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Inter Mailand

Inter Mailand
Inter Mailand.svg
Voller Name Football Club Internazionale Milano
Ort Mailand
GegrĂŒndet 9. MĂ€rz 1908
Vereinsfarben Schwarz-Blau
Stadion Giuseppe-Meazza-Stadion
PlÀtze 82.955
PrÀsident ItalienItalien Massimo Moratti
Trainer ItalienItalien Claudio Ranieri
Homepage www.inter.it
Liga Serie A
2010/11 2. Platz
Trikotfarben
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Heim
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AuswÀrts

Inter Mailand (offiziell Football Club Internazionale Milano, oder kurz Inter) ist ein italienischer Fußballverein aus der lombardischen Hauptstadt Mailand. Er ist der einzige Fußballklub in Italien, der nie aus der Serie A abgestiegen ist. In den 1960er-Jahren gewann Inter zweimal den Europapokal der Landesmeister, in den 1990er-Jahren dreimal den UEFA-Cup und 2010 die UEFA Champions League.

Der Verein trĂ€gt seine Heimspiele im MailĂ€nder Giuseppe-Meazza-Stadion (auch unter dem Namen San Siro bekannt) aus. Dieses teilt sich der Klub mit dem Lokalrivalen AC Mailand. In jĂŒngerer Vergangenheit dominiert Inter den Fußball in Italien. Zwischen 2006 und 2010 gewann der Verein fĂŒnfmal in Folge die Meisterschaft.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

AnfĂ€nge (1908–1929)

Mannschaft 1910

Der Internazionale FC wurde am 9. MĂ€rz 1908 von mehreren verĂ€rgerten kosmopolitischen Mitgliedern des "Milan Cricket and Football Club" (dem heutigen AC Mailand) im MailĂ€nder Restaurant "Orologio", nahe der Piazza del Duomo, gegrĂŒndet. Die hitzige, fast fĂŒnfstĂŒndige GrĂŒndungssitzung, der Italiener und Schweizer beiwohnten, endete mit den Unterschriften auf der Vereinssatzung. Der Football Club Internazionale Milano, wie sich der Verein offiziell nannte, wurde vom nationalistischen Milan CFC, in dem nur Italiener spielen durften, abgespalten.

Der Name "Internazionale" (it. "International") wurde gewĂ€hlt, um die Offenheit der Mannschaft fĂŒr Spieler aller NationalitĂ€ten zu demonstrieren. Die Vereinsfarben waren schon damals Schwarz-Blau. Das erste Wappen (mit den Initialen FCIM) wurde wĂ€hrend der erwĂ€hnten GrĂŒndungssitzung auf einen Bierdeckel gezeichnet. Zum PrĂ€sidenten wurde "Giovanni Paramithiotti", ein streng katholischer Venezianer gewĂ€hlt. Ein weiteres Symbol fĂŒr "Internazionale" wurde das Wappen der ehemaligen Herrscherfamilie Mailands, der Visconti. Daher rĂŒhrt auch der Grund, die Spieler als die "Biscioni" (die Schlangen) zu bezeichnen. WĂ€hrend der AC Milan in der FrĂŒhzeit der Verein der Arbeiter war, wurde Inter zum Verein der BĂŒrger, KĂŒnstler und Intellektuellen. Der erste Meistertitel konnte bereits zwei Jahre nach der GrĂŒndung des Vereins im Jahr 1910 gewonnen werden, auch wenn dieser Titel sowie der folgende 1920 nicht mit den spĂ€teren Titeln verglichen werden kann (siehe dazu auch Serie A).

Die Umbenennung in Ambrosiana-Inter (1929–1955)

Logo von Ambrosiana-Inter
Inter wurde 1929/30 erster Meister der neu gegrĂŒndeten gesamtitalienischen Profiliga, der direkten VorgĂ€ngerin der Serie A. Im Kader der Meistermannschaft befand sich der legendĂ€re Giuseppe Meazza, der bereits zwei Jahre zuvor zu Inter kam. Mit Meazza, der noch heute als einer der besten italienischer Fußballer aller Zeiten gilt, wurde Inter in der Folge drei Mal Meister und einmal Pokalsieger. In diesen Jahren war Juventus Turin der Hauptrivale von Inter. Bis heute wird jede Partie zwischen den beiden rivalisierenden Vereinen als "Derby d'Italia" in den Medien tituliert. ZurĂŒckzufĂŒhren ist das unter anderem auch auf die Tatsache, dass Inter und Juve lange Zeit die einzigen beiden italienischen Klubs waren, die noch nie aus der höchsten Spielklasse abgestiegen waren. Mit dem Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 verbleibt allein Inter als Dauermitglied der Serie A. WĂ€hrend der Zeit des faschistischen Regimes musste sich Inter, welches sich nach der Ansicht Mussolinis zu offen gab, fusionieren. So kam 1928 die erzwungene Fusion mit den "US Milanese Milano" zum "SS Ambrosiana Inter" (ab 1930 AS Ambrosiana). Die Meisterschaften 1938 und 1940 wurden trotz des anhaltenden Krieges gewonnen, da in Italien bis 1943 Fußball gespielt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein wieder in "Internazionale" umbenannt, Inter erhielt seine Vormachtstellung in Italien zurĂŒck und wurde mit Trainer Alfredo Foni und dem schwedischen Nationalspieler Lennart Skoglund im Sturm 1953 und 1954 Meister. Das Titelduell zwischen Juventus und Inter im Jahr 1961 wurde zum Skandal der Serie A. Damals drĂ€ngten etwa 10.000 Zuschauer zu viel in das Stadion, was den Schiedsrichter zwang, das Spiel abzubrechen und man wertete das Spiel 2:0 fĂŒr Inter, womit Inter der designierte Meister gewesen wĂ€re. In letzter Instanz ordnete der Verband jedoch ein Wiederholungsspiel an, weil "der Sport siegen solle". Beachtenswert ist allerdings, dass damals Umberto Agnelli sowohl PrĂ€sident des italienischen Fußballverbands als auch von Juventus war. Aus Wut ließ Inter eine Jugendmannschaft auflaufen, um der Welt zu zeigen, welche Intrigen es im italienischen Fußball gab. Juventus siegte 9:1 und wurde Meister.

