|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Die Internationale Friedensfahrt (tschech. „Závod míru“, poln. „Wyścig Pokoju“, frz. und international übliche Bezeichnung: „Course de la Paix“) ist ein Radrennen in Mitteleuropa und war bis zum politischen Umbruch in den ehemaligen Ostblockstaaten 1989 das international bedeutendste Amateurradrennen. Das bisher letzte Rennen wurde im Jahr 2006 durchgeführt, nachdem es bereits 2005 aufgrund finanzieller und organisatorischer Probleme erstmals seit seiner Erstaustragung nicht stattgefunden hatte.
Inhaltsverzeichnis |
Die Friedensfahrt wurde 1948 erstmals ausgetragen und fand zunächst zwischen Warschau und Prag statt. Veranstalter waren die Zeitungen Rudé právo aus Prag und Trybuna Ludu aus Warschau. Ab 1952 wurde das Rennen auch nach Ost-Berlin geführt und verband danach in wechselnder Streckenführung jeweils im Mai die Hauptstädte der drei teilnehmenden Staaten Polen, Tschechoslowakei und DDR. Für die DDR war die Tageszeitung Neues Deutschland Veranstalter. Offizielles Symbol für die Friedensfahrt wurde Picassos weiße Taube.
Der spätere Straßenrad-Weltmeister Täve Schur wurde 1955 der erste Gesamtsieger für die DDR. Ein Jahr später trat erstmals ein Team aus Westdeutschland an. Die erste Etappe für die Bundesrepublik gewann der spätere Bundestrainer Peter Weibel 1976.
Die Friedensfahrt galt bis zur Wende 1989 als die „Tour de France des Ostens“ und war dort ähnlich populär wie diese in Westeuropa.
Die Friedensfahrt wurde weitgehend von den Staatsamateuren der osteuropäischen Länder dominiert. Die ebenfalls teilnehmenden westeuropäischen Nationalmannschaften konnten nur mit Nachwuchsfahrern, die keinen Profistatus hatten, starten.
Einen entscheidenden Einschnitt für die Rundfahrt stellte das Jahr 1989 dar. Der Amateurstatus verlor innerhalb kürzester Zeit seine Bedeutung und wurde schließlich ganz abgeschafft. Die Friedensfahrt geriet in die Krise. Mitte der 1990er Jahre wurde sie zu einem Profi-Rennen umgestaltet und hatte sich im Kalender des Radsportweltverbands UCI als Rennen der mittleren Kategorie 2.2 etabliert. Sie führte weiterhin durch die klassischen Teilnehmerländer (Polen, Tschechien bzw. Slowakei und Deutschland), berührte die Hauptstädte jedoch nur noch selten.
Der erfolgreichste Teilnehmer ist Steffen Wesemann, der die Friedensfahrt zwischen 1992 und 2003 fünf Mal gewinnen konnte. Je vier Erfolge errungen haben Uwe Ampler (dreimal für die DDR, einmal für das polnische Team „Mroz“) und der Pole Ryszard Szurkowski. Der zweimalige Gewinner Gustav-Adolf Schur, genannt „Täve“, wurde nach 1989 mit großem Abstand zum populärsten Sportler der DDR gewählt.
Seit ihrem Debüt im Jahre 1948 wurde bei der Internationalen Friedensfahrt das Gelbe Trikot für den führenden Fahrer der Gesamteinzelwertung vergeben. Im Laufe der Zeit wurden weitere Kategorien eingeführt, die durch verschiedene Trikots repräsentiert wurden. Voraussetzung für den Gesamtsieg in jeder dieser Wertungen war die vorschriftsmäßige Absolvierung der gesamten Rundfahrt. Wenn ein Fahrer in mehreren Wertungen gleichzeitig in Führung lag, galt für die Trikotwahl folgende Rangfolge:
1. Gesamtwertung – Einzel
2. Vielseitigster Fahrer
3. Aktivster Fahrer / Bester Sprinter
4. Bester Bergfahrer
5. Punktbester Fahrer
Als Kriterium für die Gesamteinzelwertung gilt die Summe aller Zeiten aus den einzelnen Etappen und dem Prolog (außer Mannschaftszeitfahren), der Fahrer mit der niedrigsten Gesamtzeit führt dabei die Wertung an. Bei Gleichheit entscheidet die niedrigere Summe der Platzierungen bei den bisher absolvierten Etappen (bis 1986 identisch mit der Wertung des Punktbesten Fahrers). Gibt es auch hier keinen Unterschied, ist die größere Anzahl der besseren Plätze – verglichen vom ersten Platz an – ausschlaggebend. Falls auch hier Gleichheit herrscht, entscheidet die bessere Platzierung auf der zuletzt beendeten Etappe.
