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Helen Elizabeth Clark, ONZ, (* 26. Februar 1950 in Hamilton (Neuseeland)) ist eine neuseeländische Politikerin (Labour Party). Vom 5. Dezember 1999 bis November 2008 war sie die 37. Premierministerin Neuseelands. Seit April 2009 ist sie Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen und bekleidet damit das dritthöchste Amt der Vereinten Nationen.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Clark war zuerst Ministerin für Wohnungswesen und für Naturschutz, danach Gesundheitsministerin und später Vize-Premierministerin. In den 1990er Jahren, während der Regierungszeit der National Party unter Jim Bolger und Jenny Shipley, war sie Oppositionsführerin.
1999 löste Clark ihre Amtsvorgängerin Jenny Shipley mit einer Minderheitsregierung ab, einer Koalition mit der Alliance Party und der Green Party. Ab 2002 stand sie an der Spitze einer Koalitionsregierung aus Progressive Coalition Party, Green Party und United Future New Zealand.
Mit Beginn ihrer Amtszeit, in die ein starker Wirtschaftsaufschwung des Landes fiel, hat die Sozialdemokratin Helen Clark Neuseeland versucht, Privatisierungen behutsam zurückzudrehen. Als Clark gegen ihren Herausforderer Don Brash 2005 im Amt bestätigt wurde, hatte Neuseeland die niedrigste Arbeitslosigkeit in einem Industrieland überhaupt.
Zwischen dem 29. August 2008 und dem 19. November 2008 war Clark zudem Außenministerin Neuseelands.
Bei den Wahlen vom 8. November 2008 verlor Clarks Regierungskoalition die Mehrheit im neuseeländischen Parlament an das Oppositionsbündnis von John Key, der ihre Nachfolge antrat.[2]
Im April 2009 wurde Helen Clark Leiterin des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen UNDP und bekleidet damit das dritthöchste Amt der Vereinten Nationen.[1] Helen Clark setzte sich bei der Wahl durch die UN-Generalversammlung gegen mehrere, von der US-amerikanischen Regierung favorisierte Kandidaten durch.
Helen Clark hat stets betont, dass Privatisierungen und Deregulierungen nicht die erhofften Erfolge gebracht haben. Im Gegenteil, diese Wirtschaftspolitik habe zu einem Desaster geführt, so dass etwa der Staat Eisenbahn und Fluggesellschaft zurückkaufen musste. Die Privatisierung der Telekommunikation habe lediglich von einem Staats- zu einem Privatmonopol geführt. Die privaten Energiekonzerne hätten zum Beispiel über Jahre hinweg nur den Profit abgezogen und weder in Instandhaltung noch in die Erneuerung der Netze investiert. Auch der Verkauf von Banken - z.B. der Postbank und der Bank of New Zealand - sei kein Erfolg gewesen. Weil Großbanken kein Interesse an dem Geld des kleinen Mannes hätten, habe man in manchen Städten jahrelang nicht einmal ein Konto eröffnen können.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Clark, Helen |
| ALTERNATIVNAMEN | Clark, Helen (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | neuseeländische Premierministerin |
| GEBURTSDATUM | 26. Februar 1950 |
| GEBURTSORT | Hamilton (Neuseeland) |