„Grande Inter“ (1955–1972)

Nachdem der Ölmagnat Angelo Moratti Inter-PrĂ€sident wurde, gelangten die Nerazzurri in den 60er Jahren zu großem Ruhm. Die Ära Moratti gilt bis heute als erfolgreichste Zeit des Vereins, in der Inter weltweit bekannt wurde. Maßgeblich war allerdings auch Helenio Herrera, damaliger Trainer, am Erfolg beteiligt. Der in Marokko aufgewachsene Argentinier, war neben seinem Spielsystem (siehe Catenaccio) vor allem auch wegen seiner ungewöhnlichen Spielvorbereitung berĂŒhmt. In der Umkleidekabine mussten zum Beispiel die Spieler Kirchenlieder singen oder sich den Ball in schneller Folge zuwerfen, um Vertrauen und Mannschaftsgeist zu entwickeln.

Sein Spitzname lautete "Il Mago", der Zauberer. Herrera baute eine disziplinierte und kĂ€mpferische Truppe auf, er war ein Meister der Übertreibung und befasste sich frĂŒher als Andere mit Sportpsychologie. Er begrĂŒndete damit die Rolle des modernen Trainerberufs. Unter der FĂŒhrung des "Sklaventreibers" erlebten die Nerazzurri ihre BlĂŒtezeit. "Grande Inter" schaffte Mitte der 60er Jahre in vier Jahren dreimal den Einzug in ein Europapokalfinale, wovon zwei gewonnen wurden. Ab der Saison 1961/62 beendete Inter in den folgenden sechs Jahren die Meisterschaft nie schlechter als auf Platz 2. Harte Manndeckung u.a. durch Tarcisio Burgnich und Aristide Guarneri, Armando Picchi als hinter den Manndeckern agierender "Ausputzer" ohne direkten Gegenspieler und ein sehr kompaktes Mittelfeld sicherten das eigene Tor ab, in der Offensive gab es VorstĂ¶ĂŸe des Außenverteidigers Giacinto Facchetti, Konter durch Luis SuĂĄrez und Jair da Costa und obendrein einen StĂŒrmer wie Sandro Mazzola. Diese kompakte defensive Ausrichtung war ein dauerhaftes Erfolgskonzept. Inter spielte selten 'schön' und erzielte nicht viele Tore, eröffnete den Gegnern aber auch kaum Chancen zu Treffern. "Grande Inter" gewann in der Saison 1962/63 den "Scudetto" und ein Jahr spĂ€ter mit einem 3:1-Endspielsieg ĂŒber Real Madrid in Wien den ersten Europapokal der Landesmeister. Im selben Jahr beendete Inter die Meisterschaft als Vizemeister, dem vorangegangen war das bisher einzige Entscheidungsspiel um den Titel in der Serie A gegen den FC Bologna. Seinen grĂ¶ĂŸten Erfolg feierte der Verein in der Saison 1964/65, als Inter als erste italienische Mannschaft das Triple aus Meisterschaft, Europapokal und Weltpokal gewann. Im Europapokal-Endspiel im San Siro wurde Benfica Lissabon mit 1:0 bezwungen. Im Anschluss verteidigte Inter gegen Independiente aus Argentinien den Weltpokal, den es bereits im Vorjahr gewonnen hatte. Auch 1967 kam Inter ins Landesmeister-Finale, verlor da aber umstritten gegen Celtic Glasgow mit 1:2, aufgrund einer fragwĂŒrdigen Elfmeterentscheidung. Ironischerweise endete ausgerechnet mit dem 10. Meistertitel, dem ersten Meisterstern und als erster TrĂ€ger nach Juventus, die glorreiche Zeit der "Grande Inter". 1968 ĂŒbergab Angelo Moratti sein PrĂ€sidentenamt Ivanoe Fraizzoli an. In der Folgezeit wurden noch mehrere Titel gewonnen, doch an die erfolgreiche Zeit der 60er Jahre konnte der Verein, insbesondere auf europĂ€ischem Niveau, nicht mehr anknĂŒpfen.

Zu einem Eklat kam es im Oktober 1971, als im Spiel Borussia Mönchengladbach – Inter ein Fan beim Stand von 2:1 Inter-Spieler Roberto Boninsegna angeblich mit einer Coca-Cola-Dose bewarf und dieser sich auswechseln ließ. Inter versperrte die Kabine, so dass kein offizieller Arzt Boninsegna untersuchen konnte, und das Spiel, welches als BĂŒchsenwurfspiel in die Geschichte einging, wurde anschließend annulliert. Nach einem 0:0 im Wiederholungsspiel zog Inter zum vierten Mal ins Landesmeister-Finale ein. Dort verlor man allerdings gegen Ajax Amsterdam mit 0:2.

