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| Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin | |
|---|---|
| Gründung | 1994 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Berlin |
| Bundesland | Berlin |
| Staat | Deutschland |
| Präsident | Michael Heine |
| Studenten | 11.811 (Wintersemester 2011/2012) |
| Mitarbeiter | etwa 530 (2012) |
| davon Professoren | etwa 270 (2012) |
| Jahresetat | etwa 54,7 Mio. € |
| Netzwerke | HAWtech |
| Website | www.htw-berlin.de |
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) ist mit rund 10.000 Studierenden und über 500 Mitarbeitern die größte staatliche Fachhochschule Berlins und Ostdeutschlands. Es existieren etwa 70 Studienangebote in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung.[1]
Zu den Forschungskooperationspartnern der HTW gehören folgende An-Institute und weitere der Hochschule angegliederte Forschungsinstitute: Berliner Institut für Bankunternehmensführung, Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Immobilien- und Genossenschaftsrecht, GFaI - Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.v., Medien-Institut Berlin e.V. (MIB) sowie itw - Institut für Aus- und Weiterbildung Berlin gGmbH.
Die HTW verteilt sich auf zwei Standorte: den Campus Treskowallee in Berlin-Karlshorst und den Campus Wilhelminenhof in Berlin-Oberschöneweide.[2]
Inhaltsverzeichnis |
Die Fachschule für Dekomponieren, Komponieren und Musterzeichnen wurde 1874 gegründet. Deren Räumlichkeiten befanden sich seit Anfang des 20. Jahrhundert in Berlin-Friedrichshain am Warschauer Platz, wo die Studiengänge Bekleidungsgestaltung und Bekleidungstechnik unterrichtet wurden. Die Fachschule wurde später zur Textil- und Modeschule der Stadt Berlin, dann Ingenieurschule für Bekleidungstechnik und ab 1990 ein Teil der Ingenieurhochschule Berlin. 1994 kam der gesamte Bereich Bekleidungstechnik zur FHTW. Seit Sommer 2006 befinden sich die Bekleidungs-Studiengänge im Stadtteil Oberschöneweide auf dem Campus Wilhelminenhof, in sanierten und umgebauten Hallen des ehemaligen Kabelwerks Oberspree.
Die 1948 ins Leben gerufene Ingenieurschule für Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauwesen wurde in einer früheren Gemeindeschule in der Victoriastadt eingerichtet. 1988 erfolgte ein Zusammenschluss mit der Ingenieurhochschule Berlin.
Am 4. Oktober 1950 wurde das frühere Kant-Gymnasium an der Treskowallee im Ortsteil Berlin-Karlshorst in ein Planökonomisches Institut umgewandelt, das 1954 in Hochschule für Ökonomie (HfÖ) Bruno Leuschner umbenannt wurde. Letzter Rektor war Rudolf Streich. Nach 1989 erfolgte die Abwicklung der Hochschule. Die 1913-1914 errichteten Gebäude wurden 1919-1920 erweitert und 1950 umgebaut. Sie stehen zusammen mit dem 1955 im hinteren Areal errichteten Auditorium Maximum unter Denkmalschutz.
Am 1. Oktober 1991 gingen die Ingenieurhochschule Berlin und die HfÖ in der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Gründung (FHTW Berlin) samt aller Liegenschaften in Berlin auf. Hierin liegt der Grund für die in der Stadt verteilt liegenden Campi der Hochschule. Das Gründungsteam waren Gründungsrektor Jürgen Tippe, Prorektor Rainer Knigge und Dieter Markusch. 1993 entschied sich Jürgen Tippe, die FHTW zu verlassen, und der vorherige Prorektor Rainer Knigge wurde 1994 zum Präsidenten der FHTW Berlin gewählt. Am 1. April 1994 wurde die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) rechtlich selbstständig. Die Fachhochschule der Deutschen Telekom Berlin wurde 1996 in die FHTW Berlin integriert. Im gleichen Jahr warf der AStA dem damaligen Präsidenten der FHTW Berlin, Rainer Knigge, illegale Geschäfte vor, mit denen sich letztlich auch das Abgeordnetenhaus von Berlin auseinandersetzte.[3]
Am 3. Juli 1998 wurde Helmut Schmidt zum Präsidenten der FHTW Berlin gewählt. Zur Wahl trat auch der bereits zuvor amtierende Präsident Rainer Knigge an, der jedoch nicht wiedergewählt wurde, was wahrscheinlich an der wenige Tage vor der Wahl veröffentlichten Dokumentation zum Fall Knigge lag. Diese beschäftigte sich mit den schon 1996 geäußerten Vorwürfen im Detail und war von ehemaligen und aktiven Mitgliedern des AStA der FHTW Berlin im Auftrag des StuPa der FHTW Berlin erstellt worden.[4]
Am 1. Oktober 2002 folgte als Präsident Herbert Grüner, weil Helmut Schmidt als Oberbürgermeister nach Brandenburg/Havel gewechselt war.[5] 2004 feierte die FHTW Berlin ihr zehnjähriges Bestehen mit einem zehnsprung, bei dem an zehn Tagen jeweils um 10 Uhr unterschiedliche Veranstaltungen innerhalb der Hochschule stattfanden. 2006 wurde Michael Heine Präsident der FHTW Berlin.
Zum 1. April 2009 wurde die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin in Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) umbenannt.[6]
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft unterhält zwei Standorte:
Bis Sommer 2009 verteilte sich die HTW (damals noch FHTW) auf fünf Standorte in Berlin. Mit dem Wintersemester 2009 wurden die kleineren Standorte geschlossen und die Hochschule konzentriert sich nun auf den Campus Treskowallee sowie den Campus Wilhelminenhof.
Die geschlossenen Standorte sind:
Im Rahmen des Umzuges wurde zuvor schon der Campus der Gestalter am Warschauer Platz geschlossen und an den Campus Wilhelminenhof verlegt.
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft besitzt fünf Fachbereiche:
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Seiten der Studierendenvertretungen
Staatliche Universitäten: Freie Universität Berlin | Humboldt-Universität zu Berlin | Technische Universität Berlin | Universität der Künste Berlin
Private Hochschulen mit Promotionsrecht: ESCP Europe Campus Berlin | Steinbeis-Hochschule Berlin
Staatliche Fachhochschulen: Alice Salomon Hochschule Berlin | Beuth Hochschule für Technik Berlin | Evangelische Hochschule Berlin | Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin | Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin | Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Private Fachhochschulen: akkon hochschule für humanwissenschaften | bbw Hochschule | Berliner Technische Kunsthochschule | BEST-Sabel-Hochschule Berlin | Dekra Hochschule Berlin | design akademie berlin | Deutsche Universität für Weiterbildung | EBC Hochschule Berlin | European School of Management and Technology | Hertie School of Governance | Hochschule der populären Künste FH | H:G Hochschule für Gesundheit und Sport | Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft | IB-Hochschule Berlin | International Business School | Internationale Hochschule für Exekutives Management | International Psychoanalytic University Berlin | Mediadesign Hochschule Berlin | Psychologische Hochschule Berlin | Quadriga Hochschule Berlin | SRH Hochschule Berlin | Touro College Berlin
Kunst- und Musikhochschulen: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin | Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin | Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin | Kunsthochschule Berlin-Weißensee