|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Heinrich Martin Thümmig (* 5. Juni 1693 in Münchsteinach; †23. März 1778 in Steben) war ein deutscher evangelischer Theologe.
Der Sohn des Predigers Johann Valentin Thümmig, der später eine Pfarrstelle in Sieben bekleidete, bekam die erste Ausbildung durch seinen Vater. 1708 wurde er Zögling des Gymnasiums in Hof (Saale), wo der damalige Rektor Johann Joseph Seyler einen günstigen Einfluss auf seine wissenschaftliche Ausbildung ausübte. 1712 ging er an die Universität Jena, kam im Haus von Jesaias Friedrich Weissenborn (1673-1750) unter und besuchte die Vorlesungen an der theologischen Fakultät.
Den Plan, eine akademische Dozentur anzustreben, verwarf er, um seinen Vater in dessen Amt zu unterstützen. 1718 war er Adjunkt seines Vaters, nach dessen Tod 1733 Pfarrer in Steben und später Senior des Kirchenkreises in Hof. Er starb, nachdem er in den Ruhestand versetzt worden war. Von seinen wenigen Schriften erlangte eine Schrift über das Temperament Martin Luthers in der Reformationsgeschichte einige Bedeutung.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Thümmig, Heinrich Martin |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher evangelischer Theologe |
| GEBURTSDATUM | 5. Juni 1693 |
| GEBURTSORT | Münchsteinach |
| STERBEDATUM | 23. März 1778 |
| STERBEORT | Steben |