Inter nach der Ära Angelo Moratti (1972–2005)

Altes Logo von Inter Mailand

Am 21. August 1979 verstarb Giuseppe Meazza, das MailÀnder San-Siro-Stadion wurde daraufhin nach ihm benannt. In der Saison 1979/80 holte Inter die Meisterschaft, wÀhrend Stadtrivale Milan, zusammen mit Lazio Rom, wegen Betrugs und einem Wettskandal in die Serie B absteigen musste.

In den frĂŒhen 80ern spielten unter anderem Alessandro "Spillo" Altobelli, der in 466 Spielen fĂŒr Inter 209 Tore erzielte, Gabriele Oriali, Graziano Bini, Ivano Bordon und Giuseppe Baresi eine wichtige Rolle bei Inter. Sowohl 1977/78 als auch 1981/82 gewann Inter die Coppa Italia.

Im FrĂŒhjahr 1989 konnte Inter unter der Trainerlegende Giovanni Trapattoni erneut die Meisterschaft gewinnen. Teil dieser "Inter dei Record" genannten Mannschaft waren Torwart Walter Zenga, Verteidiger Giuseppe Bergomi, Mittelfeldspieler Nicola Berti, StĂŒrmer Aldo Serena sowie die Deutschen Andreas Brehme und Lothar MatthĂ€us. Von Anfang an bestand wenig Zweifel, dass Inter Meister werden wĂŒrde. Inter holte 58 von 68 möglichen Punkten. Im selben Jahr holte Inter außerdem durch einen 2:0-Erfolg ĂŒber Sampdoria Genua auch noch den italienischen Supercup.

Zur Saison 1989/90 wechselte JĂŒrgen Klinsmann zu Inter Mailand. In dieser Zeit, nach der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 spielten die drei deutschen Fußballer MatthĂ€us, Brehme und Klinsmann eine große Rolle bei Inter. So konnte die Mannschaft - 26 Jahre nach dem letzten internationalen Titel des Vereins - im Mai 1991 gegen den AS Rom den UEFA-Pokal gewinnen. Drei Jahre spĂ€ter wurden ebenfalls beide Endspiele im UEFA-Pokal gegen den SV Austria Salzburg nach Toren von Berti und Wim Jonk jeweils mit 1:0 gewonnen.

1995 wurde Massimo Moratti, Sohn von Angelo Moratti, VereinsprĂ€sident. Doch obwohl die Moratti-Familie krĂ€ftig in Spieler wie Ronaldo und Christian Vieri investierte, konnte Inter in der Liga lange Zeit nicht vollends ĂŒberzeugen. GrĂŒnde dafĂŒr waren wohl hĂ€ufige Trainerwechsel und eine zum Teil falsche Transferpolitik oder auch die Dauerverletzung(en) von Weltstar Ronaldo. Außerdem war die Titelentscheidung in den letzten Runden der Saison 1997/98 zugunsten von Juventus aufgrund einiger Schiedsrichterfehlentscheidungen sehr umstritten. ZunĂ€chst folgte unter Moratti junior lediglich ein Erfolg im UEFA-Pokal 1998 gegen Lazio Rom (ein Jahr zuvor musste man sich im Finale dem FC Schalke 04 geschlagen geben).

Inter-Fans feiern den 18. Scudetto am 16. Mai 2010

1999 beendete „Zio“ Giuseppe Bergomi, welcher in seiner gesamten Laufbahn fĂŒr Inter spielte und lange Zeit den Vereinsrekord fĂŒr die meisten EinsĂ€tze hielt, seine Karriere. Die KapitĂ€nsbinde ĂŒbernahm Javier Zanetti. Auch Gianluca Pagliuca, der 1994 Zenga im Tor von Inter nachfolgte, verließ in diesem Jahr den Verein, da er durch Angelo Peruzzi, der nur eine Saison bei den Nerazzurri blieb, ersetzt werden sollte. Tragisch ebenfalls die erneute schwere Verletzung von StĂŒrmerstar Ronaldo am 12. April 2000, direkt beim Comeback im italienischen Pokalfinale. WĂ€hrend viele Ronaldos Karriere schon am Ende sahen, hielt Inter weiter am „PhĂ€nomen“ fest und sollte Recht behalten. SpĂ€testens bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 bewies Ronaldo eindrucksvoll, dass mit ihm noch immer zu rechnen sei und wurde Weltmeister und TorschĂŒtzenkönig, wechselte jedoch daraufhin zu Real Madrid.

Inter verlor 2002 den schon fast sicher geglaubten Titel erneut am letzten Spieltag, durch ein bitteres 2:4 gegen Lazio Rom. In der darauffolgenden Saison 2002/03 wurde Inter nur ganz knapp im Halbfinale der Champions League vom AC Mailand mit zwei Unentschieden aus dem Wettbewerb geworfen. In der Saison 2004/05 erhielt Inter Mailand eine Geldstrafe von 300.000 SFR wegen angeblicher Fanausschreitungen im Viertelfinale der Champions League und musste die folgenden vier Spiele in der Champions League unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen, zwei weitere auf BewĂ€hrung, falls es bis 2008 erneut Krawalle gĂ€be.

Im Juni 2005 nahm der Club eine Herausforderung durch die mexikanische Rebellenorganisation EZLN zu einem Fußballspiel gegen eine Auswahl der Rebellen an. Inter Mailand hatte in der Region Chiapas bereits medizinische Projekte der Rebellen finanziell unterstĂŒtzt.

