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| Spitzname(n) | Samurai Blue | ||
| Verband | Japan Football Association | ||
| Konföderation | AFC | ||
| Technischer Sponsor | adidas | ||
| Trainer | | ||
| Kapitän | Makoto Hasebe | ||
| Rekordtorschütze | Kunishige Kamamoto</br>Kazuyoshi Miura (je 55) | ||
| Rekordspieler | Masami Ihara (122) | ||
| FIFA-Code | JPN | ||
| FIFA-Rang | 33. (740 Punkte) (Stand: 7. März 2012)[1] | ||
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| Statistik | |||
|---|---|---|---|
| Erstes Länderspiel (Tokio, Japan; 9. Mai 1917) | |||
| Höchster Sieg (Tokyo, Japan; 27. September 1967) | |||
| Höchste Niederlage (Tokyo, Japan; 10. September 1917) | |||
| Erfolge bei Turnieren | |||
| Weltmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 4 (Erste: 1998) | ||
| Beste Ergebnisse | Achtelfinale 2002, 2010 | ||
| Asienmeisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 6 (Erste: 1988) | ||
| Beste Ergebnisse | Sieger 1992, 2000, 2004, 2011 | ||
| Konföderationen-Pokal | |||
| Endrundenteilnahmen | 4 (Erste: 1995) | ||
| Beste Ergebnisse | Finale 2001 | ||
| Südamerikameisterschaft | |||
| Endrundenteilnahmen | 1 | ||
| Beste Ergebnisse | Vorrunde 1999 | ||
| Olympische Spiele
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| Bronze | 1968 | ||
| (Stand: 29. Juni 2010) | |||
Die Japanische Fußballnationalmannschaft ist die nationale Fußballauswahl von Japan. Sie wird von der Japan Football Association (JFA) kontrolliert und seit 2010 von Alberto Zaccheroni trainiert[2]. Sie zählt seit Beginn der 1990er Jahre zu den stärksten Mannschaften Asiens. Sie gewann bisher viermal die Asienmeisterschaft und ist damit Rekordmeister Asiens.
1998, 2002, 2006 und 2010 nahm die Mannschaft auch an der Endrunde der Fußballweltmeisterschaft teil.
Obwohl Japan als eines der ersten Länder bereits 1917 ein Fußballspiel absolvierte, blieb Fußball nur eine Randsportart und konnte sich nicht gegen den beliebten Volkssport Baseball durchsetzen. Daran änderte auch der Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Sommerspielen 1968 nichts. Erst 1991 wurde beschlossen, die halbprofessionelle Japan Soccer League zur professionellen J. League umzugestalten. Am 15. Mai 1993 wurden dort die ersten Spiele angepfiffen.
Bereits ein Jahr zuvor hatte die Japanische Nationalmannschaft ihren ersten Titel bei der Fußball-Asienmeisterschaft 1992 im eigenen Land gewonnen. Sie gewann das Finale gegen den zweimaligen Titelträger Saudi-Arabien durch einen Treffer von Takuya Takagi mit 1:0. Die Qualifikation für die Fußball-Weltmeisterschaft 1994 im Oktober 1993 war jedoch ein Rückschlag: Im letzten Qualifikationsspiel gegen den Irak musste die japanische Mannschaft in der 92. Spielminute den Ausgleich hinnehmen und somit Saudi-Arabien und Südkorea den Vortritt lassen. Dieses Ereignis ist bis heute als Tragödie von Doha bekannt. Bei der Fußball-Asienmeisterschaft 1996 gelang es den Japanern nicht, ihren Titel von 1992 zu verteidigen.
Zur ersten Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft kam es dann 1998. In der entscheidenden Qualifikationsphase hatten die Japaner den zweiten Platz hinter Südkorea belegt und mussten nun ein Play-Off Spiel gegen den Iran, den zweiten der anderen Gruppe, bestreiten. In Johor Bahru gewann Japan schließlich mit 3:2 nach einem Golden Goal und qualifizierte sich somit für die Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Dort gab es allerdings je eine 0:1-Niederlage gegen Argentinien und Kroatien sowie 1:2-Niederlage gegen Jamaika. Masashi Nakayama erzielte den ersten Treffer Japans bei einer WM-Endrunde.
Bei der Fußball-Asienmeisterschaft 2000 errang Japan erneut die Titel, wiederum wurden die Saudis mit 1:0 bezwungen. Torschütze war Shigeyoshi Mochizuki.
Den größten internationalen Erfolg feierte man allerdings bei der WM 2002 in Südkorea und Japan, als die Mannschaft von Philippe Troussier nach Siegen über Tunesien und Russland das Achtelfinale erreichte. Dort schied man allerdings nach einer 0:1-Niederlage gegen den späteren WM-Dritten Türkei aus. Beim Konföderationen-Pokal 2001, der ebenfalls von Japan und Südkorea ausgerichtet wurde, erreichten die Japaner das Finale und unterlagen hierbei nur Frankreich mit 0:1.
