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Die Jacke ist ein grundlegendes Teil der Oberbekleidung in vielen Kulturen. Sie bedeckt den Oberkörper und die Arme und ist vorn vom Hals abwärts offen. Diese Öffnung kann offen hängen oder mit diversen Methoden wie Knöpfen, Haken oder Bandschleifen geschlossen werden. Jacken reichen typischerweise nur wenig über das Gesäß hinaus; bei längeren Kleidungsstücken ähnlicher Form spricht man eher von einem Mantel.
Regional werden Strickjacken auch Westen genannt; normalerweise versteht man unter einer Weste aber eine ärmellose Jacke.
Die Unterscheidung zwischen Bluse bzw. Hemd und Jacke beruht vor allem darauf, dass Blusen bzw. Hemden gewöhnlich aus leichterem Stoff sind und direkt auf der Haut (und evtl. unter einer Jacke) getragen werden, während Jacken tendenziell eher aus schwerem und/oder warmem Stoff und eventuell gefüttert sind. Vor allem aber werden Jacken so getragen, dass sie die Haut nicht direkt berühren (das heißt es befindet sich ein Untergewand mit ebenso langen Ärmeln darunter), so dass sie nicht oder nur selten gewaschen werden müssen. Tatsächlich sind viele Jacken aufgrund der Konstruktion oder Stoffwahl nicht waschbar.
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Die Jacke (altfranzösisch: jaquee = Waffenrock) seit dem 14. Jahrhundert bekannt als wattierter Waffenrock oder buntes Lederkleid. Die Jacke ist auch Tracht der Bauern und geringer Leute.[1] Der lang geschnittene Rock entspricht aber wohl eher dem heutigen Sakko. Nach einer anderen Bedeutung wurden im Mittelalter die französischen Bauern mit Spitznamen jacques genannt, da zu jener Zeit dieser Vorname sehr verbreitet war. Der Bauernaufstand von 1358 in Frankreich wurde aus diesen Gründen wohl auch Jacquerie genannt. Aus dieser Zeit stammt dann ganz fantasielos der Name jacque, später dann jaquette - dem typischen Kleidungsstück der jacques. (usw.[2])