Serienmeister und europĂ€isches Triple (2006–2010)

Die Fans von Inter Mailand beim Champions-League-Finale 2010 in Madrid

Am 26. Juli 2006 wurde Inter Mailand im Zuge des Fußball-Skandals in Italien zum Meister der Saison 2005/06 erklĂ€rt, weil den beiden vor ihm platzierten Vereinen Juventus Turin und AC Mailand PunktabzĂŒge auferlegt wurden. Durch den Zwangsabstieg von Juventus ist Inter seit der Spielzeit 2006/07 zudem der einzige Verein, der in jeder Saison der Serie A vertreten war. Mit den Verpflichtungen von Patrick Vieira und Zlatan Ibrahimović gelang es Inter außerdem, den zwangsversetzten Turinern zwei SchlĂŒsselspieler abzuwerben. Vor allem der Transfer des Schweden Ibrahimović war ein GlĂŒcksgriff fĂŒr die MailĂ€nder, sollte der StĂŒrmer doch zum prĂ€genden Spieler bei Inter in den nĂ€chsten drei Jahren werden.

Mit 17 aufeinanderfolgenden Siegen stellte Inter in der Spielzeit 2006/07 einen europaweiten Rekord auf. Sie gewannen ab dem 25. September 2006, mit einem 4:1-Sieg ĂŒber den AS Livorno, jedes Spiel und mussten erst wieder am 28. Februar 2007 den ersten Punktverlust mit einem Unentschieden bei Udinese Calcio hinnehmen. Am 22. April 2007 konnte sich Inter Mailand fĂŒnf Spieltage vor Saisonende erneut die Meisterschaft in der Serie A sichern. In den Jahren 2005 und 2006 konnte Inter außerdem die Coppa Italia zweimal hintereinander gewinnen.

Mit dem Ende der Saison 2007/08 wurde der bisherige Trainer Roberto Mancini trotz des Gewinns der dritten italienischen Meisterschaft in Folge entlassen. Am 2. Juni 2008 vermeldete der Verein die Verpflichtung von JosĂ© Mourinho als Trainer fĂŒr die kommende Saison.[1] Der Portugiese wurde am 3. Juni auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt.

Bereits in der Saison 2008/09 gelang es dem neuen Cheftrainer José Mourinho mit Inter den ersten Titelgewinn zu realisieren, die italienische Meisterschaft konnte gewonnen werden. In der Coppa Italia schied man dagegen im Halbfinale mit 1:3 im Gesamtscore gegen Sampdoria Genua aus, wÀhrend man in den vier Jahren zuvor immer mindestens das Finale erreicht hatte.

Trotz nationaler Dominanz konnte Inter Mailand auf europĂ€ischer Ebene weiterhin keine großen Erfolge aufweisen. In der Champions League-Saison 2005/06 schied man in den Viertelfinals aufgrund der AuswĂ€rtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Villarreal aus. 2006/07 folgte das Aus in den Achtelfinals - wieder aufgrund der AuswĂ€rtstorregel mit 2:2 im Gesamtscore gegen den FC Valencia. In der Saison 2007/08 musste man in den Achtelfinals zwei Niederlagen gegen den FC Liverpool hinnehmen (0:2, 0:1) und 2008/09 folgte gegen Manchester United nach einem torlosem Unentschieden zu Hause und einer 2:0-Niederlage im Old Trafford erneut nach den Achtelfinals das Aus.

Zur Spielzeit 2009/10 folgte ein Umbruch im MannschaftsgefĂŒge und viele Wechsel wurden vollzogen. Der Portugiese LuĂ­s Figo beendete im Sommer 2009 seine Karriere, der Vertrag mit dem Angreifer Adriano war zuvor bereits aufgelöst worden, Zlatan Ibrahimović zog es zum FC Barcelona und die MailĂ€nder erhielten im Gegenzug den Kameruner Samuel Eto’o. Weitere Verpflichtungen wurden mit den ZugĂ€ngen von Wesley Sneijder, Diego Milito, Thiago Motta und LĂșcio getĂ€tigt. Die Saison begann in der Meisterschaft aber Ă€hnlich erfolgreich wie im Vorjahr, Inter konnte sich mit dem AS Rom und dem AC Mailand in einer Dreiergruppe von den anderen Teams absetzen. Am 38. und letzten Spieltag wurde der insgesamt 18. Meistertitel der Vereinsgeschichte sichergestellt und somit der Stadtrivale AC Mailand ĂŒberflĂŒgelt, der 17 Erfolge aufweist. Im italienischen Pokalwettbewerb gewann der Verein im Finale gegen den AS Rom. Ferner erreichte man nach Siegen ĂŒber den FC Chelsea, ZSKA Moskau und den FC Barcelona das Endspiel der Champions League, in dem die Mannschaft den FC Bayern MĂŒnchen mit 2:0 besiegte. Damit gewann Inter Mailand als erster italienischer Verein das "Triple".

