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Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen sind das weltweit älteste Festival für Alte Musik. Sie finden seit 1920 jährlich in Göttingen statt,[1][2] dauern zwölf Tage und hatten 22000 Gäste (2010).[3]
Die Werke Georg Friedrich Händels waren in Vergessenheit geraten, als die Inszenierung seiner Oper Rodelinda am 26. Juni 1920 in Göttingen nicht nur der Beginn der Festspiele war, sondern viele Aufführungen seiner Werke in ganz Deutschland auslöste; seine Beliebtheit dauert seitdem bis heute an.[1][2]
Künstlerischer Leiter der Festspiele ist seit 1991 Nicholas McGegan,[1] ab 2011 soll ihn Laurence Cummings ablösen.[4]
Veranstalter der Festspiele war anfangs der Universitätsbund, nach 1924 die Händel-Festspiel-Gemeinde, von 1931-2007 die Göttinger Händel-Gesellschaft e.V. und ist seit 2008 die Internationale Händel-Festspiele Göttingen GmbH.[2][1] Finanziell fördern die Bundesrepublik Deutschland,[5] das Land Niedersachsen, die Stadt Göttingen und der Landkreis Göttingen die Festspiele.[1]