Die Gesamtzeit setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Steffen Wesemann (Deutschland) trug insgesamt fünfmal das Gelbe Trikot am Ende der Rundfahrt, womit er alleiniger Rekordhalter ist. Mit 49 Etappen hatte Ryszard Szurkowski (POL) das Gelbe Trikot am längsten in seinem Besitz.
Die Kategorie der Besten Mannschaft existiert seit 1951. Bekamen die Sieger im Premierenjahr noch weiße Trikots verliehen, kennzeichnete in den anschließenden 38 Jahren die Farbe Blau das führende Team in der Mannschaftswertung. Seit 1990 werden die Trikots nur noch symbolisch zum Ende jeder Friedensfahrt-Austragung an die Siegermannschaft überreicht.
Als Kriterium gilt die Summe der Etappen-Mannschaftszeiten, die Mannschaft mit der niedrigsten Gesamtzeit führt dabei die Wertung an. Bei Gleichheit entscheidet bei den betroffenen Mannschaften die niedrigere Summe der Plätze der in der Gesamteinzelwertung drei bestplatzierten Fahrer. Gibt es auch hier keinen Unterschied, gibt der in der Gesamteinzelwertung bestplatzierte Fahrer aller betroffenen Mannschaften den Ausschlag.
Die Gesamtzeit setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Mit insgesamt 20 Gesamterfolgen ist die Auswahl der UdSSR unangefochtener Rekordsieger in dieser Kategorie, die zudem mit 218 Etappen am längsten die Spitzenposition innehatte. Seit der Zulassung von Profi-Rennställen im Jahre 1996 konnte das Team T-Mobile mit insgesamt vier Gesamtsiegen am häufigsten triumphieren.
Die Wertung für den Aktivsten Fahrer wurde 1962 eingeführt und durch das Violette Trikot repräsentiert. Mit der 1998 erfolgten Umstellung wurde die Kategorie in Bester Sprinter und die Trikotfarbe in Grün geändert.
Als Kriterium gilt die Summe aller Punkte aus Prämienspurts und Vorstößen, der Fahrer mit der höchsten Punktzahl führt dabei die Wertung an. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung in der Gesamteinzelwertung.
Die Punktevergabe setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Rekordsieger dieser Kategorie ist Olaf Ludwig, der, ausschließlich für die DDR startend, am Ende von acht Rundfahrten das Violette Trikot des Aktivsten Fahrers sein Eigen nennen konnte. Mit 55 Etappen hatte der gebürtige Geraer das Trikot auch am längsten in seinem Besitz.
Die Wertung für den Besten Bergfahrer wurde 1956 eingeführt, zunächst ohne Trikotvergabe. Ab 1969 bekam der Bestplatzierte in dieser Kategorie das Rosa Trikot verliehen. Ab 1972 wurde die Trikotfarbe in Grün geändert und die nächsten 25 Jahre beibehalten. Mit der Umstellung der Kategorien und der Einführung des Grünen Trikots für den besten Sprinter im Jahr 1998 wird für den besten Kletterer fortan das Gepunktete Trikot vergeben.
Als Kriterium für diese Kategorie gilt die Summe aller Punkte aus Bergwertungen, der Fahrer mit der höchsten Punktzahl führt dabei die Wertung an. Bei Punktgleichheit entscheidet die bessere Platzierung in der Gesamteinzelwertung.
Die Punktevergabe setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Drei Fahrer konnten sich am Ende der Rundfahrt drei Mal den Sieg in der Kategorie Bester Bergfahrer sichern. Sergei Suchorutschenkow (URS) stellte 1984 die Rekordmarke auf, die anschließend von Uwe Ampler (DDR) und Jaroslav Bílek (ČSSR) egalisiert wurde. Mit 21 Etappen hatten Ryszard Szurkowski (POL) und Uwe Ampler am häufigsten die Spitzenposition der Bergwertung inne.
