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Helen Stephens (Helen Herring Stephens; * 3. Februar 1918 in Fulton, Missouri; †17. Januar 1994 in St. Louis, Missouri) war eine US-amerikanische Leichtathletin. Sie war eine erfolgreiche Kurzstreckenläuferin, gewann aber auch im Kugelstoßen und Diskuswerfen nationale Meistertitel.
Im Alter von nur 18 Jahren gewann sie bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin den 100-Meter-Lauf vor der Titelverteidigerin Stanisława Walasiewicz. Ihre Zeit von 11,5 Sekunden lag unter dem Weltrekord, wurde aber wegen zu starken Rückenwindes nicht anerkannt. Stephens gewann fünf Tage später auch Gold mit der 4×100-Meter-Staffel, nachdem die favorisierten Deutschen den Stab verloren hatten.
Nur ein Jahr später hörte Stephens mit der Leichtathletik auf und spielte einige Jahre professionell Baseball und Softball. Von 1938 bis 1952 war sie Besitzerin und Managerin eines halbprofessionellen Basketball-Teams.
1928: Betty Robinson | 1932: Stanisława Walasiewicz | 1936: Helen Stephens | 1948: Fanny Blankers-Koen | 1952: Marjorie Jackson | 1956: Betty Cuthbert | 1960: Wilma Rudolph | 1964: Wyomia Tyus | 1968: Wyomia Tyus | 1972: Renate Stecher | 1976: Annegret Richter | 1980: Ljudmila Kondratjewa | 1984: Evelyn Ashford | 1988: Florence Griffith-Joyner | 1992: Gail Devers | 1996: Gail Devers | 2000: Nach Disqualifikation nicht vergeben 1 | 2004: Julija Neszjarenka | 2008: Shelly-Ann Fraser
1Das IOC erkannte Marion Jones 2007 den Sieg ab, laut Beschluss des IOC wird keine andere Siegerin benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stephens, Helen |
| ALTERNATIVNAMEN | Stephens, Helen Herring |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Leichtathletin |
| GEBURTSDATUM | 3. Februar 1918 |
| GEBURTSORT | Fulton (Missouri) |
| STERBEDATUM | 17. Januar 1994 |
| STERBEORT | St. Louis |