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Ein Hochgeschwindigkeitszug ist ein Zug, der mit hoher Geschwindigkeit verkehrt. Wo dieser Geschwindigkeitsbereich beginnt, ist nicht eindeutig definiert; übliche Angaben beginnen bei 200 km/h.
Weltweit waren im Januar 2008 1737 Hochgeschwindigkeitszüge (für Geschwindigkeiten von wenigstens 250 km/h) in Betrieb. Davon entfielen 1050 auf Europa, 427 auf Japan, 163 auf China, 47 auf Südkorea, 30 auf Taiwan und 20 auf die Vereinigten Staaten.[1]
Inhaltsverzeichnis |
Die Fahrzeuge für den Hochgeschwindigkeitsverkehr werden überwiegend elektrisch angetrieben. Diesel- oder Gasturbinentriebfahrzeuge wurden des Öfteren erprobt, bilden aber aufgrund ihres vergleichsweise hohen Leistungsgewichts die große Ausnahme.
Um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, wird eine große Antriebsleistung (oftmals nahe 10.000 kW) installiert und der Zug gleichzeitig so leicht wie möglich gebaut (Leichtbau). Ersteres ist durch heutige Leistungselektronik und Elektrik (Frequenzumrichter, Drehstrom-Asynchronmotoren) leichter geworden als früher. Letzteres erfordert Materialien, Bauweisen und Verfahren aus der Luft- und Raumfahrtindustrie. So ist der „Rumpf“ eines ICE-Zuges wie der eines Flugzeugs als stranggepresstes Leichtmetall-Rohrprofil mit bündig eingeklebten Fensterscheiben ausgeführt.
Die für ihre Masse äußerst stark motorisierten Züge sind so auch in der Lage, wesentlich größere Steigungen zu überwinden als herkömmliche Züge. Reine Schnellfahrstrecken können so freier trassiert werden, was Baukosten einzusparen hilft. Allerdings muss die Leistung auch geliefert und selbst bei höchsten Geschwindigkeiten sicher übertragen werden, was neben speziellen Schnellfahr-Oberleitungen (siehe unten) auch Schnellfahr-Stromabnehmer erfordert, die aerodynamisch und möglichst leicht konstruiert sind. Viele ICE entnehmen ihren Fahrstrom über zwei Stromabnehmer (an jedem Ende des Zuges einer), was Vorkehrungen erfordert, damit die Fahrdrahtschwingungen, die vom vorderen Bügel ausgehen, den hinteren nicht stören.
Um die Steigfähigkeit zu gewährleisten und die hohen Leistungen überhaupt auf die Schiene zu bringen, werden meist mehr angetriebene Achsen vorgesehen als bei einem herkömmlichen elektrischen Zug (Ausnahme ist beispielsweise der ICE 2, wenn die Halbzüge geteilt sind). Man baut also einen Triebzug, der an beiden Enden je vier bis sechs angetriebene Achsen hat, oder gleich einen Triebwagenzug mit Allachsantrieb in allen (Shinkansen) oder in jedem zweiten Wagen (ICE 3).
Ein geringer Luftwiderstand und geringe Windgeräusche spielen eine weitere wichtige Rolle; die Außenhaut der Züge wird möglichst glatt, die Wagenübergänge möglichst fugenlos vorgesehen. Die Zugenden werden im Windkanal getestet, wobei Gestaltung (Design) und Marketing eine wichtige Rolle spielen, da Hochgeschwindigkeitszüge als Aushängeschild des jeweiligen Betreiberkonzerns gelten. In der Regel handelt es sich um druckertüchtigte Fahrzeuge.
Fast am Wichtigsten jedoch ist das Laufwerk. Es gibt Hochgeschwindigkeitszüge mit Jakobs-Drehgestellen oder herkömmlichen Drehgestellen; beide Bauweisen haben Vor- und Nachteile. In jedem Fall sollte das Laufwerk geringe ungefederte Massen aufweisen und sehr gut abgefedert sein. Heute wird fast ausnahmslos Luftfederung eingesetzt, auch kommen Schlingerdämpfer zum Einsatz.
Um den Sicherheitsanforderungen zu genügen, sind auch leistungsfähige Bremsen erforderlich. Elektrisches Bremsen (mit Widerständen und/oder regenerativ) an den Antriebsachsen wird ergänzt durch Scheibenbremsen, Magnetschienenbremsen und in letzter Zeit auch Wirbelstrombremsen.
