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Der 51. Hessentag fand vom 10. bis 19. Juni 2011 in Oberursel (Taunus) statt und brachte mit knapp 1,4 Millionen Besuchern einen neuen Besucherrekord. Das Hessentagspaar bildeten Charmaine Weisenbach und Christian Peter und das Motto lautete Oberursel, das Tor zum Taunus lädt Euch ein, beim Hessenfest dabei zu sein!.
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Seit 1960 werden, in wechselnden Orten des Landes, von der Landesregierung initiierte und gemeinsam mit den jeweiligen Kommunen, Hessentage durchgeführt. Es handelt sich um überregional beachtete Großveranstaltungen, die mit Millionenbudgets ausgestattet sind und jeweils hunderttausende Besucher anziehen.
Im Januar 2007 erhielt Oberursel (Taunus) den Zuschlag für den Hessentag 2011. Vorausgegangen war eine Bewerbung, die von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig gebilligt wurde. Die Stadt rechnet dabei mit einem Defizit von maximal drei Millionen Euro. Die Endabrechnung ergab jedoch ein Defizit von 6 Millionen Euro, wie Bürgermeister Hans-Georg Brum (SPD) im Februar 2011 einräumen musste.[1]
Wie in den anderen Hessentagsstädten auch erfolgte im Vorfeld des Hessentages ein umfangreiches Programm an Investitionsmaßnahmen in die Infrastruktur der Stadt. In Oberursel wurden hierbei von verschiedenen Trägern umgesetzt:
Bei der Planung der Flächen, die direkt vom Hessentag genutzt werden, stand der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund. Die Neugestaltung des Stadtparks Maasgrund und der Grünanlage an der Adenauerallee sollen auch danach das Stadtbild aufwerten. Die hierbei an der Adenauerallee vorgenommene Fällung aller alten und nur teilweise kranken Kastanien sowie Neupflanzung einer gegen die Rosskastanienminiermotte resistenten Art stieß in der Stadt auf Kritik. Das Festgelände, das an der Straße An den drei Hasen gelegen ist, wird nach dem Hessentag als 15 Hektar große Erweiterung des angrenzenden Gewerbegebietes genutzt werden.
Mit dem Beginn des Hessentages wurden weitere Großprojekte abgeschlossen, wie etwa der Neubau des Gymnasiums Oberursel, für 47 Millionen Euro durch den Hochtaunuskreis und die Sanierung der Kirchen Sankt-Ursula und Christuskirche.
Weniger dauerhaft war die Sandburg Eppstein, ein Modell der Burg Eppstein aus Sand.
Das in Großbritannien zugelassene Prallluftschiff Spirit of Safety, das am 12. Juni zuvor über dem Hessentagsgelände einen Werbeflug durchgeführt hatte, verunglückte später beim Landeanflug in Reichelsheim, wobei der 52jährige australische Pilot getötet wurde.[2] Bei der Landung riss der Tank auf und das auslaufende Benzin entzündete sich.[3] Drei Journalisten, die ebenfalls an Bord waren, konnten sich retten.
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