Die Wertung für den Besten Nachwuchsfahrer wurde 1989 eingeführt. Während im Premierenjahr ein schwarz-weiß gestreiftes Trikot gestiftet wurde, erhält der Führende in dieser Wertung ab 1990 das Weiße Trikot verliehen. Als Kriterium für diese Kategorie galt die Platzierung der Fahrer unter 21 Jahren in der Gesamteinzelwertung. 1998 wurde die Altersgrenze auf 23 Jahre angehoben, seit 2003 gelten 25 Jahre als Höchstgrenze.
Torsten Hiekmann (Deutschland) trug das Trikot des besten Nachwuchsfahrers mit zehn Etappen am längsten.
Das Rosa Trikot für den Vielseitigsten Fahrer wurde von 1980 bis 1995 vergeben. Als Kriterium galt die Punktsumme aus den drei Kategorien des Aktivsten Fahrers, des Besten Bergfahrers und des Punktbesten Fahrers, der Fahrer mit der höchsten Punktzahl führte dabei die Wertung an. Bei Punktgleichheit entschied die bessere Platzierung in der Gesamteinzelwertung.
Die Punktevergabe setzte sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Rekordsieger dieser Kategorie ist Olaf Ludwig, der, ausschließlich für die DDR startend, insgesamt achtmal die Abschlusswertung des Vielseitigsten Fahrers gewinnen konnte. Mit 75 Etappen hatte Ludwig das Trikot auch am längsten in seinem Besitz.
Die Wertung für den Punktbesten Fahrer wurde 1978 eingeführt und bis 1989 durch das Weiße Trikot repräsentiert. Ab 1990 trug der Führende dieser Kategorie ein weißes Trikot mit roten Punkten, da das bisherige Trikot fortan dem Besten Nachwuchsfahrer vorbehalten war. 1998 wurde die Kategorie des punktbesten Fahrers abgeschafft und das Gepunktete Trikot an die Wertung des Besten Bergfahrers übertragen.
Als Kriterium galt die Summe aller Punkte aus den Etappen-Einzelwertungen. Bis 1986 entsprachen die Punkte dabei der jeweiligen Etappenplatzierung, der Fahrer mit der niedrigsten Punktzahl führte die Wertung an. Ab 1987 wurde die Punktevergabe dem Reglement der Internationalen Amateurradsport-Föderation FIAC angepasst, wodurch fortan der Fahrer mit der höchsten Punktzahl die Wertung anführte. Bei Punktgleichheit entschied die bessere Platzierung in der Gesamteinzelwertung.
Die Punktevergabe setzte sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:
Rekordsieger dieser Kategorie ist Olaf Ludwig, der, ausschließlich für die DDR startend, insgesamt sechsmal die Abschlusswertung für den Punktbesten Fahrers gewinnen konnte. Mit 47 Etappen hatte Ludwig das Trikot auch am längsten in seinem Besitz.
Seit 2004 hat der tschechische Radsportverband die Rechte am Namen „Course de la Paix“, somit ist dieser auch hauptverantwortlich für die Durchführung des Rennens. Mit der Nichtaufnahme des Rennens in die neu geschaffene höchste Radsportklasse UCI ProTour 2005 verschlechterte sich die Stellung der Veranstaltung. Finanzielle und organisatorische Probleme – insbesondere die Trennung zwischen dem tschechischen Hauptorganisator Pavel Doležel und seinen deutschen Marketing-Partnern und dem daraus folgenden Verlust wichtiger deutscher Sponsoren – führten im Frühjahr 2005 dazu, dass die Friedensfahrt zunächst verschoben und schließlich ganz abgesagt wurde. Eine Wiederaufnahme des Rennens für 2006 erfolgte mit insgesamt acht Etappen, welche auf den Territorien der Länder Österreich (Start), Tschechische Republik und Deutschland (Ziel) vom 13. bis 20. Mai ausgefahren wurden. Zum ersten Mal war damit Österreich Veranstalterland.
Die 59. Auflage der Friedensfahrt im Jahr 2007 fiel aus. Hauptgrund war der Rückzug des Hauptsponsors Škoda, der zunächst eine Finanzierungssicherung von 500.000 Euro gegeben, diese dann aber im November 2006 zurückgezogen hatte. Daraufhin gab der tschechische Verband bekannt, einen neuen Partner gefunden zu haben. Auch in den Jahren 2008 bis 2010 fand keine Friedensfahrt statt.