Hochgeschwindigkeitszüge im regulären Betrieb erreichen derzeit Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h. Der erste dieser Züge ging Ende Dezember 2009 in China auf einem Abschnitt der Schnellfahrstrecke Peking–Hongkong zwischen den Städten Wuhan und Guangzhou in Betrieb. Die Züge der Baureihen CRH2 und CRH3 benötigen für die 1000 km lange Strecke drei Stunden. Am 30. Juni 2011 wurde die wichtige 1318 km lange Schnellfahrstrecke Peking–Shanghai in Betrieb genommen, die der neue CRH 380A (auch: Harmony Express; deutsch: „Zug der Harmonie“) bei fünf Zwischenhalten in knapp fünfeinhalb Stunden befährt. Sie wurde am 14. Juli 2011 offiziell eröffnet.[2] Nur wenige Tage später am 23. Juli 2011 kam es dort zu einem schweren Zugunglück mit über 40 Toten.[3][4]
Der Anschaffungspreis eines Hochgeschwindigkeitszuges mit 350 Sitzplätzen werden vom Internationalen Eisenbahnverband mit 20 bis 25 Millionen Euro angegeben. Die Instandhaltungskosten liegen bei rund einer Million Euro pro Jahr, bei einer jährlichen Laufleistung von etwa 500.000 Kilometern. Höheren Betriebskosten stehen höhere Einnahmen durch (im Vergleich zu konventionellen Zügen) etwa doppelt so hohe Laufleistungen und höhere Preisbereitschaften durch höhere Komfortniveaus gegenüber. Für den Betrieb von hundert Kilometern Hochgeschwindigkeitsstrecke werden demnach typischerweise zwischen 13 und 15 Züge gebraucht.[5] Die Werte schwanken zwischen rund sechs Zügen (USA) bis zu rund 25 Zügen (Frankreich).[1]
Der Geschwindigkeitsrekord wird mit 574,8 km/h durch einen aus dem französischen TGV abgeleiteten Zug gehalten (V150).
Die folgenden schienengebundenen Hochgeschwindigkeitszüge sind alle für eine Geschwindigkeit von mindestens 200 km/h im regulären Einsatz vorgesehen.
Die folgenden Züge sind mittlerweile (Stand Juli 2010) aus dem Dienst genommen oder das Projekt wurde eingestellt.
| Name | Einsatzgebiet | Hersteller | vmax* | vmax** | (kommerzielle) Inbetriebnahme | Außerbetriebnahme |
|---|---|---|---|---|---|---|
| BR-Klasse 370 (APT) | UK (London – Glasgow) | British Rail | 200 km/h | 249 km/h | 1981 | 1986 |
| ЭР200 | Russland | Rigaer Waggonfabrik | 200 km/h | ? | 1974 | 2009 |
| ЭС250 (ES250, Sokol) | Russland | 250 km/h | ? | 1997 | 2006 (Projekt eingestellt) | |
| RENFE-Baureihe 101 | Spanien (Barcelona – Alicante) | Alstom | 220 km/h | 254 km/h | 1997 | 2009 (umgebaut in RENFE-Baureihe 100) |
| Shinkansen-Baureihe 0 | Japan | Nippon Sharyo, Kawasaki HI, Kinki Sharyo, Kisha, Hitachi | 220 km/h | 235 km/h | 1964 | 2008 |
| Shinkansen-Baureihe 400 | Japan (Tokio – Shinjō) | Kawasaki HI | 240 km/h | 345,8 km/h | 1990 | 2010 |
| (nicht benannte Züge der TEE Rail Alliance) | Deutschland, Österreich, Schweiz | — | 200 bis 230 km/h | — | — | — |
|
* reguläre Höchstgeschwindigkeit | ||||||
Die folgenden Züge wurden nur als Einzelexemplar zu Testzwecken gebaut oder aus Serienfahrzeugen umgerüstet. Es handelt sich dabei um Züge, die nicht im regulären Passagiertransport eingesetzt wurden, sondern lediglich zur Erprobung oder für Streckenmessungen dienten.
