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Das Historische Wörterbuch der Philosophie (HWPh) ist ein mehrbändiges deutschsprachiges begriffsgeschichtliches Wörterbuch philosophischer Begriffe. Dessen 12 Artikelbände sind von 1971 bis 2005 unter den Hauptherausgebern Joachim Ritter, Karlfried Gründer und Gottfried Gabriel im Schwabe Verlag, Basel erschienen. Es versteht sich als „völlig neubearbeitete Ausgabe“ des Wörterbuchs der philosophischen Begriffe von Rudolf Eisler.
Der 13. Band enthält ein Register und eine CD-ROM mit dem Volltext aller Bände sowie einer Software für Windows und MacOS X, die es ermöglicht, den Volltext zu durchsuchen. Die Software enthält, ungewöhnlich für solche Werke, kein DRM-Verfahren. Die Herausgeberin des 13. Bandes ist Margarita Kranz.
Inhaltsverzeichnis |
Das Wörterbuch ist das weltweit erfolgreichste Großprojekt der deutschen akademischen Philosophie. Es bildet eine der wichtigsten Arbeitsgrundlagen philosophischer und geisteswissenschaftlicher Ausbildung und Forschung.
Das HWPh wurde ursprünglich in den 1960er-Jahren, basierend auf Eislers Wörterbuch und dessen begriffsgeschichtlichen Ansätzen, durch Joachim Ritter initiiert. Eine Vielzahl von Mitherausgebern koordinierten die Arbeit an den ihnen jeweils übertragenen Artikeln. Im HWPh wird die „Mitwirkung von mehr als 1500 Fachgelehrten“ angegeben.
Aufgrund des ursprünglich relativ neuen begriffsgeschichtlichen Ansatzes und der langen Laufzeit des Projekts sind einige Besonderheiten zu beobachten:
Der im gleichen Verlag erscheinende Grundriß der Geschichte der Philosophie ist das systematisch angelegte Gegenstück zu dem alphabetisch angeordneten Wörterbuch.