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Herma Szab贸

Herma Szab贸 Eiskunstlauf
Herma Szab贸 im Januar 1931
Nation Osterreich脰sterreich 脰sterreich
Geburtstag 22. Februar 1902
Geburtsort Wien
Sterbedatum 7. Mai 1986
Sterbeort Admont
Karriere
Disziplin Einzellauf, Paarlauf
Partner/in Ludwig Wrede
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 1 脳 Gold 0 脳 Silber 0 脳 Bronze
WM-Medaillen 7 脳 Gold 1 脳 Silber 1 脳 Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele

Gold Chamonix 1924 Damen
ISU Eiskunstlauf-Weltmeisterschaften

Gold Stockholm 1922 Damen
Gold Wien 1923 Damen
Gold Oslo 1924 Damen
Gold Davos 1925 Damen
Gold Wien 1925 Paare
Gold Stockholm 1926 Damen
Bronze Berlin 1926 Paare
Silber Oslo 1927 Damen
Gold Wien 1927 Paare
 

Herma Szab贸 (* 22. Februar 1902 in Wien; 鈥 7. Mai 1986 in Admont) war eine 枚sterreichische Eiskunstl盲uferin. Sie wurde im Einzellauf Olympiasiegerin und f眉nfmalige Weltmeisterin und im Paarlauf zweimal Weltmeisterin mit Partner Ludwig Wrede. Nach dem Ende ihrer Eiskunstlauf-Karriere nahm sie an Wettk盲mpfen im alpinen Skisport teil.

Herma Szab贸 wurde 1902 in Wien in eine Familie mit gro脽er Eiskunstlauftradition geboren. Ihre Mutter war Christa von Szab贸, die bei den Weltmeisterschaften 1913 und 1914 mit Leo Horwitz Bronze im Paarlauf gewonnen hatte. Christa von Szab贸 war die Schwester von Eduard Engelmann jr., dem Europameister von 1892 bis 1894 und Erbauer der ersten Kunsteisbahn der Welt. So wuchs Herma Szab贸 schon fr眉h mit dem Eiskunstlaufsport auf und trainierte auf dem Eisring ihres Onkels zusammen mit ihren Cousinen Helene Engelmann, der sp盲teren Olympiasiegerin und Weltmeisterin im Paarlauf und Christine Engelmann, der sp盲teren Ehefrau des mehrfachen Olympiasiegers und Weltmeisters Karl Sch盲fer.

Herma Szab贸 startete sowohl im Einzellauf als auch bei den Sportpaaren mit Ludwig Wrede, dem sp盲teren Pr盲sidenten des 脰sterreichischen Eislaufverbandes. Sie war die dominierende Eiskunstl盲uferin der Zwanziger Jahre und die beste 枚sterreichische Eiskunstl盲uferin der Geschichte.

Im Einzellauf wurde sie von 1922 bis 1927 sechsmal in Folge 枚sterreichische Meisterin. Im gleichen Zeitraum nahm sie an Weltmeisterschaften teil. 1922 bis 1926 wurde sie f眉nfmal in Folge Weltmeisterin. Bei den Olympischen Spielen 1924 in Chamonix gewann sie die Goldmedaille.

Im Paarlauf trat sie mit Ludwig Wrede an. Sie wurden 1925 und 1926 枚sterreichische Meister und 1925 und 1927 Weltmeister. 1926 gewannen sie Bronze.

Herma Szab贸 beendete ihre Karriere nach der Weltmeisterschaft 1927 in Oslo, bei der sie hinter Sonja Henie nur Zweite geworden war, nachdem sie nach den Pflichtfiguren noch deutlich gef眉hrt hatte. Das Resultat war umstritten, da drei Punktrichter aus Norwegen kamen, einer aus Deutschland und einer aus 脰sterreich. Die drei Norweger setzten Henie auf den ersten Platz, die beiden anderen Punktrichter Szab贸, genauso verfuhren sie mit Henies Landsfrau Karen Simensen, die so vor Ellen Brockh枚ft Bronze gewann. Dies desillusionierte Szab贸 und so lief sie nie wieder. Henie bot ihr sp盲ter eine Neuauflage des Duells an, doch sie lehnte ab. Ihr abruptes Karriereende bedeutete f眉r Ludwig Wrede, dass er sich noch vor den Olympischen Spielen 1928 kurzfristig eine neue Partnerin suchen musste.

In den Ergebnislisten ist sie unter den folgenden Namen gef眉hrt: Herma Szabo, Herma Plank-Szabo, Herma Planck-Szabo, Herma Jarosz-Szabo und Herma Jaross-Szabo. Herma Szabo war die erst Frau, die nicht mit langem Rock bzw. Kleid antrat. Sie erfand das noch heute 眉bliche kurze Eiskunstlaufkleid der Damen. 1982 wurde sie schlie脽lich in die Eiskunstlauf Hall of Fame aufgenommen.

Nach dem Ende ihrer Eiskunstlauf-Karriere begann Szab贸 1928 mit dem alpinen Skisport.[1] Sie startete f眉r den Ski Club Arlberg und erzielte neben Top-10-Platzierungen bei den 枚sterreichischen Meisterschaften 1932 und 1934 unter anderem einen Sieg im Schneebergrennen 1932.[2] Im selben Jahr erreichte sie bei den international stark besetzten 5. Arlberg-Kandahar-Rennen in St. Anton am Arlberg Rang neun in der Abfahrt, Rang sieben im Slalom und damit Platz acht in der Kombination.[3]

Ergebnisse

Einzellauf

Wettbewerb / Jahr 1918 1922 1923 1924 1925 1926 1927
Olympische Winterspiele 1.
Weltmeisterschaften 1. 1. 1. 1. 1. 2.
脰sterreichische Meisterschaften 2. 1. 1. 1. 1. 1. 1.

Paarlauf

(mit Ludwig Wrede)

Wettbewerb / Jahr 1925 1926 1927
Weltmeisterschaften 1. 3. 1.
脰sterreichische Meisterschaften 1. 1.

Weblinks

  • Herma Szab贸 in der Datenbank von Sports-Reference.com (englisch)

Einzelnachweise

  1. Erich Bazalka: Skigeschichte Nieder枚sterreichs. Verfasst im Auftrag des Landesskiverbandes Nieder枚sterreich, Waidhofen/Ybbs 1977, S. 57
  2. Vom Schneeberg-Slalom. In: Sporttagblatt, 5. April 1932, S. 5 (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wst
  3. Der Schneehase. Jahrbuch des schweizerischen akademischen Ski-Clubs. Bd. 2, Nr. 6, 1932, S. 253鈥255 (online auf issuu.com)
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