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| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Hexachlorbenzol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6Cl6 | |||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer | 118-74-1 | |||||||||||||||||||||
| PubChem | 8370 | |||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 284,76 g·molâ1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest (kristallines Pulver) | |||||||||||||||||||||
| Dichte |
2,049 g·cmâ3[1] | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
322,2 °C[1] | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebrÀuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||
Hexachlorbenzol (HCB) (C6Cl6) ist eine aromatische Verbindung. Das MolekĂŒl ist wie das Benzol aufgebaut, nur dass alle Wasserstoff-Atome durch Chlor-Atome ersetzt wurden. Es ist ein farbloses, kristallines Pulver, das durch Chlorierung von Benzol in Gegenwart von Katalysatoren wie Eisen(III)-chlorid (FeCl3), bei ĂŒber 230 °C in der FlĂŒssig- oder der Gasphase bzw. durch thermische Zersetzung von HCH (Hexachlorcyclohexan, siehe Lindan) in Gegenwart von Chlor gewonnen wird.
Inhaltsverzeichnis |
Es wurde frĂŒher als Trockenbeizmittel gegen Pilzerkrankungen bei Getreide eingesetzt. Seit 1981 ist Hexachlorbenzol in Deutschland als Pflanzenschutzmittel nicht mehr zugelassen. Es gehört zu den Stoffen, die durch die Stockholmer Konvention weltweit verboten wurden (siehe auch âDreckiges Dutzendâ).
Grund fĂŒr das Verbot war, dass verschiedene Erkrankungen mit der Aufnahme von HCB in Zusammenhang gebracht werden konnten. So trat bei etwa 4.000 Menschen in der OsttĂŒrkei nach Verzehr von aus Saatgut hergestelltem Brot eine Porphyria cutanea tarda auf. Dort trat ebenso die sogenannte Pembe Yara oder pink disease auf, die bei Kleinkindern eine LetalitĂ€tsrate von 95 % aufwies und mit Durchfall, Fieber und haut- bis rosafarbenen Papeln an HandrĂŒcken, Fingeroberseite und Handgelenk, manchmal auch an den FĂŒĂen und Beinen, begann. In der Folge entwickelten sich subkutane Abszesse, Lungeninfiltrate, eine VergröĂerung der Leber und eine hypochrome AnĂ€mie. Die Krankheitsdauer betrug im Falle einer Genesung gut ein bis zwei Monate.[5]
Der chemisch-analytische Nachweis in Umweltproben, Lebens- und Futtermitteln kann mit chromatographischen Verfahren erfolgen.[6]
Hexafluorbenzol | Hexachlorbenzol | Hexabrombenzol | Hexaiodbenzol