| Zugtyp | Betriebs- jahre (Land) |
Gesellschaft / Betreiber / Konstrukteur | Vmax | Anmerkung |
|---|---|---|---|---|
| ADIF-Baureihe 330 | 2000– (Spanien) | Talgo, Adtranz, Krauss-Maffei | 330 km/h regulär 359 km/h experimentell |
Prototyp der AVE S-102, seit 2003 als Messzug eingesetzt |
| ADIF-Baureihe 355 / Talgo XXI | 1998– (Spanien) | Talgo, Krauss-Maffei | 220 km/h regulär 256,4 km/h experimentell |
Messzug; stellte am 12. Juni 2002 einen Geschwindigkeitsrekord für dieselbetriebene Triebzüge auf. |
| CNR-Baureihe DJJ2 | 2002–2006 (China) | Zhuzhou Electric Locomotive Works | 321,5 km/h | |
| Doctor Yellow | 1962– (Japan) | diverse | 270 km/h regulär | mehrere Messzüge verschiedener Baureihen |
| ICE S | 1996– (Deutschland) | Siemens, Adtranz, AEG, DWA | 330 km/h regulär 393 km/h experimentell |
noch als Messzug im Einsatz, hält den Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge in der Schweiz und in Österreich |
| ICE V | 1985–1998 (Deutschland) | Siemens, AEG, BBC, Krauss-Maffei, Krupp, Thyssen Henschel | 406,9 km/h | Ehemaliger Halter des blauen Bandes der Schiene für das weltweit schnellste Schienenfahrzeug |
| Shinkansen Baureihe 1000 | 1962–1964 (Japan) | JNR | 256 km/h | 30. März 1963 auf Testfahrstrecke (später Tōkaidō-Strecke) |
| Shinkansen Baureihe 951 | 1968–1979 (Japan) | JNR | 286 km/h | 24. Februar 1972 auf San’yō-Strecke |
| Shinkansen Baureihe 961 | 1973–1990 (Japan) | JNR | 319 km/h | 7. Dezember 1979 auf Testfahrstrecke (später Tōhoku-Strecke) |
| Shinkansen Baureihe 962 | 1979–1983 (Japan) | JNR | Prototyp der Baureihe 200 | |
| Shinkansen Baureihe 500–900 Serie (WIN350) | 1992–1996 (Japan) | JR West | 350,4 km/h | 8. August 1992 auf San’yō-Strecke, Prototype der Baureihe 500 |
| Shinkansen Baureihe 952/953 (STAR 21)1 | 1992–1998 (Japan) | JR East | 425 km/h | 21. Dezember 1993 auf Jōetsu-Strecke |
| Shinkansen Baureihe 955 (300X) | 1995–2002 (Japan) | JR Central | 443 km/h | 26. Juni 1996 auf Tōkaidō-Strecke |
| Shinkansen Baureihe E954 (FASTECH 360 S) | 2005–2009 (Japan) | JR East | 398 km/h[6] | Prototyp der Baureihe E5 |
| Shinkansen Baureihe E955 (FASTECH 360 Z) | 2006–2008 (Japan) | JR East | 405 km/h (geplant) | Prototyp der Baureihe E6 (Mini-Shinkansen-Typ) |
| TGV A-Einheit 325 | 1989–1990 (Frankreich) | Alstom | 515,3 km/h experimentell | modifizierte und verkürzte Einheit aus der Serienbaureihe, ehemaliger Halter des blauen Bandes der Schiene für das weltweit schnellste Schienenfahrzeug |
| TGV Iris 320 | 2006– (Frankreich) | Alstom | 320 km/h regulär | Messzug; ehemals TGV Réseau-Einheit 4530 |
| TGV V150 | 2007 (Frankreich) | Alstom | 574,8 km/h experimentell | Aktueller Halter des blauen Bandes der Schiene für das weltweit schnellste Schienenfahrzeug. Aus Teilen von TGV POS-Einheit 4402 gebildet. |
Am 3. September 2000 wurde mit dem Lanjian („blauer Pfeil“) ein für bis zu 305 km/h ausgelegter Zug in den Werkhallen der Zhuzhou-Lokfabrik in Changsha vorgestellt. Die einen Triebkopf (4800 kW Leistung), fünf Mittel- und einen Steuerwagen umfassende Einheit sollte ab 2001 zwischen Guangzhou und Shenzen im Fahrgastbetrieb eingesetzt werden. Insgesamt acht Triebzüge waren für dafür bestellt.[7][8] (Der aktuelle Stand des Realisierung ist hier nicht bekannt.)
