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Introgression beschreibt die Bewegung eines Gens, Chromosoms, Chromosomsegments oder Genoms von einer Art auf eine andere, d. h. das Prinzip und das Ergebnis, wie sich durch konventionelle Verdrängungszüchtung Hochleistungszüchtungen erstellen lassen, die ein bestimmtes Merkmal tragen. Große praktische Bedeutung hat die Introgression seit langem in der Getreidezüchtung erlangt, insbesondere bei Weizen.
Erreicht wird Introgression meist durch diverse Rückkreuzungsverfahren, um damit unerwünschte Nebeneffekte auszumerzen. Donoren für fremde genetische Information sind meist verwandte Wildarten und Gattungen. Durch moderne „embryo-rescue“- und somatische Hybridisierungsverfahren hat die Introgression von Fremdgenen in Kulturpflanzen neuen Auftrieb erlangt.