|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Helmut Hermann Wittler (* 28. September 1913 in Osnabrück; †30. Dezember 1987 ebenda) war Bischof von Osnabrück von 1957 bis 1987.
Inhaltsverzeichnis |
Helmut Hermann Wittler wurde als Sohn von Adolf Wittler und Marie Anne Kovermann geboren. Nach dem Abitur 1932 am Gymnasium Carolinum studierte er Katholische Theologie und Philosophie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 30. Oktober 1938 empfing er das Sakrament der Priesterweihe in Osnabrück.
Am 2. Oktober 1957 ernannte ihn Papst Pius XII. als damals jüngsten deutschen Bischof zum Bischof des Bistums Osnabrück. Die Bischofsweihe am 2. Oktober 1957 spendete ihm Josef Kardinal Frings. Sein Wahlspruch lautete: Omnia et in omnibus Christus ("Alles und in allem Christus"). 1987 wurde seinem Rücktrittsgesuch von Johannes Paul II. stattgegeben.
Helmut Hermann Wittler wurde 1966 mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet, 1973 mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens.
Am 8. September 1987 erhielt er das Ehrenbürgerrecht der Stadt Osnabrück für sein „jahrzehntelanges Wirken als Bischof in Osnabrück und seine besonderen Verdienste um das interkonfessionelle Gespräch und die Integration ausländischer Mitbürger“.[1]
Er war seit dem 5. Juli 1968 Ehrenmitglied der katholischen Studentenverbindung A.V. Rheno-Guestfalia Kiel im CV.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
| Franziskus Demann | Bischof von Osnabrück 1957–1987 |
Ludwig Averkamp |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wittler, Helmut Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geistlicher, Bischof von Osnabrück |
| GEBURTSDATUM | 28. September 1913 |
| GEBURTSORT | Osnabrück |
| STERBEDATUM | 30. Dezember 1987 |
| STERBEORT | Osnabrück |