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Die Isolationsmechanismen (zusammenfassender Begriff: Fortpflanzungsisolation) umfassen eine Reihe von Umständen, welche die genetische Vermischung verschiedener Populationen, Rassen oder Arten verhindern. Diese können entweder aus einer Veränderung der umgebenden Umwelt (Bildung von Gebirgszügen, Auseinanderdriften von Landmassen o.ä.), oder einer Veränderung des Verhaltens oder der Physiognomie der jeweiligen Population selbst resultieren. Nachkommen, welcher aus einer Vermischung zweier nah verwandter Arten (zum Beispiel Tiger und Löwe, oder Pferd und Esel) entstehen werden ursprünglich Bastarde genannt. Aufgrund der negativen Konnotation des Wortes "Bastard" ist heute jedoch die Bezeichnung Hybrid gebräuchlich.
Viele der genetischen Veränderungen, die eine Isolation hervorrufen werden während der "allopatrischen oder sympatrischen Artbildung" zweier Teilpopulationen entwickelt, bei der allopatrischen Artbildung, nachdem diese durch die Separation (z. B. durch geographische Barrieren) getrennt wurden.
Die Ausbildung von Isolationsmechanismen führt bei vollständigem Ablauf der allopatrischen Artbildung zu so großen Unterschieden, dass bei einem sekundären Zusammentreffen keine Verpaarung bzw. keine Fortpflanzung zustande kommt und so ein Vermischen der Formen verhindert wird. Diese Formen haben jetzt Artstatus zueinander.
Man könnte das Entstehen von Isolationsmechanismen für ein zufälliges Nebenprodukt der unterschiedlichen Selektionsdrücke halten, denen die beiden Populationen während der getrennten Entwicklung unterliegen. Häufig kann aber in Gegenden, in denen die Vertreter der beiden Arten gemeinsam vorkommen, eine so genannte Kontrastbetonung beobachtet werden. Damit werden die Unterschiede zwischen den Arten gezielt verstärkt, was durchaus Auswirkungen auf das Fortpflanzungsverhalten der Individuen haben könnte. Solche Beobachtungen sprechen dafür, dass die Isolationsmechanismen kein zufälliges Nebenprodukt sind, sondern selbst einem Selektionsdruck unterliegen.
praezygotisch oder progam ('prae = vor'; 'zygot = befruchtete Eizelle') bzw. ('pro = vor'; 'gam = Heirat') vor der Begattung wirksam:
postzygotisch oder metagam ('post = nach') bzw. ('meta = nach') nach der Begattung wirksam