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Hugo Johann Friedrich Daniel Wilhelm Ferdinand Blümner (* 9. August 1844 in Berlin; † 1. Januar 1919 in Zürich) war ein deutscher Klassischer Archäologe und Altphilologe.
Nach dem Studium bei Otto Jahn in Bonn, das er 1866 in Berlin mit einer Dissertation über Lukian abschloss, war Blümner Dozent und außerordentlicher Professor in Breslau (wo er sich 1870 habilitierte) und Königsberg. 1877 ging er an die Universität Zürich, wo er bis zu seinem Tod 1919 Professor für Archäologie und Klassische Philologie war. Er widmete sich vor allem den Realien der Klassischen Antike, seine Technologie und Terminologie der Gewerbe und Künste bei Griechen und Römern gehört zu den Standardwerken antiker Technikgeschichte. Als Philologe gab er zusammen mit Hermann Hitzig von 1896 bis 1910 eine Pausanias-Ausgabe heraus und verfasste textkritische Studien zu griechischen (Plutarch, Lukian von Samosata) und lateinischen (Petronius, Apuleius) Autoren. Außerdem beschäftigte er sich mit der Metapher in der Antike und der Sprache Bismarcks.
Hugo Blümner war seit 1889 ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts.
Hugo Blümner (1875–1877) | Gustav Hirschfeld (1878–1895) | Otto Rossbach (1895–1925) | Bernhard Schweitzer (1925–1932) | Guido Kaschnitz von Weinberg (1932–1937) | Franz Messerschmidt (1938–1945)
Otto Benndorf (1869–1872) | Karl Dilthey (1872–1877) | Hugo Blümner (1877–1919) | Otto Waser (1919–1940) | Arnold von Salis (1940–1951) | Hansjörg Bloesch (1952–1977) | Hans Peter Isler (1978–2007) | Christoph Reusser (seit 2007)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Blümner, Hugo |
| ALTERNATIVNAMEN | Blümner, Hugo Johann Friedrich Daniel Wilhelm Ferdinand |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Archäologe und Altphilologe |
| GEBURTSDATUM | 9. August 1844 |
| GEBURTSORT | Berlin |
| STERBEDATUM | 1. Januar 1919 |
| STERBEORT | Zürich |