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| Physikalische Größe | |||||||
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| Name | Intensität | ||||||
| Formelzeichen der Größe | <math>I</math> | ||||||
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Die Intensität bezeichnet in der Physik die Energie pro Zeit pro Fläche, also eine Flächenleistungsdichte. Sie ist gleich der Energiedichte (Energie pro Volumeneinheit) multipliziert mit der Geschwindigkeit, mit der die Energie sich bewegt. Die Intensität ist eine Energiegröße.
Als Intensität wird je nach Kontext auch „Stärke“, „Kraft“, „Amplitude“, oder „Pegel“ bezeichnet, was aber jeweils nicht gleichbedeutend ist.
Alles, was Energie transportiert, kann eine damit verbundene Intensität haben. Es ist beispielsweise möglich, die Intensität eines Rasensprengers zu definieren. Intensität ist bei Wellenphänomenen wie Licht gebräuchlich.
Inhaltsverzeichnis |
Die Intensität ist definiert als
mit dem Poynting-Vektor <math>S</math>, <math>\langle \dots\rangle_t</math> bezeichnet die zeitliche Mittelung.
Die Gleichung
I = \langle W\rangle_t \; v_\mathrm{gr} \, </math> mit <math>W</math> als Energiedichte und <math>v_\mathrm{gr} </math> als Gruppengeschwindigkeit, gilt nur für transparente Medien. (Ein transparentes Medium ist ein Material ohne Dispersion.)
Die Intensität kann als Energiefluss- bzw. Leistungsdichte als Leistung pro Fläche angegeben werden (Beispielsweise also in der Einheit<math>\mathrm{\frac{W}{m^2}}</math>).
In der Wellenlehre ist die Intensität proportional zum Quadrat der Amplitude A der Welle:
I \propto A^2 \, </math>.
Strahlt eine Punktquelle, beispielsweise eine Schallquelle, Energie in drei Dimensionen aus und gibt es keinen Energieverlust, dann fällt die Intensität mit dem Abstand r vom Objekt mit <math>1/r^2</math> ab:
I \propto \frac{1}{r^2} \, </math>.
Dieses hat einen einfachen geometrischen Grund. Die abgestrahlte Gesamtleistung beträgt
P = \int I(\vec r) \, \mathrm{d}A \, </math>,
wobei <math>I(\vec r)</math> die Intensität als Funktion des Ortes <math>\vec r</math> bezeichnet und dA das Flächendifferential einer geschlossenen Oberfläche, welche die Schallquelle umschließt. Wenn die Schallquelle gleichförmig in alle Richtungen (isotrop) abstrahlt, und die Fläche A eine Kugel mit dem Radius r umschließt, in deren Mitte die Schallquelle ist, vereinfacht sich die Gleichung zu
P = I(r) \, 4 \pi r^2 \, </math>,
wobei I(r) die Intensität an der Oberfläche der Kugel darstellt. Nach I(r) aufgelöst erhält man
I(r) = \frac{P}{4 \pi r^2} \, </math>.
Diese Beziehung besagt, dass die Intensität I mit der Entfernung von der Quelle r reziprok-quadratisch nach dem Abstandsgesetz abfällt;
also mit 1/r2.
Wenn das Medium dämpft (absorbiert), verliert die Welle Energie, welche beispielsweise in Wärmeenergie umgewandelt wird. Nimmt man an, dass die Intensitätsabnahme proportional der am jeweiligen Ort vorhandenen Intensität ist, ergibt sich analog zum Zerfallsgesetz ein exponentieller Verlauf, das sogenannte Lambert-Beersche Gesetz:
I(r) = I_0 \cdot e^{-\mu r} \,. </math> Mit zunehmender Ausbreitung der Welle im Medium nimmt also deren Intensität exponentiell ab. Der Absorptionskoeffizient <math>\mu</math> beschreibt dabei die Materialeigenschaften des durchquerten Mediums.