Aktuelle Entwicklungen (seit 2010)

Unmittelbar nach dem Sieg in der Champions League verkĂŒndete JosĂ© Mourinho in einem Interview mit Johannes B. Kerner seinen Wechsel zu Real Madrid, auch wenn die offizielle BestĂ€tigung noch Wochen auf sich warten ließ. Der Portugiese wurde durch den spanischen Trainer Rafael BenĂ­tez ersetzt, welcher mit einem 3:1 Sieg im italienischen Supercup gegen AS Rom gleich zu Beginn der Saison 2010/11 einen Titel gewann. Im UEFA Super Cup mussten er und seine Mannschaft sich allerdings Europa-League-Sieger AtlĂ©tico Madrid 0:2 geschlagen geben. Als Champions League-Sieger war Inter außerdem an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft teilnahmeberechtigt. Am 18. Dezember konnte diese mit einem 3:0-Erfolg im Finale ĂŒber TP Mazembe zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewonnen werden. FĂŒnf Tage spĂ€ter wurde das ArbeitsverhĂ€ltnis mit BenĂ­tez vorzeitig aufgelöst.[2] Ein Tag spĂ€ter wurde mit der Verpflichtung von Leonardo sein Nachfolger bekannt gegeben.[3]

Nach der historischen "Triple"-Saison verlief die Spielzeit 2010/11 fĂŒr Inter relativ enttĂ€uschend. In der Meisterschaft wurde man nach fĂŒnf Titeln in Serie mit sechs Punkten RĂŒckstand auf Lokalrivalen Milan Zweiter, wobei beide Derbys gegen die Rossoneri verloren gingen. In der Champions League konnte man als Titelverteidiger immerhin bis ins Viertelfinale vordringen, u. a. indem man das Achtelfinale gegen Bayern MĂŒnchen nach zwei umkĂ€mpften Spielen knapp fĂŒr sich entscheiden konnte. In der Runde der letzten Acht folgten aber zwei Niederlagen gegen Schalke 04. Besonders bitter war dabei die 2:5-Heimniederlage gegen den deutschen Außenseiter. Am 29. Mai 2011, im letzten Spiel der Saison, konnte Inter wenigstens den italienischen Pokal verteidigen: Die US Palermo wurde im Finale in Rom mit 3:1 besiegt. Überragender Spieler bei Inter war in dieser Spielzeit Samuel Eto’o, der in 53 Pflichtspielen 37 Treffer erzielte. Lediglich Antonio Angelillo war in der Saison 1958/59 öfter fĂŒr die Nerazzurri erfolgreich (38 Tore).

Im Juni 2011 wurde Trainer Leonardo durch Gian Piero Gasperini, den ehemaligen Chefcoach von CFC Genua, ersetzt.[4] Nach einer 1:3-Niederlage gegen Aufsteiger Novara Calcio und fĂŒnf sieglosen Spielen in Folge entließ Inter Trainer Gasperini am 21. September 2011 und verpflichtete Claudio Ranieri.[5][6] Ranieri gelangen zum Einstand AuswĂ€rtssiege in der Meisterschaft (3:1 gegen Bologna) und der Champions League (3:2 gegen ZSKA Moskau).[7]

RivalitÀten

Szene aus einem Meisterschaftsspiel zwischen Inter Mailand und AC Mailand in der Saison 2008/09

Inter Mailand ist Teil von zwei der bekanntesten Fußballderbys Italiens, welche auch weltweit immer mit Spannung verfolgt werden.

ZunĂ€chst ist das MailĂ€nder Stadtderby zu nennen, das Derby della Madonnina, welches nach der Madonnenstatue auf der zentralen Turmspitze des MailĂ€nder Doms benannt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadtderbys ist das MailĂ€nder Derby zwischen Inter und Milan nicht von geographischen, kulturellen oder politischen GegensĂ€tzen geprĂ€gt, sondern erhĂ€lt seine besondere Brisanz dadurch, dass Inter aus dem Ă€lteren Milan hervorging, beide Vereine sich das Stadion teilen und die Klubs national und international Ă€hnlich erfolgreich sind (Mailand ist z. B. die einzige Stadt, welche zwei Champions League-Sieger beheimatet) bzw. regelmĂ€ĂŸig um Titel konkurrieren. In den letzten Jahren sorgten auch immer wieder spektakulĂ€re Transfers ehemaliger Spieler beider Mannschaft fĂŒr Schlagzeilen: So wechselte der Brasilianer und ehemalige Inter-Star Ronaldo nach seinem Engagement bei Real Madrid in der Saison 2006/07 zu Milan. Auch der Schwede Zlatan Ibrahimović, ehemals Top-StĂŒrmer der Nerazzurri, wechselte nach einem einjĂ€hrigen Zwischenspiel beim FC Barcelona in der Spielzeit 2010/11 zu den Rossoneri. In der gleichen Saison verpflichtete Inter den ehemaligen Milan-Spieler und -Trainer Leonardo als Nachfolger von Cheftrainer Rafael BenĂ­tez.

Ebenfalls sehr bekannt ist das Derby d'Italia, zwischen Inter Mailand und Juventus Turin. Bereits in den 1930ern waren beide Vereine regelmĂ€ĂŸige Konkurrenten um nationale Titel, allerdings tauchte die Bezeichnung Derby d'Italia erst in den 1960ern auf, als Inter der erfolgreichste italienische Club auf internationaler Ebene und Juventus der erfolgreichste Verein in Italien war und beide norditalienische Mannschaften um die sportliche Vorherrschaft auf der Apenninen-Halbinsel stritten. Bis zum Zwangsabstieg von Juventus im Jahr 2006 waren beide Teams außerdem die einzigen, welche nie aus der Serie A abgestiegen waren.