Anfang der 1950er Jahre suchte der DDR-Rundfunk eine geeignete Fanfare für die Friedensfahrt-Berichterstattung und wählte die Rundfunkproduktion des Komponisten Paul Noack-Ihlenfeld. Die Fanfare wurde jeweils zu Beginn der Rundfunkübertragung sowie zu allen Siegerehrungen gespielt und etablierte sich schon bald als markante Erkennungsmelodie der Friedensfahrt. Später wurde sie in der DDR zum Symbol des Radsports allgemein und war wesentlicher Bestandteil bei Massensportbewegungen („Kleine Friedensfahrt“, „Kinder- und Jugendspartakiade“). Die Friedensfahrtfanfare wurde auch mit den Erfolgen des mehrfachen Friedensfahrtsiegers und Sportidols Täve Schur in Verbindung gebracht und war wohl die bekannteste und beliebteste Fanfare der DDR.
In der Bördegemeinde Kleinmühlingen bei Calbe (Saale) befindet sich das einzige Friedensfahrt-Museum. Initiator dieser Einrichtung ist Horst Schäfer.
Die Grundsteinlegung für das neue Museum wurde am 21. Mai 2005 vollzogen, denn die Räume in denen es untergebracht war, boten nicht mehr genug Stellfläche für die vielen Exponate. Der Trägerverein wird von ehemaligen Radsportgrößen, unter anderen Täve Schur und Klaus Ampler, unterstützt.
Am 24. November 2007 öffnete das Friedensfahrt-Museum seine Türen für die Öffentlichkeit.
In einigen Jahren wurden kurze Prolog- und Epilog-Etappen durchgeführt (P und E, Spalte Etappen)
| Nr. | Jahr | Route | Länge | Etappen | Gesamtsieger | Land |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 1948 | Warschau–Prag | 1104 km | 7 | August Prosenik | |
| 1 | 1948 | Prag–Warschau | 842 km | 5 | Aleksandar Zorić | |
| 2 | 1949 | Prag–Warschau | 1259 km | 8 | Jan Veselý | |
| 3 | 1950 | Warschau–Prag | 1539 km | 9 | Willy Emborg | |
| 4 | 1951 | Prag–Warschau | 1544 km | 9 | Kaj Allan Olsen | |
| 5 | 1952 | Warschau–Berlin–Prag | 2135 km | 12 | Ian Steel | |
| 6 | 1953 | Bratislava–Berlin–Warschau | 2231 km | 12 | Christian Pedersen | |
| 7 | 1954 | Warschau–Berlin–Prag | 2051 km | 13 | Eluf Dalgaard | |
| 8 | 1955 | Prag–Berlin–Warschau | 2214 km | 13 | Gustav-Adolf Schur | |
| 9 | 1956 | Warschau–Berlin–Prag | 2212 km | 12 | Stanislaw Krolak | |
| 10 | 1957 | Prag–Berlin–Warschau | 2220 km | 12 | Nentscho Christow | |
| 11 | 1958 | Warschau–Berlin–Prag | 2210 km | 12 | Piet Damen | |
| 12 | 1959 | Berlin–Prag–Warschau | 2057 km | 13 | Gustav-Adolf Schur | |
| 13 | 1960 | Prag–Warschau–Berlin | 2290 km | 13 | Erich Hagen | |
| 14 | 1961 | Warschau–Berlin–Prag | 2435 km | 13 | Juri Melichow | |
| 15 | 1962 | Berlin–Prag–Warschau | 2407 km | 14 | Gainan Saidchushin | |
| 16 | 1963 | Prag–Warschau–Berlin | 2568 km | 15 | Klaus Ampler | |
| 17 | 1964 | Warschau–Berlin–Prag | 2246 km | 14 | Jan Smolík | |
| 18 | 1965 | Berlin–Prag–Warschau | 2318 km | 15 | Gennadi Lebedew | |
| 19 | 1966 | Prag–Warschau–Berlin | 2340 km | 15 | Bernard Guyot | |
| 20 | 1967 | Warschau–Berlin–Prag | 2307 km | 16 | Marcel Maes | |
| 21 | 1968 | Berlin–Prag–Warschau | 2352 km | 14 | Axel Peschel | |