Hier sind alle Hochgeschwindigkeitszüge gelistet, welche sich aktuell im Einsatz befinden oder die gerade ihre Abnahmefahrten absolvieren. (Stand Juli 2011)
| Name | Einsatzgebiet | Hersteller | vmax* | vmax** | (kommerzielle) Inbetriebnahme |
|---|---|---|---|---|---|
| Acela Express | USA (Nordost-Korridor) | Bombardier | 240 km/h | 265 km/h | 2000 |
| Afrosiyob / Talgo 250 | Usbekistan (Taschkent – Samarqand) | Talgo, Ingeteam | 250 km/h | ? | 2011 |
| Alfa Pendular | Portugal | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 220 km/h | 266 km/h | 1998 |
| AnsaldoBreda V250 / Fyra | Belgien / Niederlande | AnsaldoBreda | 250 km/h | ? | 2008 |
| Britische Klasse 390 ”Pendolino“ | UK | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 200 km/h | 225 km/h | 2002 |
| Britische Klasse 395 ”Javelin“ | UK | Hitachi | 225 km/h | 252 km/h | 2007 |
| ČD-Baureihe 680 ”Pendolino“ | Tschechien | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 230 km/h | 237 km/h | 2004 |
| CRH1 B und E | China | Bombardier | 250 km/h | ? | 2007 |
| CRH5 / Pendolino | China | Alstom | 250 km/h | ? | 2006 |
| ETR 450 | Italien | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 250 km/h | ? | 1987 |
| ETR 460, ETR 480 ”Pendolino“ | Italien | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 250 km/h | ? | 1993 |
| ETR 470 ”Cisalpino“ | Italien, Schweiz | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 200 km/h | ? | 1993 |
| ETR 600 | Italien | Alstom | 250 km/h | ? | 2007 |
| ETR 610 | Italien, Schweiz | Alstom | 250 km/h | ? | 2007 |
| GMB Typ 71 (”Flytoget“) | Norwegen | ADtranz (heute Bombardier) | 210 km/h | ? | 1997 |
| IC2000 | Schweiz | Schindler Waggon | 200 km/h | ? | 1997 |
| ICE T | Deutschland, Österreich, Schweiz | Siemens, Bombardier, Alstom | 230 km/h | 255 km/h | 1998 |
| ICE TD (Diesel) | Deutschland, Dänemark | Siemens, Bombardier | 200 km/h | 222 km/h | 2001 |
| ICN | Schweiz | Adtranz, später Bombardier und Alstom | 200 km/h | ? | 2000 |
| InterCity 125 (Diesel) | UK | BREL | 200 km/h | 238 km/h | 1976 |
| InterCity 225 | UK | BREL, GEC Alsthom (heute Alstom) | 225 km/h | 262 km/h | 1988 |
| Metropolitan | Deutschland | 220 km/h | ? | 2002 | |
| NSB Typ 73 (”Krengetog“) | Norwegen, Schweden | ADtranz (heute Bombardier) | 210 km/h | ? | 1999 |
| Railjet | Österreich, Deutschland, Ungarn, Schweiz | Siemens | 230 km/h | 275 km/h | 2008 |
| RENFE-Baureihe 104 | Spanien | Alstom, CAF | 250 km/h | ? | 2005 |
| RENFE-Baureihe 114 | Spanien | Alstom, CAF | 250 km/h | ? | 2009 |
| RENFE-Baureihe 120 und 121 | Spanien | CAF, Alstom | 250 km/h | ? | 2006 |
| RENFE-Baureihe 130 / Talgo 250 | Spanien | Talgo, Bombardier | 250 km/h | ? | 2007 |
| RENFE-Baureihe 490 | Spanien | Alstom, Fiat | 220 km/h | ? | 1998 |
| RENFE-Baureihe 730 / Talgo 250H | Spanien | Talgo, Bombardier | 250 km/h | ? | 2012 Die ersten Triebzüge sind 2011 fertiggestellt worden und befinden sich in der Zulassungsphase. |
