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Einzelnachweise sind Fußnoten, die Inhalte in Artikeln belegen. Sie werden in den Fließtext eingefügt, dort mit hochgestellten Ziffern wie [1] (vgl. dazu das 1. Beispiel unten in Abschnitt „Internetbelege“) verlinkt und am Ende des Artikels ausgegeben.
Dies betrifft wörtliche Zitate, einzelne Aussagen oder Sätze, für die ein genauer Nachweis notwendig oder sinnvoll ist (vor allem bei Streitigkeiten), und Absätze, die sich im Ganzen auf eine einzige Quellenangabe stützen.
Eine Belegpflicht gilt für alle nichttrivialen Aussagen. Triviale Aussagen wie „Paris liegt in Frankreich“ müssen hingegen nicht belegt werden.
Zweck des Einzelnachweises ist die Gewährleistung der Nachvollziehbarkeit. Daher gehört zum Einzelnachweis die vollständige Literaturangabe sowie die genaue Seitenzahl der verwendeten Textstelle. Eventuell handelt es sich um mehrere Seitenzahlen, eine Randnummer oder eine andere Form der Einteilung (zum Beispiel die Abschnittszahl).
In Fachkreisen noch so geläufige Abkürzungen sollten möglichst vermieden werden. Das heißt, statt „MDAIK 41“ lautet die Angabe einer wissenschaftlichen Zeitschrift: „Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts Kairo 41, 1985“. Statt „Orig. Cels. I 7“ lautet die Angabe „Origenes: Contra Celsum 1,7 (online).“ Kurz gesagt: Das Ziel ist es, demjenigen, der die betreffende Stelle finden will, die Arbeit möglichst zu erleichtern, auch wenn er mit wissenschaftlichen Fachgebräuchen nicht vertraut ist.
Ist eine Literaturangabe bereits im Abschnitt Literatur aufgeführt, kann die Angabe beim Einzelnachweis verkürzt werden im Format: „Autornachname: ''Titel.'' Erscheinungsjahr, S. xy.“ Zu den Formatierungsregeln für Literaturangaben siehe Wikipedia:Literatur#Format.
Eventuell ist es sinnvoll, die exakte Textstelle noch einmal wiederzugeben (siehe Wikipedia:Zitate) oder zu erwähnen, auf welchen Gedanken im Fließtext der Beleg sich genau bezieht. Manchmal ist es sinnvoll, im Einzelnachweis die verwendete Literatur kurz zu erläutern.
Der Einzelnachweis dient der Nachvollziehbarkeit des Artikelinhalts und unterscheidet sich insofern von denjenigen Anmerkungen, die ergänzende Informationen bieten, welche man nicht in den Fließtext einbauen wollte. Werden sowohl Einzelnachweise als auch erläuternde Anmerkungen eingebaut, können sie gemäß #Gruppierung in getrennten Gruppen aufgeführt werden. In wissenschaftlichen Publikationen ist es jedoch gängige Praxis, erläuternde Anmerkungen und Belege in Fuß- bzw. Endnoten zusammen erscheinen zu lassen. Die Zulässigkeit von erläuternden Anmerkungen ist in der Wikipedia umstritten.
Wenn im FlieĂźtext die Ăśbersetzung einer fremdsprachlichen Quelle wiedergegeben wurde, kann im Einzelnachweis der originalsprachliche Text zitiert werden.
Zur Verwendung einer Internetseite als Quellenangabe werden folgende Angaben benötigt (siehe Wikipedia:Weblinks):
Manche Websites (so auch Wikipedia) geben zur Gewährleistung der Stabilität der referenzierten Inhalte auf den jeweiligen Seiten eine besondere URL an (und kennzeichnen dies etwa als „Permanent-Link“ oder „zitieren als: …“). Sofern eine solche stabile URL vorhanden ist, sollte sie auch verwendet werden.
Einem späteren Verschwinden von wichtigen Internetquellen kann dadurch vorgebeugt werden, dass die referenzierte Version einer Webseite mit dem kostenfreien Dienst WebCite archiviert wird. Damit dabei keine Urheberrechtsverletzung begangen wird, sollte zuvor die Zustimmung des Autors der archivierten Seite eingeholt werden.
