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Isobaren (von altgriechisch ἴσος ísos ‚gleich‘ sowie βάρος báros ‚Druck‘)[1] sind Linien (vgl. Isolinien) gleichen Druckes, insbesondere in der Meteorologie.
Auf meteorologischen Wetterkarten kennzeichnen Isobaren die Orte, an denen der gleiche Luftdruck herrscht. Tiefdruckgebiete zeigen in der Regel Schlechtwetter- (wirbelartige Strukturen), Hochdruckgebiete hingegen oftmals Schönwetterbereiche an, wobei sie insbesondere im Winter auch mit grauem Himmel verbunden sein können. Der Abstand der Isobaren gibt einen Hinweis auf die Stärke des horizontalen Druckgefälles in einem Gebiet. Bei nah aneinander liegenden Isobaren ist somit mit starken Winden oder Sturm zu rechnen.
Die Angaben zum Luftdruck in Wetterkarten beziehen sich immer auf Normalnull.[2] Die Werte der Messstationen müssen mit Hilfe der Reduktion auf Meereshöhe korrigiert werden.
Der Einsatz von Isobaren in der Meteorologie geht auf Alexander Buchan (1829–1907) zurück.