Nach dem Zwangsabstieg von Juventus Turin und einer sportlichen SchwĂ€chephase des AC Mailands entwickelte sich in den letzten Jahren der AS Rom zu einem der großen Konkurrenten von Inter. Zwischen den Saisons 2004/05 und 2009/10 konnten beide Mannschaften 14 von 18 nationalen Titeln gewinnen, wobei Inter meistens das bessere Ende fĂŒr sich hatte: Von 2006 bis 2010 gewannen die MailĂ€nder fĂŒnf Meisterschaften in Folge, der AS Rom wurde dabei viermal Vize-Meister. Beide Vereine trafen von 2005 bis 2010 in fĂŒnf von sechs Endspielen der Coppa Italia aufeinander, von denen Inter drei und der AS Rom zwei gewinnen konnte. Lediglich 2008/09 trafen beide Mannschaften bereits im Viertelfinale des Pokalsbewerbs aufeinander, wobei der AS Rom die Segel streichen musste, wĂ€hrend Inter im Halbfinale ausschied. Im angesprochenen Zeitraum trafen beide Mannschaften außerdem viermal im Spiel um die Supercoppa Italiana aufeinander, wobei Inter dabei drei und der AS Rom nur einen Erfolg feiern konnten. 2005 und 2009 musste sich Inter Mailand den Vereinen Juventus Turin bzw. Lazio Rom geschlagen geben. Zu der RivalitĂ€t zwischen den MailĂ€ndern und Römern trĂ€gt außerdem die Tatsache bei, dass es Inter in den letzten Jahren gelang, den HauptstĂ€dtern LeistungstrĂ€ger wie Cristian Chivu (2007/08) oder Mancini (2008/09) abzuwerben.

Stadion

Außenansicht des Giuseppe-Meazza-Stadions

Der offizielle Name des Fußballstadions von Inter und Milan lautet Giuseppe-Meazza-Stadion. Der Name wurde nach einem Umbau zu Ehren des Fußballspielers Giuseppe Meazza im MĂ€rz 1980 vergeben. Meazza spielte hauptsĂ€chlich bei Inter (365 Ligaspiele), aber auch bei Milan (37 Ligaspiele). Im Volksmund wird das Stadion aber weiterhin mit seinem ursprĂŒnglichen Namen San Siro genannt. San Siro ist der Name des Stadtteils in welchem das Stadion steht. Der Name kommt wiederum von einer kleinen Kirche, welche allerdings nicht mehr vorhanden ist. Das Stadion hat insgesamt 82.955 SitzplĂ€tze, welche in drei RĂ€nge aufgeteilt sind.

Im Stadion befindet sich ein Fanshop, welcher tĂ€glich und wĂ€hrend allen Sportveranstaltungen geöffnet ist und Fanartikel von Inter und Milan vertreibt.[8] Außerdem beherbergt das Giuseppe-Meazza-Stadion ein Museum, welches ebenfalls tĂ€glich geöffnet ist. In ihm können sich Besucher ĂŒber die ereignisreiche Geschichte der beiden MailĂ€nder Vereine informieren.[9]

Personal

VereinsfĂŒhrung

Funktion Name
PrÀsident ItalienItalien Massimo Moratti
Vize-PrÀsidenten ItalienItalien Rinaldo Ghelfi
ItalienItalien Angelomario Moratti
Sportdirektor ItalienItalien Piero Ausilio
GeschĂ€ftsfĂŒhrer ItalienItalien Ernesto Paolillo
Technischer Direktor ItalienItalien Marco Branca

Betreuerstab der Saison 2011/12

(Stand: 27. November 2011)

Funktion Name
Cheftrainer ItalienItalien Claudio Ranieri
Assistenztrainer ItalienItalien Christian Damiano
Assistenztrainer ItalienItalien Giuseppe Baresi
Assistenztrainer ItalienItalien Daniele Bernazzani
Assistenztrainer ItalienItalien Paolo Benetti
Techniktrainer ItalienItalien Giorgio Pellizzaro
Torwarttrainer ItalienItalien Piero Bosaglia
Cheffitnesstrainer ItalienItalien Riccardo Capanna
Fitnesstrainer ItalienItalien Stefano Rapetti
Chefanalytiker ItalienItalien Michele Salzarulo

Kader der Saison 2011/12

(Stand: 31. Januar 2012)

Tor Abwehr Mittelfeld Angriff
01 JĂșlio CĂ©sar Brasilianer 03.09.1979
12 Luca Castellazzi Italiener 19.07.1975
21 Paolo Orlandoni Italiener 12.08.1972
70 Paolo Tornaghi Italiener 21.06.1988
02 IvĂĄn CĂłrdoba Kolumbianer 11.08.1976
04 Javier Zanetti (C)KapitÀn der Mannschaft Argentinier 10.08.1973
06 LĂșcio Brasilianer 08.05.1978
13 Maicon Brasilianer 26.07.1981
23 Andrea Ranocchia Italiener 16.02.1988
25 WĂĄlter Samuel Argentinier 22.03.1978
26 Cristian Chivu RumÀne 26.10.1980
37 Davide Faraoni Italiener 25.10.1991
40 Juan Brasilianer 10.06.1991
55 Yƫto Nagatomo Japaner 12.09.1986
05 Dejan Stanković Serbe 11.09.1978
10 Wesley Sneijder NiederlÀnder 09.06.1984
11 Ricardo Álvarez Argentinier 12.04.1988
14 Fredy GuarĂ­n Kolumbianer 30.06.1986
17 Angelo Palombo Italiener 25.09.1981
18 Andrea Poli Italiener 29.09.1989
19 Esteban Cambiasso Argentinier 18.08.1980
20 Joel Chukwuma Obi Nigerianer 22.05.1991
48 Lorenzo Crisetig Italiener 20.01.1993
07 Giampaolo Pazzini Italiener 02.08.1984
09 Diego ForlĂĄn Uruguayaner 19.05.1979
22 Diego Milito Argentinier 12.06.1979
28 Mauro ZĂĄrate Uruguayaner 18.03.1987
30 Luc Castaignos NiederlÀnder 27.09.1992

