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Der antike lateinische Begriff humanitas bezeichnet allgemein das Menschsein sowie die Normen und Verhaltensweisen, die den Menschen überhaupt erst ausmachen. Er wurde oft in enge Verwandtschaft zur paideia gesetzt.
Für Marcus Tullius Cicero beschreibt humanitas unter anderem sowohl die Möglichkeiten als auch die Beschränkungen des Menschen, die diesen damit auch vom Tier unterscheiden. Der Wertbegriff wurde von römischen Autoren auch oft als Synonym für sittliche und geistige Bildung verwendet (vgl. Humanität) und wurde im Renaissance-Humanismus neu aufgegriffen.