| 22 | 1969 | Warschau–Berlin | 2036 km | 15 | Jean-Pierre Danguillaume | |
| 23 | 1970 | Prag–Warschau–Berlin | 1976 km | 15 | Ryszard Szurkowski | |
| 24 | 1971 | Warschau–Berlin–Prag | 1895 km | 14 | Ryszard Szurkowski | |
| 25 | 1972 | Berlin–Prag–Warschau | 2025 km | 14 | Vlastimil Moravec | |
| 26 | 1973 | Prag–Warschau–Berlin | 2076 km | P, 16, E | Ryszard Szurkowski | |
| 27 | 1974 | Warschau–Berlin–Prag | 1806 km | 14 | Stanislaw Szozda | |
| 28 | 1975 | Berlin–Prag–Warschau | 1915 km | P, 13 | Ryszard Szurkowski | |
| 29 | 1976 | Prag–Warschau–Berlin | 1974 km | P, 14 | Hans-Joachim Hartnick | |
| 30 | 1977 | Warschau–Berlin–Prag | 1648 km | 13 | Aavo Pikkuus | |
| 31 | 1978 | Berlin–Prag–Warschau | 1796 km | P, 12 | Alexander Awerin | |
| 32 | 1979 | Prag–Warschau–Berlin | 1942 km | P, 14 | Sergej Suchorutschenkow | |
| 33 | 1980 | Warschau–Berlin–Prag | 2095 km | P, 14 | Juri Barinow | |
| 34 | 1981 | Berlin–Prag–Warschau | 1887 km | P, 14 | Schachid Sagretdinow | |
| 35 | 1982 | Prag–Warschau–Berlin | 1941 km | P, 12 | Olaf Ludwig | |
| 36 | 1983 | Warschau–Berlin–Prag | 1899 km | P, 12 | Falk Boden | |
| 37 | 1984 | Berlin–Prag–Warschau | 1689 km | P, 11 | Sergej Suchorutschenkow | |
| 38 | 1985 | Prag – Moskau – Warschau – Berlin | 1712 km | P, 12 | Lech Piasecki | |
| 39 | 1986 | Kiew – Warschau – Berlin – Prag | 2138 km | P, 15 | Olaf Ludwig | |
| 40 | 1987 | Berlin – Prag – Warschau | 1987 km | P, 14 | Uwe Ampler | |
| 41 | 1988 | Bratislava – Katowice – Berlin | 2008 km | P, 13 | Uwe Ampler | |
| 42 | 1989 | Warschau – Berlin – Prag | 1927 km | 12 | Uwe Ampler | |
| 43 | 1990 | Berlin – Slušovice – Bielsko-Biała | 1595 km | P, 11 | Ján Svorada | |
| 44 | 1991 | Prag – Warschau | 1261 km | P, 9 | Wiktor Rjaksinski | |
| 45 | 1992 | Berlin – Karpacz – Mladá Boleslav | 1348 km | P, 9 | Steffen Wesemann | |
| 46 | 1993 | Tábor – Nový Bor | 1342 km | P, 9 | Jaroslav Bílek | |
| 47 | 1994 | Tábor – Trutnov | 1354 km | P, 9 | Jens Voigt | |
| 48 | 1995 | České Budějovice – Oberwiesenthal – Brno | 1379 km | P, 10 | Pavel Padrnos | |
| 49 | 1996 | Brno – Żywiec – Leipzig | 1703 km | P, 10 | Steffen Wesemann | |
| 50 | 1997 | Potsdam – Żywiec – Brno | 1629 km | P, 10 | Steffen Wesemann | |
| 51 | 1998 | Poznań – Karlovy Vary – Erfurt | 1591 km | 10 | Uwe Ampler | |
| 52 | 1999 | Znojmo – Polkowice – Magdeburg | 1613 km | 10 | Steffen Wesemann | |
| 53 | 2000 | Hannover – Kudowa-Zdrój – Prag | 1608 km | 10 | Piotr Wadecki | |
| 54 | 2001 | Łódź – Plzeň – Potsdam | 1611 km | 10 | Jakob Piil | |
| 55 | 2002 | České Budějovice – Chemnitz – Warschau | 1470 km | 10 | Ondřej Sosenka | |
| 56 | 2003 | Olomouc – Wałbrzych – Erfurt | 1552 km | 9 | Steffen Wesemann | |
| 57 | 2004 | Brüssel – Wroclaw – Prag | 1580 km | 9 | Michele Scarponi | |
| 58 | 2006 | Linz – Karlovy Vary – Hannover | 1296 km | 8 | Giampaolo Cheula |
Die Juniorenaustragung läuft unter dem Namen Course de la Paix Junior.
|
|
|
1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003 | 2004 | – | 2006