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Das Historische Museum Bern, eigentlich Bernisches Historisches Museum[1], am Helvetiaplatz in Bern ist das zweitgrösste historische Museum in der Schweiz.
Das Gebäude wurde von Ende 1892 bis 1894 im Berner Kirchenfeldquartier im Stil des Historismus errichtet[2] und sollte ursprünglich das Schweizerische Landesmuseum beherbergen. Diese Einrichtung wurde schliesslich gemäss der Entscheidung der Bundesversammlung in Zürich angesiedelt. Später wurde die Dachkonstruktion verändert und die Dachhaut erneuert.[3]
Das Historische Museum Bern besitzt eine Sammlung zur Berner Geschichte. Erwähnenswert sind die Burgunder Tapisserien, die während den Burgunderkriegen dem burgundischen Herzog Karl dem Kühnen abgenommen wurden. Auch die 1986 geborgenen Fragmente des sogenannten Berner Skulpturenfunds gehören zu den Attraktionen des Museums. Insgesamt besitzt das Museum 250'000 Objekte.
Mitte Juni 2009 wurde der Erweiterungsbau zum Museum (Kubus/Titan) eröffnet. Anfang Dezember 2008 wurde der neue Ausstellungssaal mit einer Sonderausstellung über Leben und Werk des Berner Universalgelehrten Albrecht von Haller eingeweiht. Vor dem Haupteingang des Gebäudes auf dem Helvetiaplatz steht das Welttelegrafen-Denkmal.
Von 1954 bis Januar 2009 war eine Zweigstelle des Museums im Schloss Oberhofen untergebracht.
46.94277777787.44916666667Koordinaten: 46° 56′ 34″ N, 7° 26′ 57″ O; CH1903: 600802 / 199077