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| Hombrucher SV | |||
| Voller Name | Hombrucher Sportverein 09/72 e. V. | ||
| Gegründet | 2001 durch Fusion | ||
| Stadion | Stadion an der Deutsch-Luxemburger Str. </br>in Dortmund-Hombruch | ||
| Plätze | 5.000 | ||
| Vorstand | Reinhard Kresse | ||
| Trainer | Sead Sabotic | ||
| Homepage | www.hombruchersv.de | ||
| Liga | Westfalenliga | ||
| 2010/11 | 18. Platz (Abstieg) [1] | ||
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Der Hombrucher SV 09/72 e. V. ist ein Dortmunder Fußballverein im Stadtteil Hombruch, der aus einer Fusion der Vereine FV Hombruch 09 und FC Eintracht Hombruch (gegründet 1972) entstand.
Der 1909 als Fußballverein Germania Hombruch gegründete Verein FV Hombruch 09 feierte seine größten Erfolge in den 1950er Jahren. 1950 scheiterte der Verein trotz Dominanz in der Saison am letzten Spieltag durch eine 6:2 Niederlage gegen TuRa Essen am Aufstieg in die Oberliga. Obwohl den Hombruchern Siege im direkten Vergleich gelangen, beendete der spätere Bundesligist Borussia Mönchengladbach die Saison als Aufsteiger.
1951 zog die Mannschaft in das Endspiel um den Westdeutschen Fußballpokal ein. Am 29. Juli 1951 ging das Finale gegen die Sportfreunde Wanne-Eickel aufgrund eines kurz vor Schluss von Willi Schultebraucks verschossenen Elfmeters mit 4:5 verloren. Im Jahre 1958 feierte der FV Hombruch 09 seinen wohl größten Erfolg. Am 14. Juni 1958 gewann man vor 22.000 Zuschauern in der Dortmunder Kampfbahn Rote Erde mit 3:1 Toren gegen den Nordvertreter ASV Bergedorf 85 die Deutschen Amateurmeisterschaft.
Ende der 80er Jahre schaffte die 1. Mannschaft des Vereins innerhalb von vier Jahren Aufstiege von der Bezirksliga bis in die Verbandsliga, immerhin zu der Zeit die vierthöchste Klasse im deutschen Fußball. 1988 scheiterte die Mannschaft noch im Entscheidungsspiel gegen TuS Eving (in Dortmund-Marten vor rund 6000 Zuschauern). In der folgenden Saison wurde die veränderte Mannschaft wieder Zweiter der Landesliga. 1990 gelang der neuformierten und verjüngten Mannschaft der souveräne Aufstieg in die Verbandsliga.
Seit der Saison 2009/10 spielt der Verein mit seiner ersten Seniorenmannschaft in der Westfalenliga. Als vorjähriger Vizemeister der Landesliga hatte man das entscheidende Relegationsspiel gegen den SV Mesum zwar verloren, die Mannschaft wurde jedoch nachträglich in die Westfalenliga aufgenommen, wo man den Platz des SV Schermbeck einnahm. Einem entsprechenden Antrag des Vereins hatte zuvor der Fußballausschuss des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen stattgegeben.[2]
Der Verein ist seit Jahren mit 28 (Saison 11/12) gemeldeten Mannschaften der größte Fußballverein im Kreis Dortmund und stellt mit über 500 aktiven Jugendspielern nicht nur zahlenmäßig eine der stärksten Jugendabteilungen Westfalens. Das heimische Stadion an der Deutsch-Luxemburger-Straße wurde zu einer Bezirkssportanlage mit einem Kunstrasenplatz umgebaut. Der hier ursprünglich vorhandene zweite Platz ist Wohnbebauung gewichen. Ein neues Vereinsheim wurde im Jahre 2007 eingeweiht.
Als zweiter Sportplatz steht dem Verein noch ein Tennenplatz im Dortmunder Stadtteil Lücklemberg, Am Waldhausweg zur Verfügung.
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