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Instrumentenkunde (auch: Organologie) ist das akademische natur- und geisteswissenschaftliche Fach zur Erforschung, Dokumentation und Lehre von den Musikinstrumenten. Sie unterteilt sich in:
Die Lehre vom Einsatz der Instrumente in Kompositionen und Arrangements (Instrumentation) nennt man Instrumentationslehre oder Instrumentationskunde.
Inhaltsverzeichnis |
Historisch wichtige Persönlichkeiten in diesem Fachbereich waren Xavier Mahillon (Brüssel), Erich Moritz von Hornbostel (Wien) und Curt Sachs (Berlin). Besonders für die Musikethnologie sind die Ansätze für ein natürliches System der Musikinstrumente von Herbert Heyde von großer Bedeutung.
Heute sind Organologen überwiegend an Musikinstrumentenmuseen, Musikhochschulen und Universitäten aktiv. Seit der Digitalisierung sind auch virtuelle Musikinstrumente Teil der Forschung. Auch viele Hersteller von Musikinstrumenten betreiben Forschungen.
In der Geodäsie bezeichnet Instrumentenkunde die Kenntnis des Aufbaus und der Funktion geodätischer Messinstrumente.[3]