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Ingeborg Clarus (* 1917; † 2003) war eine Tiefenpsychologin und Autorin.
Ingeborg Clarus war Dozentin am C.G. Jung Institut in Zürich und Lehranalytikerin für Tiefenpsychologie am Psychoanalytischen Institut in Stuttgart. Als Vertreterin der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung galt Clarus als Kennerin von Symbolen,[1] ihre Forschungsschwerpunkte waren die Beziehungen zwischen äußerer und innerer Wirklichkeit in Träumen, der Kulturgeschichte und insbesondere in Mythen.[2]
Sie war Verfasserin von Büchern und Aufsätzen zu Themen an der Schnittstelle von Psychologie, Religionswissenschaft und vergleichender Mythologie, bekannt war sie für ihre Beiträge zur keltischen, ägyptischen und griechischen Mythologie oder zur Bedeutung von Opferhandlungen.[3] Ihre Monographie Keltische Mythen gilt als Standardwerk zur psychoanalytischen Deutung keltischer Mythologie im Spannungsfeld zwischen dem Matriarchats-Patriarcharts-Problem, es erfuhr mehrere Auflagen und wurde vom Deutschen ins Tschechische übersetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Clarus, Ingeborg |
| KURZBESCHREIBUNG | Tiefenpsychologin und Autorin |
| GEBURTSDATUM | 1917 |
| STERBEDATUM | 2003 |