Siehe auch: Zitieren von Internetquellen, Vorlage:Internetquelle und Vorlage:Cite web
Beispiele (siehe Wikipedia:Weblinks#Formatierung):
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
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Angela Merkel wurde am 17. Juli 1954 in Hamburg geboren.[1] Einzelnachweise
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W. Somerset Maugham sagte einmal: „Es gibt drei Regeln, wie ein Roman zu schreiben ist. Unglücklicherweise weiß niemand, welche dies sind.“[1] Einzelnachweise
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Es ist in jedem Fall besser, falsch formatierte Einzelnachweise anzugeben als keine. Einfache Einzelnachweise können auch dann mitverwendet werden, wenn hauptsächlich im Artikel ein komplizierteres System für Belege verwendet wird. |
Ein Einzelnachweis wird erzeugt, indem man eine Quellenangabe mit den Tags <ref> und </ref> umschließt. Dies wird von der Software im Artikeltext als hochgestellte Ziffer dargestellt, die über einen Hyperlink auf die zugehörige Fußnote verweist. (Hinweis: Quellenangaben sollten gemäß Wikipedia:Belege vorgenommen und gemäß Wikipedia:Literatur bzw. Wikipedia:Weblinks und Wikipedia:Typografie formatiert werden.)
| Kopiervorlage |
|---|
| == Einzelnachweise == <references /> |
Die Stelle des Artikels, an der Einzelnachweise (Fußnoten) angezeigt werden, wird dann durch den Befehl <references /> festgelegt und in der Regel als eigener Abschnitt gemäß der Kopiervorlage rechts formatiert. Die Rahmenformatierung der Fußnotensammlung ist softwareseitig vorgegeben; von individueller Umgestaltung wird dringend abgeraten, da eine solche in unterschiedlichen Browsern zu unerwünschten Ergebnissen führen könnte (siehe unten #Mehrspaltigkeit und alternative Formatierungen).
Die Nutzung von Anmerkungen, die ĂĽber Quellenangaben fĂĽr die Aussagen des Artikels hinausgehen, ist umstritten.
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[1] Einzelnachweise
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Dafür, wie der Abschnitt, in dem die Belege präsentiert werden, benannt werden soll, hat sich keine einheitliche Form durchgesetzt. Die Bezeichnungen „Quellen“, „Einzelnachweise“, „Fußnoten“, „Anmerkungen“ oder „Belege“ sind akzeptabel. In Artikeln über historische Themen soll aber der Begriff „Quelle“ nicht für diesen Abschnitt verwendet werden, da er in den historischen Fächern eine andere Bedeutung hat, siehe Quelle (Geschichtswissenschaft).
Umstritten ist auch, ob dieser FuĂźnoten-Abschnitt vor dem Abschnitt Literatur oder nach Weblinks eingefĂĽgt werden sollte (siehe unten #Position der Einzelnachweise in Artikeln).
Es ist wegen der Übersichtlichkeit gelegentlich sinnvoll, ein Werk nur einmal im Einzelbelege-Verzeichnis einzutragen und dann von verschiedenen Stellen im Fließtext mehrfach darauf zu verweisen. Dies lässt sich bewerkstelligen, indem man der Quelle einen sinnvollen eindeutigen und markanten Namen mit <ref name="Name_der_Quelle_a"> gefolgt vom Beleg und </ref> zuweist. Für die nächste Angabe derselben Quelle braucht dann bloß <ref name="Name_der_Quelle_a" /> als Verweis eingefügt werden.
Empfohlene Notation fĂĽr eine einzelne mehrfach zitierte Seite, etwa S. 4, ist (optional): <ref name="Name_der_Quelle-S4" />.
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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<code>== Einzelnachweise ==
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[1] Bislang lehnten die Marsianer eine Stellungnahme zu diesem Vorgang ab.[1] Einzelnachweise
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Soll dasselbe Werk mehrfach, jedoch mit unterschiedlichen Seitenzahlen zitiert werden, werden neue Fußnoten mit voller wiederholter Literaturangabe und genauer Seitenzahl verwendet. Dabei zieht die größere Genauigkeit eine erhöhte Zahl an Referenzen nach sich.
