magischen Wälder
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Linzen, Heinrich |
| KURZBESCHREIBUNG | Kunstmaler zu Aachen und Weimar |
| GEBURTSDATUM | 8. September 1886 |
| GEBURTSORT | Aachen |
| STERBEDATUM | 10. Juli 1942 |
| STERBEORT | Weimar |