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Ilmtal-Radweg

Der Ilmtal-Radwanderweg ist ein 124 km langer Radwanderweg entlang der Ilm, der mit geringer und mittlerer Schwierigkeit von Allzunah oberhalb der Ilmquelle bis nach Kaatschen-Weichau führt, wo die Ilm in die Saale mündet und wo Anschluss an den Saale-Radweg besteht.

Inhaltsverzeichnis

Streckenprofil

Der Radwanderweg führt überwiegend über befestigte Wege abseits der Hauptstraßen. Nur auf wenigen Kilometern folgt er einer relativ verkehrsarmen Landstraße. Er ist auch für Familien mit Kindern geeignet, ist aber wegen gelegentlicher Anstiege (auch in flussabwärtiger Richtung) keine Einsteigerstrecke. Auf sehr kurzen Abschnitten kann Schieben nötig sein. Die meisten Abschnitte sind wetterunabhängig befahrbar, soweit es frostfrei ist.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat ihn als ersten Radfernweg in Thüringen mit seinem Gütesiegel „ADFC Qualitätsradroute“ ausgezeichnet. Am 5. Juli 2011 erhielt der Ilmtal-Radweg in Bad Sulza vier von fünf möglichen Sternen. Hervorgehoben wurde die vielfältige Routenführung durch abwechselungsreiche Landschaften. In den zwei Jahren seit der letzten Überprüfung durch den ADFC waren zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Radweges durchgeführt worden, unter anderem wurde die Beschilderung erneuert, Abschnitte grundhaft ausgebaut, Rastmöglichkeiten geschaffen und touristische Angebote wie Bett+Bike und Gastronomie entlang der Strecke erweitert.[1]

Streckenverlauf mit Sehenswürdigkeiten

  • Abschnitt 3 (Länge 22 km) von Kleinhettstedt nach Bad Berka über Dienstedt, Barchfeld, Stedten an der Ilm, Kranichfeld, Tannroda und München (Ilm).
    Sehenswürdigkeiten: Karsthöhle Dienstedt (nach Anmeldung), Stedtener Mühle (Frischfisch ab Hof, geplant: Schauaquarium), Museen in Kranichfeld (Baumbachhaus, Oberschloss/Abstecher 1 km) und Hohenfelden (Bauernhäuser/Abstecher 3 km), Schloss Tannroda (Korbmachermuseum, Aussichtsturm), Goethebrunnen Bad Berka (Heilwasser), Freibäder in Hohenfelden (Stausee/Abstecher 2 km) und Bad Berka.

Siehe auch

Liste der Radfernwege in Deutschland

Literatur

Einzelnachweise

  1. Ostthüringer Zeitung: Thüringens liebste Route führt vom Thüringer Wald bis an Saale vom 6. Juli 2001

Weblinks

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