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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<code>== Einzelnachweise ==
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[1] Diese Beobachtung führte zur als „Big Bang“-Theorie bezeichneten Voraussage über das weitere Schicksal des Planeten.[2] Einzelnachweise
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Durch Zuteilung von Gruppennamen in der Art <ref group="Gruppe1">…</ref> können Einzelnachweise gruppiert werden, was eine Ausgabe an unterschiedlichen Stellen ermöglicht. Der Hyperlink im Text weist dann den Gruppennamen, gefolgt von einer hochgestellten Zahl, aus.
Ausgegeben werden diese gruppierten Einzelnachweise, wo mittels <references group="Gruppe1" /> ein Ausgabeziel gesetzt wurde.
Die Nutzung dieser Formatierungsmöglichkeit für Anmerkungen (im Sinne von weiterführenden Informationen) oder ähnlichem ist umstritten. Beispiele der Anwendung zur Gruppierung einfacher Einzelnachweise siehe z. B. diesen Artikel, für die zusätzliche Nutzung für Anmerkungen diesen Artikel. Diese Technik kann teils anstelle der Vorlage:FN eingesetzt werden, z. B. bei Legenden oder Anmerkungen zu Tabellen (Beispiel diese Tabelle).
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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<code>== Einzelnachweise ==
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[Einzelnachweis 1][Anmerkung 1] Einzelnachweise
Anmerkungen
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Eine weitere mögliche, 2009 neu eingeführte Technik der Referenzierung ist es, die eigentlichen Inhalte aller oder einiger Einzelnachweise erst am Ende des Artikels im Abschnitt Einzelnachweise zu nennen. Im Abschnitt Einzelnachweise wird dazu die Angabe <ref name="Name_der_Quelle_a"> gefolgt vom Beleg und </ref> benutzt. Im Text kann zum Verweis auf diese Quelle überall <ref name="Name_der_Quelle_a" /> verwendet werden.
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[1] Einzelnachweise
Referenz-Fehler: Ungültige <references>-Verwendung: Es ist kein zusätzlicher Text erlaubt, verwende ausschließlich <references />. |
Zu beachten ist: Während <references /> ein Einmal-Befehl mit „/“ am Ende ist, der alle im Artikel definierten Einzelangaben anzeigt, handelt es sich hier um den Anfangs-Befehl <references> ohne „/“ und den End-Befehl </references> mit „/“ am Anfang („Schließe Referenzen“). Innerhalb dieses Bereichs werden nur Referenzen ausgewertet, alles andere gilt als Kommentar. Daher darf auf keinen Fall vergessen werden, den Bereich zu schließen; sonst gilt er bis zum Artikelende und nachfolgende Abschnitte (Weblinks, bei Biographien Norm- und Personendaten) werden nicht interpretiert und angezeigt.
Einfache Einzelnachweise und Nachweisgruppen mit einem Parameter „group“ oder „name“ können beliebig kombiniert werden, allerdings ist „name“ nur innerhalb der Gruppe definiert. Gleichnamige Referenzen werden also nur dann zusammengefasst, wenn sie der gleichen Gruppe zugeordnet wurden. Außerdem ist es technisch möglich, aber aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht sinnvoll, dass der Text der Einzelnachweise teilweise im Text und teilweise unten zwischen den Referenztags angeführt wird.
| Quelltext (Beispiel) | Resultierender Artikeltext |
|---|---|
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Beobachtungen des Weltraumteleskops Hubble ergaben, dass sich die Monde des Uranus dem Planeten nähern.[1][Anmerkung 1] Bislang lehnten die Marsianer[2] eine Stellungnahme zu diesem Vorgang ab.[1] Man kann sogar selbst nach den Marsianern suchen.[1][3][Anmerkung 2] Einzelnachweise
Anmerkungen
Referenz-Fehler: Ungültige <references>-Verwendung: Es ist kein zusätzlicher Text erlaubt, verwende ausschließlich <references />. |
Eine Fußnote kann sich auf einen Teil eines Satzes, auf einen ganzen Satz oder auf mehrere inhaltlich zusammenhängende Sätze beziehen. Wenn sich die Referenz auf mehr als einen Satz bezieht, so wird empfohlen, den Bezug im Fußnotentext explizit kenntlich zu machen, soweit er nicht aus dem Zusammenhang ersichtlich ist.
