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| Heynitz Stadt Nossen
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| Koordinaten: | 51° 6′ N, 13° 23′ O51.091730555613.3819916667Koordinaten: 51° 5′ 30″ N, 13° 22′ 55″ O |
| Eingemeindung: | 1. Jan. 2003 |
| Postleitzahl: | 01683 |
| Vorwahl: | 035242 |
Heynitz ist ein Gemeindeteil der sächsischen Stadt Nossen im Landkreis Meißen.
Inhaltsverzeichnis |
Heynitz liegt etwa 7 Kilometer nordöstlich von Nossen in der Mitte Sachsens. Im Ort befindet sich das Schloss Heynitz.
Nachbarorte von Heynitz sind Krögis im Norden, Miltitz im Nordosten, Munzig im Osten, Kottewitz im Südosten, Mahlitzsch und Wunschwitz im Südosten, Katzenberg im Osten sowie Wuhsen im Nordosten.
Die erste belegte Ortsnamenform datiert von 1334 als Heynicz.[1] 1670 wurde die Schule gegenüber der Kirche erbaut. 1762 lagen Heynitz und umliegende Ortschaften wüst – in Katzenberg lag ein preußisches Armeekorps. 1781 rebellierten die Bauern gegen die Frondienste.[2]
August Schumann nennt 1817 im Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen Heynitz betreffend u. a.:
1846 wurde am höchsten Punkt des Ortes (306 m ü. NN) eine Windmühle errichtet, sie brannte 1876 infolge Blitzschlag ab. 1853 wurde die bestehende Schule vergrößert, 1895 wurde ein Neubau errichtet. 1892 wurde die so genannte Zechelmühle wegen Baufälligkeit abgebrochen. 1952 wurde die LPG „Florian Geyer“ gegründet, 1960 schlossen sich die Genossenschaften von Heynitz und Wendischbora zusammen.[2]
Bis zur Eingliederung in die Stadt Nossen war der Ort Heynitz Teil der gleichnamigen Gemeinde. So wurden 1935 Kottewitz, Wuhsen und Wunschwitz eingemeindet.[1] Zum 1. Januar 1973 erfolgte der Zusammenschluss der Gemeinden Heynitz, Ilkendorf und Wendischbora zur neuen Gemeinde Heynitz.
Am 1. Januar 2003 wurde nach jahrelangen Diskussionen die unter Zwangsverwaltung stehende Gemeinde Heynitz nach Nossen eingegliedert.[4]
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1 mit Kottewitz</br> 2 mit Kottewitz, Wuhsen und Wunschwitz</br> 3 mit Kottewitz, Wuhsen, Wunschwitz, Ilkendorf und Wendischbora sowie den jeweils zugehörigen Ortschaften
In einer Urkunde vom Jahre 1346 wird Heynitz als Parochialkirche, die unter dem Erzpriester von Lommatzsch stand, erwähnt. Über Aussehen und Größe des Baus ist nichts bekannt.[2][5] 1523 ist Bischof Benno von Heynitz, Schutzpatron des Geschlechts derer von Heynitz sowie auch des Dorfes. 1539 wurde Heynitz evangelisch und entzog sich dem Einfluss des Erzpriesters von Lommatzsch.[2]
Der jetzige Kirchenbau datiert aus dem Jahre 1720, wobei ein umfangreicher Umbau des vorreformatorischen Baus erfolgte. Der Vorgängerbau muss sehr niedrig gewesen sein, da die Mauern um 3 Ellen erhöht wurden und eine zweite Empore eingebaut wurde. Die Baukosten beliefen sich auch 550 Taler. Bereits 1768 und wieder 1791 musste der Kirchturm repariert werden.[5]
Die Kirche betreffend führt Schumann im Staats-, Post- und Zeitungslexikon an:
1842 erfolgte ein zweiter Umbau, bei dem u. a. die Orgel, welche bis dahin neben der Kanzel stand, ihren Platz an der Westseite über dem Eingang. 1863 erhielt der Turm eine Schieferdeckung statt der vorherigen Schindeldeckung. Nach einem Blitzeinschlag am 3. Juli 1879 brannte er bis auf die Turmhaube ab. Bei dem Brand hat auch die Orgel von 1736 gelitten, 1894 wurde sie durch eine neue ersetzt.</br>1960 wurde das Kirchturmdach neu gedeckt, in den Jahren 1984 bis 1991 Innen und Außen umfassend erneuert.[5]
Deutschenbora | Elgersdorf | Göltzscha | Heynitz | Ilkendorf | Katzenberg | Kottewitz | Mahlitzsch | Mergenthal | Nossen | Radewitz | Wendischbora | Wuhsen | Wunschwitz