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| Hirschberg | ||
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| Höhe | 643,4 m ü. NN | |
| Lage | Deutschland, Hessen | |
| Gebirge | Kaufunger Wald | |
| Dominanz | 6,4 km → Hoher Meißner | |
| Schartenhöhe | 260 m ↓ nördlich Velmedens[1] | |
| Geographische Lage | 51° 14′ 44″ N, 9° 45′ 19″ O51.24555555569.75527777778643.4Koordinaten: 51° 14′ 44″ N, 9° 45′ 19″ O | |
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| Besonderheiten | höchster Berg des Kaufunger Waldes | |
Der Hirschberg ist mit 643,4 m ü. NN[2] der höchste Berg im Kaufunger Wald in Nordhessen (Deutschland). Er liegt im Osten der sich an die eigentliche Hochfläche des Kaufunger Waldes nach Süden anschließenden Söhre.
Inhaltsverzeichnis |
Im Nordosten von Nordhessen erhebt sich der Hirschberg im Werra-Meißner-Kreis nahezu 20 km südöstlich von Kassel. Er liegt zwar im eingangs genannten Kaufunger Wald, jedoch nur etwas außerhalb der verwinkelten Grenzen vom Naturpark Meißner-Kaufunger Wald, knapp 2,5 km südwestlich der Kernstadt von Großalmerode, knapp 2 km nordwestlich von Rommerode (südlicher Stadtteil von Großalmerode) und etwa 2 km (Entfernungen jeweils Luftlinie) südöstlich von Wickenrode (östlicher Gemeindeteil von Helsa).
Zu den Nachbarbergen des Hirschbergs gehören der Steinberg (ca. 585 m ü. NN) im Nordnordosten, jenseits davon befindet sich der Bilstein (641,2 m), der Exberg (505,5 m) mit Exberg- und Rommeroder See im Südosten, und der Rohrberg (535,6 m) im Südwesten.
Die Hochlagen des Hirschbergs sind stark bewaldet. Es gibt aber abgesehen von den durch Braunkohleabbau an seinen Flanken entstandenen Tagebaugruben im südwestlichen Plateaubereich eine fast kreisrunde Lichtung mit etwa 140 bis 165 m Durchmesser und nördlich davon ein paar kleinere. Unweit südöstlich des Hirschbergs entspringt die Wehre, am Pfaffenberg – dem nördlichen Ausläufer des Bergs – die Gelster.
Zu erreichen ist das Plateau des Hirschbergs, zu dessen beiden Bergkuppen keine Straßen führen, zum Beispiel von Großalmerode, Rommerode oder Wickenrode kommend auf zahlreichen Wanderwegen, die durch waldreiche Landschaft führen.
Die Basaltkuppe des Hirschbergs ist ein ovales Plateau, das in Nordwest-Südost-Richtung rund 1,1 km lang und in Südwest-Nordost-Richtung etwa 830 m breit ist sowie generell über 600 m hoch liegt. Auf diesem Hochplateau befinden sich zwei etwa 450 m voneinander entfernte und nur recht sanft ansteigende Kuppen mit diesen Höhen und Geo-Koordinaten empor:
Seit (mindestens ?) 1690 wurde am Hirschberg ein intensiver Braunkohle-Tagebau betrieben, was an den Abbaugebieten zu erkennen ist, die sich an den nördlichen Flanken des Bergs befinden. Am 3. Oktober 2003 wurde die „Zeche Hirschberg“ geschlossen; dies war das Ende des nordhessischen Kohlebergbaus.