Hinsichtlich der Stellung des Fußnotenzeichens im Fließtext halten wir uns an folgende Regeln des Duden (in Band 1 Rechtschreibung, Abschnitt „Textverarbeitung und E-Mails“, sinngemäß ausgeführt):
Vor und zwischen Referenzen im FlieĂźtext sind im Quelltext auch ZeilenumbrĂĽche zu vermeiden, da diese im Artikel als Leerzeichen dargestellt werden.
Um beim Editieren diese ref-Tags als fertigen Baustein in den Text übernehmen zu können, muss nur in der Drop-down-Box der Bearbeitungsansicht „WikiSyntax“ statt „Standard“ ausgewählt werden.
Als Quellenangaben dürfen die Begriffe „ebenda“ (auch oft: „ebd.“) oder „am angegebenen Ort“ (üblich: „a.a.O.“, auch: „a. a. O.“) nicht verwendet werden. In gedruckten Aufsätzen und Büchern oder auf statischen Webseiten sind solche Kurzbelege üblich und stellen kein Problem dar. Wikipedia-Artikel werden aber potentiell und tatsächlich laufend verändert. Ein „ebenda“ bzw. ein „a. a. O.“ bezieht sich immer auf die vorhergehende Quellenangabe. Werden nun bei Überarbeitungen von Artikeln neue Quellenangaben zwischen alten erzeugt, so verändert sich die Reihenfolge und ein „ebenda“ bzw. ein „a. a. O.“ kann dann unbemerkt zu einem falschen Beleg führen. Aus diesem Grund muss der Beleg wie oben beschrieben immer genau angegeben werden.
Wird öfter aus ein und demselben Werk zitiert, kann die Gruppierung von Einzelnachweisen angewendet werden. Man setzt vor jedem „<references group="Einzelnachweis-Gruppenname" />“-Abschnitt die vollständige Quellenangabe. In den einzelnen Angaben kommen neben der Gruppenangabe dann die genaueren Angaben für das Werk, wie etwa Seitenzahlen oder Versnummern (ohne „ebenda“, da die Zuordnung klar ist). Durch die Gruppierung ist sichergestellt, dass die Angaben eindeutig einem Werk zugeordnet sind. Die restlichen Einzelnachweise können davor oder danach angeordnet werden (Beispiele: Ima Hogg, Dunenspecht, 71. Infanterie-Division (Wehrmacht), Persistenz (Makroökonomie), Gay Pride, Gerard J. M. van den Aardweg).
Das Formatieren von Fußnotenblöcken in mehreren Spalten oder als scrollbare Bereiche ist zu vermeiden.
Im Gegensatz zur englischen Wikipedia, in der fehlende Einzelnachweise mittels des Template:Citation needed markiert werden, werden solche Markierungen auf den deutschsprachigen Seiten bisher nicht benutzt. Wird das Fehlen eines Nachweises entdeckt, und kann man selbst keinen Beleg anbringen, so sollte man am besten auf der zugehörigen Diskussionsseite einen Hinweis hinterlassen. Bei Vermutung gravierender Fehlaussagen kann man Leser und Autoren durch Einfügen von {{Quelle}} (gleichbedeutend mit {{Belege fehlen}}, siehe Vorlage:Belege fehlen) darauf hinweisen. Bestehen begründete Zweifel an der Richtigkeit des unbelegten Textes, kann dieser bis zur Klärung gelöscht werden, was durch einen geeigneten Kommentar unter Zusammenfassung und Quellen kenntlich gemacht werden soll. Sinnvoll ist es in diesem Fall, die strittige Passage auf der Diskussionsseite zur Debatte zu stellen, denn in langen Versionsgeschichten geht ein solcher Vermerk unter Umständen optisch unter.
Allgemein gelten für Internetnachweise die Anforderungen, die unter Wikipedia:Belege beschrieben sind. Im Gegensatz zu gedruckten Quellen kommt es dabei allerdings häufiger zu einem Aus- oder Wegfall der ursprünglich angegebenen Seite, sei es, weil die Seite umgezogen ist, die Adresse nur temporär gültig war, oder die Inhalte schlicht aus dem Netz genommen wurden.
