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Igoumenitsa

Gemeinde Igoumenitsa
Δήμος Ηγουμενίτσας (Ηγουμενίτσα)
Igoumenitsa (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Region: Epirus
Regionalbezirk: Thesprotia
Geographische Koordinaten: 39° 30′ N, 20° 16′ O39.500277777820.2636111111Koordinaten: 39° 30′ N, 20° 16′ O
Fläche: 426,59 km²
Einwohner: 24.130 (2010[1])
Bevölkerungsdichte: 56,6 Ew./km²
Gemeindelogo:
Gemeindelogo von Gemeinde Igoumenitsa
Sitz: Igoumenitsa
LAU-1-Code-Nr.: f11
Gemeindebezirke: 5 Gemeindebezirke
Ortschaften: 25 Ortschaften
Website: www.igoumenitsa.gr
Lage in der Region Epirus
Datei:2011 Dimos Igoumenitsas.png
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Igoumenitsa (griechisch Î—γουμενίτσα (f. sg), albanisch Gumenicë/Gumenica) ist die Hauptstadt und eine Gemeinde in der griechischen Präfektur Thesprotia. Die Gemeinde besteht neben der Kernstadt aus 24 Siedlungen in insgesamt 5 Gemeindebezirken.

Igoumenitsa von der Fähre nach Korfu aus gesehen

Inhaltsverzeichnis

Lage

Igoumenitsa ist etwa 480 Kilometer von Athen und etwa 380 Kilometer von Thessaloniki entfernt. Die Stadt hat einen Fährhafen, der täglich von Italien (Bari, Brindisi, Venedig und Ancona) und vom Inland aus Patras angelaufen wird. Er stellt die Verbindung zu den Inseln Korfu, Paxos und Andipaxos her. Außerdem beginnt hier die neue Autobahn Egnatia Odos (A2), die von Igoumenitsa aus bis in die Türkei hineinreicht. Die Fertigstellung war 2009.

Geschichte

Igoumenitsa wurde bis 1913, während des ersten Balkankrieges, türkisch regiert. Bis 1936, als es Hauptstadt der Präfektur Thesprotia wurde, war es ein kleines Fischerdorf mit etwa 500 Einwohnern. 1944 wurde es beim Rückzug der Nationalsozialisten vollkommen zerstört und danach als moderne Stadt wieder aufgebaut.

Verkehr

Igoumenitsa ist das Tor zum Westen für Nord- und Nordwestgriechenland. Bis zur Mitte der 1960er-Jahre konnten nur kleinere Schiffe im Hafen anlegen. Seit der Vertiefung des Hafenbeckens ist es auch für große Fähren geeignet. Die Stadt entwickelte sich zum wichtigsten Hafen für die Verbindungen nach Westeuropa, insbesondere Italien. Jährlich passieren mehrere Millionen Reisende die Stadt. Sie hat eine der größten Wachstumsraten in Griechenland. Im Rahmen des Ausbaus der Hafenkapazitäten wurde ein neuer großer Fährhafen im Süden der Stadt am südlichen Teil der Bucht von Igoumenitsa gebaut, welcher über einen direkten Autobahnanschluß verfügt.

Heute laufen täglich Fähren nach Ancona, Brindisi, Bari und Venedig, sowie innergriechisch nach Patras und Korfu aus. Die Autobahn 2 (Europastraße 90) verbindet Igoumenitsa durchgehend mit Ioannina und in ihrem weiteren Verlauf mit Thessaloniki. Die alte zweispurige Nationalstraße 6 (Europastraße 92) wird mit der vollständigen Inbetriebnahme der Autobahn 2 als Hauptverkehrsträger in Ost-Richtung abgelöst. Nach Süden führt die Nationalstraße 6 (Europastraße 55) zunächst im Landesinneren bis Parga, anschließend an der Küste entlang nach Preveza. Im Rahmen des Baus der Autobahn 2 hat der südliche Teil von Igoumenitsa eine Umgehungsstraße erhalten.

Pläne für eine Eisenbahn nach Kalambaka wurden schon mehrmals vorgestellt; eine konkrete Planungsstudie der 165 km langen Strecke ist in Auftrag gegeben worden. Igoumenitsa verfügt über keinen Flughafen.

Gesundheit

In Igoumenitsa gibt es ein Gesundheitszentrum und eine Anbindung an das Krankenhaus Filiates. Mehrere Apotheken wechseln sich im Nachtdienst ab.

Bildung

In Igoumenitsa gibt es mehrere Grundschulen, Gymnasien, ein Lyzeum, das Technische Ausbildungsinstitut Epirus sowie eine Zweigstelle der Universität Ioannina. Seit der Errichtung der Universität vor einigen Jahren (sie ist nach großem Um- und Anbau in das ehemalige Hotel Xenia eingezogen) hat sich die Stadt stark vergrößert. Igoumenitsa hat eine nennenswerte Bibliothek.

Neben Auftritten bei lokalen Veranstaltungen vertritt der Kulturverein P.O.D.I. (Π.Ο.Δ.Η.) Thesprotia jedes Jahr in Athen beim panepirotischen Tanz- und Musikfestival.

Galerie

Weblinks

Einzelnachweise

  1. ↑ Die Einwohnerzahlen stammen aus einer Broschüre des griechischen Innenministeriums vom Mai 2010 anlässlich der Verwaltungsreform nach dem ‚Kallikratis-Gesetz‘: Elliniki Dimokratia, Ypourgeio Esoterikon, Apokendrosis ke Ilektronikis Diakyvernisis: "Programma Kallikratis," Systasi, syngrotisi Dimon, Periferion ke Apokendromenon Diikiseon gia ti Nea Architektoniki tis Aftodiikisis ke tis Apokendromenis Diikisis, Athen 2010.
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