Top 10 nach EinsÀtzen und Toren

(Stand: 21. September 2011)

EinsÀtze
1 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti* 1995– 757
2 ItalienItalien Giuseppe Bergomi 1980–1999 756
3 ItalienItalien Giacinto Facchetti 1961–1978 634
4 ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 565
5 ItalienItalien Giuseppe Baresi 1977–1992 559
6 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 502
7 ItalienItalien Walter Zenga 1983–1994 473
8 ItalienItalien Tarcisio Burgnich 1962–1974 467
9 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 466
10 KolumbienKolumbien Iván Córdoba* 2000– 449
* = noch bei Inter Mailand aktiv
Tore
1 ItalienItalien Giuseppe Meazza 1927–1947 284
2 ItalienItalien Alessandro Altobelli 1977–1988 209
3 ItalienItalien Roberto Boninsegna 1969–1976 171
4 ItalienItalien Luigi Cevenini 1912–1927 158
ItalienItalien Sandro Mazzola 1961–1977 158
6 ItalienItalien Benito Lorenzi 1947–1958 143
7 Ungarn 1957Ungarn István Nyers 1948–1954 133
8 ItalienItalien Christian Vieri 1999–2005 123
9 ItalienItalien Ermanno Aebi 1910–1922 106
10 ItalienItalien Mario Corso 1958–1973 94
* = noch bei Inter Mailand aktiv

Inter Spieler des Jahres

Der Inter Spieler des Jahres wird bei verschiedenen Gelegenheiten gewÀhlt. Bereits seit 1986 verleihen die Mitglieder des "Inter Club San Pietro Nerazzurra Seveso" den "Pirata d'Oro" an den besten Spieler von Inter. Die Auszeichnung "Premio San Siro Gentleman F.C. Internazionale" wird dagegen seit 1996 an den Spieler von Inter vergeben, welcher sich nicht nur durch sportliche Leistungen, sondern auch besonders durch Fairplay und sportliche Ehrlichkeit auf und neben dem Platz hervorgetan hat.[10]

Jahr Pirata d'Oro San Siro Gentleman Inter
1986 ItalienItalien Giuseppe Baresi
1987 ItalienItalien Walter Zenga
1988 ItalienItalien Riccardo Ferri
1989 DeutschlandDeutschland Andreas Brehme
1990 ItalienItalien Giuseppe Bergomi
1991 DeutschlandDeutschland Lothar MatthÀus
1992 ItalienItalien Davide Fontolan
1993 UruguayUruguay Rubén Sosa
1994 ItalienItalien Nicola Berti
1995 ItalienItalien Gianluca Pagliuca
1996 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti BrasilienBrasilien Roberto Carlos
1997 FrankreichFrankreich Youri Djorkaeff ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
1998 BrasilienBrasilien Ronaldo BrasilienBrasilien Ronaldo
1999 FrankreichFrankreich BenoĂźt Cauet FrankreichFrankreich BenoĂźt Cauet
2000 FrankreichFrankreich Laurent Blanc ChileChile IvĂĄn Zamorano
2001 ItalienItalien avv. Giuseppe Prisco ItalienItalien Christian Vieri
2002 ItalienItalien Christian Vieri ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2003 TurkeiTĂŒrkei Emre Belözoğlu ItalienItalien Fabio Cannavaro
2004 BrasilienBrasilien Adriano BrasilienBrasilien Adriano
2005 ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso
2006 PortugalPortugal LuĂ­s Figo
2007 ArgentinienArgentinien Julio Ricardo Cruz
2008 ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2009 ArgentinienArgentinien Esteban Cambiasso
2010 BrasilienBrasilien JĂșlio CĂ©sar ArgentinienArgentinien Javier Zanetti
2011 KolumbienKolumbien IvĂĄn CĂłrdoba ArgentinienArgentinien Javier Zanetti