| Sapsan / Velaro RUS | Russland | Siemens | 250 km/h | 292 km/h | 2009 |
| Shinkansen-Baureihe 100 | Japan (Ōsaka - Hakata) | Nippon Sharyo, Kawasaki HI, Hitachi, Kinki Sharyo, Tokyu Sharyo | 230 km/h | 277 km/h | 1985 |
| Shinkansen-Baureihe 200 | Japan (Tokio - Niigata / Morioka) | Nippon Sharyo, Hitachi, Kawasaki HI, Tokyu | 240 km/h | 276 km/h | 1982 |
| Shinkansen-Baureihe E1 | Japan (Tokio – Niigata) | Hitachi, Kawasaki HI | 240 km/h | ? | 1994 |
| Shinkansen-Baureihe E4 | Japan (Tokio – Sendai / Niigata) | Hitachi, Kawasaki HI | 240 km/h | ? | 1997 |
| SZ-Baureihe 310 | Slowenien | Fiat | 200 km/h | ? | 2000 |
| VR-Baureihe Sm3 | Finnland | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 220 km/h | 248 km/h | 1995 |
| VR-Baureihe Sm6 | Finnland, Russland | Fiat Ferroviaria (heute Alstom) | 220 km/h | 2010 | |
| X2000 | Schweden, Dänemark | ABB (Västerås), Kalmar Verkstad (Kalmar) | 210 km/h | 276 km/h | 1990 |
| X3 (Arlanda Express) | Schweden | Alstom | 200 km/h | ? | 1999 |
| X40 | Schweden | Alstom | 200 km/h | ? | 2004 |
| X50, X51, X52, X53 und X54 ”Regina“ | Schweden, Norwegen | Bombardier | 200 km/h | ? | 2000 |
|
* reguläre Höchstgeschwindigkeit | |||||
| Name | Einsatzgebiet | Hersteller | vmax* | vmax** | (kommerzielle) Inbetriebnahme |
|---|---|---|---|---|---|
| RENFE-Baureihe 100 | Spanien (Madrid–Sevilla) | Alstom | 300 km/h | 357 km/h | 1992 |
| RENFE-Baureihen 102 und 112 (Talgo 350 | Spanien (Madrid–Málaga) | Talgo, Bombardier | 330 km/h | 365 km/h | 2005 |
| RENFE-Baureihe 103 / Velaro E | Spanien (Madrid–Barcelona) | Siemens | 350 km/h | 404 km/h | 2006 |
| Britische Klasse 373 / Eurostar | EU (London–Paris/Brüssel) | Alstom | 300 km/h | 334 km/h | 1993 |
| CRH3 / Velaro CN | China | Siemens | 350 km/h | 394 km/h | 2008 |
| CRH 380A | China | China South Locomotive & Rolling Stock Corporation Limited | 380 km/h | 486,1 km/h | 2010 |
| ETR 500 | Italien | Alstom, Bombardier, AnsaldoBreda | 300 km/h | 351 km/h | 1992 |
| ICE 1 | Deutschland, Österreich, Schweiz | Siemens, ABB, AEG, Krauss-Maffei, Krupp, Thyssen Henschel | 280 km/h | 328 km/h | 1991 |
| ICE 2 | Deutschland | Siemens, Adtranz | 280 km/h | 310 km/h | 1996 |
| ICE 3 (Baureihen 403 und 406) | Deutschland, Niederlande, Belgien, Frankreich | Siemens, Bombardier | 330 km/h | 368 km/h | 1999 |
| ICE 3 / Velaro-D (Baureihe 407) | Deutschland, Frankreich, Belgien, Vereinigtes Königreich | Siemens | 320 km/h | 352 km/h [9] | 2012 Die ersten Triebzüge sind 2011 fertig gestellt und befinden sich in der Zulassungsphase. |
| KTX-I | Südkorea | Alstom, Hyundai Rotem | 300 km/h | ? | 2004 |
| KTX-II „Korean G-7“ | Südkorea | Hyundai Rotem | 330–360 km/h | 352 km/h | 2010 |
| Shinkansen-Baureihe 300 | Japan (Tokio–Ōsaka–Hakata) | Nippon Sharyo, Hitachi, Kawasaki HI, Kinki Sharyo | 270 km/h | 325,7 km/h | 1992 |
| Shinkansen-Baureihe 500 | Japan (Ōsaka–Hakata) | Hitachi, Kawasaki HI | 300 km/h | 365 km/h | 1997 |
