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Hermrigen

BW
Hermrigen
Wappen von Hermrigen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Seelandw
BFS-Nr.: 0737i1f3f4
Postleitzahl: 3274
Koordinaten: 585245 / 21445447.0809357.244335513Koordinaten: 47° 4′ 51″ N, 7° 14′ 40″ O; CH1903: 585245 / 214454
Höhe: 513 m Ã¼. M.
Fläche: 3,5 km²
Einwohner: 246 (31. Dezember 2010)[1]
Website: www.hermrigen.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Hermrigen (in einheimischer Mundart [ˈheɾməˌɾɪɡ̊ə])[2] ist ein Dorf mit eigener Einwohnergemeinde und Burgergemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Schweizer Kantons Bern.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Älteste Zeugnisse für die Anwesenheit von Menschen auf dem heutigen Gemeindegebiet gehen vielleicht bis in die Mittelsteinzeit zurück. Aus der Hallstattzeit wurden Grabhügel gefunden; auch aus der Römerzeit gibt es Spuren. Der früheste urkundliche Beleg des Ortsnamens als Hermeringen stammt aus dem Jahre 1249; es handelt sich um eine Ableitung vom althochdeutschen Personennamen Her(i)mar mit dem Zugehörikeitssuffix -ing-.[2]

Der Ort kam 1398 zu Bern und bildete mit Merzligen bis 1798 den Gerichtsviertel Hermrigen in der Landvogtei Nidau.

In Hermrigen wurden in den frühen 1980er Jahren Bohrungen nach Erdöl vorgenommen, sie wurden aber nach einiger Zeit wieder abgebrochen. Geplant ist weiterhin die Förderung von Erdgas.[3]

Geographie

Die Nachbargemeinden von Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Bellmund, Merzligen, Kappelen BE, Bühl BE, Epsach, Mörigen und Sutz-Lattrigen.

Politik

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SVP 57.6 %, BDP 18.7 %, SP 10.2 %, FDP 4.9 %, GPS 2.9 %, CVP 2.0 %, glp 1.2 %, SD 1.1 %, Piraten 1.0 %, EVP 0.3 %, EDU 0.0 %.[4]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter
  2. ↑ a b Andres Kristol: Hermrigen BE (Nidau) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG). Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 441.
  3. ↑ Reto Wissmann: Erdgasbohrung im Berner Seeland verzögert sich nochmals um ein Jahr, Artikel im Bund vom 28. Dezember 2009.
  4. ↑ http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=737.html abgerufen am 15. März 2012
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