Tritt ein Problem mit nicht mehr erreichbaren Internetnachweisen auf, sollte man als erstes auf der Seite des fraglichen Webangebotes nachschauen, ob sich nicht lediglich die interne URL geändert hat (etwa weil eine Seite vom Neuigkeitenbereich ins Archiv verschoben wurde), und falls dies zutrifft, den Weblink in den Einzelnachweisen anpassen. Sollte das ganze Webangebot, zu dem das verlinkte Dokument gehört, nicht mehr erreichbar sein, lohnt eine Überprüfung auf einen Umzug der Domain des Angebotes und das Abwarten, ob die Website möglicherweise nur zeitweise unerreichbar ist. Trifft dies alles nicht zu, empfiehlt es sich, eine ältere Version der Seite im Projekt Internet Archive zu suchen und einzubinden (siehe hierzu: {{Webarchiv}}) oder die gewünschte Information anders zu belegen. Schlägt auch dies fehl, sollte im Einzelnachweis entsprechend vermerkt werden, dass die Seite nicht mehr erreichbar ist. Siehe dazu Wikipedia:Defekte Weblinks.
Eine Löschung des defekten Einzelnachweislinks ist hingegen auf jeden Fall zu vermeiden – zum einen aus Gründen der Quellen- und Artikelentstehungstransparenz und zum anderen, weil auch Totlinks in Internetadresse, Linktext und sonstigen Angaben innerhalb des Nachweises noch Informationen enthalten können, die beispielsweise Hinweise auf Datum und Qualität der Quelle geben können. Zudem könnten die dann ehemals bequellten Angaben von kritischen Wikipedia-Mitarbeitern als unbelegte Behauptung klassifiziert und wiederum selbst entfernt werden. In diesem Sinne ist die Markierung mittels {{Toter Link}} oder schlimmstenfalls das Auskommentieren des Links im Quelltext mittels <!-- … --> die angebrachte Lösung.
Bei Nutzung eines Weblinks als Einzelnachweis ist die Angabe der (ggf. letzten) Abrufzeit in der Form „abgerufen am 24. Dezember 2011“ am Ende des Einzelnachweises wünschenswert, damit der Leser auch im Falle der Nicht-Erreichbarkeit des Weblinks zumindest einschätzen kann, woher die Information stammte und zu welchem Zeitpunkt die Seite aktuell war. Dies ist vor allem deswegen sinnvoll, weil eine Internetquelle nicht dadurch ungültig wird, dass sie nicht mehr einsehbar ist; diese Situation entspricht im Prinzip einem vergriffenen Buch.
Die Position der Einzelnachweise im Artikel ist umstritten. Einerseits wird argumentiert, dass die Einzelnachweise einen direkten Bezug zum Artikeltext haben und daher noch vor den Abschnitten zu Literatur und Weblinks stehen sollten. Andererseits wird argumentiert, dass aus GrĂĽnden des Leseflusses die Einzelnachweise am Ende des Artikels stehen sollten. Mitunter wird die Anzahl der Einzelnachweise als Kriterium herangezogen. Ein Meinungsbild zur Einordnung des Abschnittes Einzelnachweise im Artikel wurde 2006 durch die relative Mehrheit abgelehnt. Damit haben sich zwei Varianten der Abschnitt-Reihenfolge am Artikelende herausgebildet: entweder Einzelnachweise, Literatur, Weblinks oder Literatur, Weblinks, Einzelnachweise. Die Software gestattet es jedenfalls Lesern, nach dem Anspringen einer FuĂźnote mit Hilfe des vorangestellten Pfeils zur verlassenen Textstelle zurĂĽckzukehren.
Innerhalb von Vorlagen, die Einzelnachweise erzeugen, muss <ref>…</ref> durch {{#tag:ref|…}} ersetzt werden, wenn innerhalb des Ref-Tags zu ersetzende Parameter stehen. Dabei können auch Namen und Gruppen in der Form {{#tag:ref|…|name="MyName"|group="MyGroup"}} verwendet werden. Besser ist die Angabe des ganzen Einzelnachweises als Parameter bei der Einbindung der Vorlage.
<ref>-Tags existieren für die Gruppe Anmerkung, jedoch wurde kein dazugehöriges <references group="Anmerkung" />-Tag gefunden.