Trainerhistorie

1909–1915 Italien 1861Italien Virgilio Fossati
1919–1920 Italien 1861Italien Nino Resegotti und
Italien 1861Italien Francesco Mauro
1922–1924 EnglandEngland Bob Spotishwood
1924–1926 Italien 1861Italien Paulo Schiedler
1926–1928 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1928–1929 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1929–1931 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1931–1932 Ungarn 1918Ungarn István Tóth-Potya
1932–1934 Ungarn 1918Ungarn Árpád Weisz
1935–1936 Ungarn 1918Ungarn Gyula Feldmann
1936 Italien 1861Italien Albino Carraro
1936–1938 Italien 1861Italien Armando Castellazzi
1938–1940 OsterreichÖsterreich Anton Cargnelli
1940–1941 Italien 1861Italien Giuseppe Peruchetti und
Italien 1861Italien Italo Zamberletti
1941–1942 Italien 1861Italien Ivo Fiorentini
1942–1943 Italien 1861Italien Giovanni Ferrari
1945–1946 Italien 1861Italien Carlo Carcano
1946 ItalienItalien Nino Nutrizio
1947–1948 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1948 ItalienItalien Carlo Carcano
1948 WalesWales Dai Astley
1949–1950 ItalienItalien Giulio Cappelli
1950–1952 ItalienItalien Aldo Olivieri
1952–1955 ItalienItalien Alfredo Foni
1955 ItalienItalien Aldo Campatelli
1955–1956 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1956 ItalienItalien Annibale Frossi
1957 ItalienItalien Luigi Ferrero
1957 ItalienItalien Giuseppe Meazza
1957–1958 EnglandEngland Jesse Carver
1958 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
1959–1960 ItalienItalien Aldo Campatelli
1960 ItalienItalien Camillo Achilli
1960 ItalienItalien Giulio Cappelli
1960–1968 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1968–1969 ItalienItalien Alfredo Foni
1969–1970 Paraguay 1954Paraguay Heriberto Herrera
1970–1973 ItalienItalien Giovanni Invernizzi
1973 ItalienItalien Enea Masiero
1973 ArgentinienArgentinien Helenio Herrera
1974 ItalienItalien Enea Masiero
1974–1975 Spanien 1945Spanien Luis Suárez
1976–1977 ItalienItalien Giuseppe Chiappella
1977–1982 ItalienItalien Eugenio Bersellini
1982–1983 ItalienItalien Rino Marchesi
1983–1984 ItalienItalien Luigi Radice
1984–1986 ItalienItalien Ilario Castagner
1986 ItalienItalien Mario Corso
1986–1991 ItalienItalien Giovanni Trapattoni
1991–1992 ItalienItalien Corrado Orrico
1992 SpanienSpanien Luis SuĂĄrez
1992–1994 ItalienItalien Osvaldo Bagnoli
1994 ItalienItalien Giampiero Marini
1994–1995 ItalienItalien Ottavio Bianchi
1995 SpanienSpanien Luis SuĂĄrez
1995–1997 EnglandEngland Roy Hodgson
1997 ItalienItalien Luciano Castellini
1997–1998 ItalienItalien Luigi Simoni
1998–1999 RumĂ€nienRumĂ€nien Mircea Lucescu
1999 ItalienItalien Luciano Castellini
1999 EnglandEngland Roy Hodgson
1999–2000 ItalienItalien Marcello Lippi
2000–2001 ItalienItalien Marco Tardelli
2001–2003 ArgentinienArgentinien HĂ©ctor CĂșper
2003–2004 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
2004–2008 ItalienItalien Roberto Mancini
2008–2010 PortugalPortugal JosĂ© Mourinho
2010 SpanienSpanien Rafael BenĂ­tez
2010–2011 BrasilienBrasilien Leonardo
2011 ItalienItalien Gian Piero Gasperini
2011– ItalienItalien Claudio Ranieri

Erfolge

A-Mannschaft

Jugendmannschaft

Persönliche Ehrungen (Auswahl)

TorschĂŒtzenkönige

Weblinks

 Commons: Inter Mailand â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Inter.it: Josù Mourinho joins Inter
  2. ↑ Inter.it: Inter e Benitez: risoluzione consensuale
  3. ↑ Inter.it: Benvenuto!: Leonardo allenatore dell'Inter
  4. ↑ Sport1.de: Gasperini neuer Inter-Trainer, 24. Juni 2011 (abgerufen am 11. September 2011)
  5. ↑ Spiegel.de: Nach nur fĂŒnf Spielen - Inter trennt sich von Trainer Gasperini, Artikel vom 21. September 2011
  6. ↑ Focus.de: Ranieri neuer Trainer bei Inter, Artikel vom 21. September 2011
  7. ↑ Fifa.com: Inter schlĂ€gt ZSKA Moskau, Artikel vom 27. September 2011
  8. ↑ Inter.it: San Siro Store
  9. ↑ Inter.it: Inter & AC Milan Museum
  10. ↑ Premiosansirogentleman.it: Premio Gentlemen
  11. ↑ Inter Mailand war nach Ende der Saison zunĂ€chst Drittplatzierter der Abschlusstabelle. Durch die Verwicklung von Juventus Turin (Zwangsabstieg) und AC Mailand (30 Punkte Abzug) in den italienischen Fußballmanipulationsskandal wurde Inter der Titel zuerkannt.
  12. ↑ Die Wahl zum Weltfußballer des Jahres fand zum ersten Mal 1982 statt, wurde aber erst 1991 von der FIFA anerkannt.
  13. ↑ a b c d Spielte in diesem Jahr nur wĂ€hrend der zweiten JahreshĂ€lfte bei Inter Mailand.
  14. ↑ a b c Spielte in diesem Jahr nur wĂ€hrend der ersten JahreshĂ€lfte bei Inter Mailand.
  15. ↑ Gianluca Pagliuca erhielt den Titel Guerin d'Oro 1997 gemeinsam mit Angelo Peruzzi von Juventus Turin und Lilian Thuram vom AC Parma.
  16. ↑ a b Trainierte in diesem Jahr nur wĂ€hrend der ersten JahreshĂ€lfte Inter Mailand.
  17. ↑ Mit 7 Toren wurde Sandro Mazzola in der Saison 1963/1964 gemeinsam mit Ferenc PuskĂĄs von Real Madrid und Vladimir Kovačević von FK Partizan Belgrad TorschĂŒtzenkönig des Europapokals der Landesmeister.
  18. ↑ Mit 8 Toren wurde Dennis Bergkamp in der Saison 1993/1994 gemeinsam mit Edgar Schmitt vom Karlsruher SC TorschĂŒtzenkönig des UEFA-Pokals.
  19. ↑ Mit 17 Toren wurde Sandro Mazzola in der Saison 1964/1965 gemeinsam mit Alberto Orlando vom AC Florenz TorschĂŒtzenkönig der Serie A.
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