| Shinkansen-Baureihe 700 | Japan (Tokio–Ōsaka–Hakata) | Hitachi, Kawasaki HI, Kinki Sharyo, Nippon Sharyo | 285 km/h | 339 km/h | 1999 |
| Shinkansen-Baureihe 800 | Japan (Hakata–Kagoshima) | Hitachi | 260 km/h | 285 km/h | 2004 |
| Shinkansen-Baureihe N700 | Japan (Tokio–Ōsaka–Hakata, Ōsaka–Hakata–Kagoshima) | Hitachi, Kawasaki HI, Nippon Sharyo | 300 km/h | 360 km/h | 2007 |
| Shinkansen-Baureihe E2 | Japan (Tokio–Aomori/Nagano) | Hitachi, Kawasaki HI, Nippon Sharyo, Tokyu Car | 275 km/h | 362 km/h | 1997 |
| Shinkansen-Baureihe E2-1000 / CRH2 | China | Kawasaki Heavy Industries | 250 km/h (A, B, E) 300 km/h (C) |
341 km/h | 2006 (A, B, E) 2008 (C) |
| Shinkansen-Baureihe E3 | Japan (Tokio–Shinjō/Akita) | Kawasaki HI, Tokyu Car | 275 km/h | 340 km/h | 1997 |
| Shinkansen-Baureihe E5 | Japan (Tokio–Aomori) | Hitachi, Kawasaki HI | 320 km/h | 388 km/h | 2009 |
| Shinkansen-Baureihe E6 | Japan (ab 2012 geplant) (Tokio–Akita) | Hitachi, Kawasaki HI | 320 km/h | 388 km/h | 2010 |
| Shinkansen Baureihe 700T | Taiwan (Taipeh–Kaohsiung) | Hitachi, Kawasaki HI | 300 km/h | 315 km/h | 2007 |
| TCDD HT65000 | Türkei (Türkiye Cumhuriyeti Devlet Demiryolları) | Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles | 300 km/h | ? | 2009 |
| TGV Sud-Est | Frankreich (LGV Sud-Est) | Alstom | 270 km/h (original) 300 km/h (upgrade) |
? | 1981 |
| TGV Atlantique | Frankreich (LGV Atlantique) | Alstom | 300 km/h | ? | 1989 |
| TGV Réseau (Thalys PBA) |
Frankreich (LGV Atlantique und Paris–Brüssel–Amsterdam) |
Alstom | 300 km/h | ? | 1991 |
| TGV Duplex | Frankreich | Alstom | 320 km/h | ? | 1995 |
| TGV POS | Frankreich, Deutschland (LGV Est) | Alstom | 320 km/h | ? | 2008 |
| Thalys (PBKA) | Europäische Union (Paris–Brüssel–Köln/Amsterdam) | Alstom | 300 km/h | 330 km/h | 1997 |
|
* reguläre Höchstgeschwindigkeit | |||||
Folgende Hochgeschwindigkeitszüge sind derzeit (Stand Juli 2011) in Planung, in der Entwicklung oder im Bau.
| Name | Einsatzgebiet | Hersteller | vmax* | vmax** | (geplante) Inbetriebnahme |
|---|---|---|---|---|---|
| AGV | Italien (NTV (AGV)) geplant | Alstom | 360 km/h | ? | 2011 geplant |
| Cobra | Argentinien | Alstom | 320 km/h | ? | ungewiss |
| CRH1 C und D | China | Bombardier | 250 km/h geplant | 250 km/h | 2012 geplant |
| KTX-III | Südkorea | Rotem | 400 km/h geplant | ? | noch in der Entwurfsphase |
| Stadler Flirt | Norwegen | Stadler | 200 km/h | ? | 2017 |
| DBAG ICx (Beschaffungsprojekt) |
Deutsche Bahn: Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, teilw. Frankreich, Italien, Polen und Tschechien | Siemens | 230 km/h und 249 km/h | ? | 2016-2020 teilw. bis 2025 oder 2030 |
| Oaris | Spanien | CAF | 320 km/h | 350 km/h | Prototyp 2011 in der Erprobung |
|
* reguläre Höchstgeschwindigkeit | |||||
Hier sind weitere Hochgeschwindigkeitszüge gelistet, welche nicht schienengebunden verkehren (Magnetschwebezug).
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