Seinen dritten Asienmeisterschaftstitel gewann Japan bei der Fußball-Asienmeisterschaft 2004 in China. Dort wurde China im Finale mit 3:1 besiegt. Beim Konföderationen-Pokal 2005 in Deutschland schied Japan trotz des Sieges gegen Europameister Griechenland (1:0) und einem 2:2-Unentschieden gegen Weltmeister Brasilien aufgrund der schlechteren Tordifferenz gegenüber den Brasilianern in der Vorrunde aus.
Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 traf Japan in der Vorrunde auf Australien, Kroatien und Brasilien. Bereits im ersten Spiel gegen die Australier gab es eine 1:3-Niederlage, wobei Japan in der 85. Minute noch geführt hatte. Ein torloses Unentschieden gegen Kroatien und eine weitere Niederlage gegen Brasilien (1:4) reichten nicht mehr zum Weiterkommen aus. Nach der WM übernahm Ivica Osim die Mannschaft vom Brasilianer Zico, der seit 2002 amtierender Trainer war.
Die Qualifikation zur Fußball-Asienmeisterschaft 2007 wurde souverän mit nur einer einzigen Niederlage (0:1 gegen Saudi-Arabien in Jeddah) absolviert. Bei der Endrunde trafen die Titelverteidiger auf Vietnam, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate. Nachdem Gewinn der Gruppe, gewann man im Elfmeterschießen 5:4 gegen Australien. Im Halbfinale verloren die Japaner dann gegen Saudi-Arabien 2:3. Auch das Spiel um den dritten Platz ging verloren. Südkorea gewann mit 6:5 nach Elfmeterschießen (0:0 nach regulärer Spielzeit).
In der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2010 hat sich Japan als Gruppenzweiter durchgesetzt und traf in der Vorrunde nun auf Dänemark, Kamerun und die Niederlande. Durch Siege gegen die in der Weltrangliste besser platzierten Mannschaften aus Dänemark und Kamerun, bei einer Niederlage gegen die Niederländer, qualifizierte sich die japanische Mannschaft erstmals außerhalb Japans für ein WM-Achtelfinale, in dem sie auf Paraguay traf, und nach einem torlosen Spiel im Elfmeterschießen mit einem 3:5 unterlag.
Bei der Asienmeisterschaft 2011 konnte Japan zum vierten Mal den Titel gewinnen und ist damit alleiniger Rekordhalter. Die Teilnahme an der Copa América 2011 wurde nach dem Tōhoku-Erdbeben und Tsunami sowie der daraus resultierenden Nuklearkatastrophe von Fukushima wegen der verschobenen Ligaspiele und der Probleme mit der Freistellung der bei europäischen Vereinen tätigen Spieler abgesagt.
| 1900 - 1928 | nicht teilgenommen |
| 1936 in Berlin | Viertelfinale |
| 1948 in London | nicht zugelassen |
| 1952 in Helsinki | nicht teilgenommen |
| 1956 in Melbourne | 1. Runde |
| 1960 in Rom | nicht qualifiziert |
| 1964 in Tokio | Viertelfinale |
| 1968 in Mexiko Stadt | Bronzemedaille |
| 1972 in München | nicht qualifiziert |
| 1976 in Montreal | nicht qualifiziert |
| 1980 in Moskau | nicht qualifiziert |
| 1984 in Los Angeles | nicht qualifiziert |
| 1988 in Seoul | nicht qualifiziert |
| Jahr | Gastgeberland | Teilnahme bis … | Letzte(r) Gegner | Ergebnis | Bemerkungen und Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| 1930 | Uruguay | nicht teilgenommen | |||
| 1934 | Italien | nicht teilgenommen | |||
| 1938 | Frankreich | nicht teilgenommen | |||
| 1950 | Brasilien | nicht teilgenommen | |||
| 1954 | Schweiz | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Südkorea gescheitert | ||
| 1958 | Schweden | nicht teilgenommen | |||
| 1962 | Chile | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Südkorea gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1966 | England | nicht teilgenommen | |||
| 1970 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Australien gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1974 | Deutschland | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Israel gescheitert, das sich aber ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1978 | Argentinien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde an Südkorea gescheitert, das sich aber ebenfalls wieder nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1982 | Spanien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Nordkorea gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1986 | Mexiko | nicht qualifiziert | In der Qualifikation im Ostasien - Finale an Südkorea gescheitert. | ||
| 1990 | Italien | nicht qualifiziert | In der Qualifikation in der 1. Runde an Nordkorea gescheitert, das sich ebenfalls nicht qualifizieren konnte. | ||
| 1994 | USA | nicht qualifiziert | In der Qualifikation an Saudiarabien und Südkorea gescheitert (siehe auch "Tragödie von Doha") | ||
| 1998 | Frankreich | Vorrunde | Argentinien, Kroatien, Jamaika | - | Ohne Punkt als Gruppenletzter ausgeschieden |
| 2002 | Südkorea/Japan | Achtelfinale | Türkei | - | |
| 2006 | Deutschland | Vorrunde | Australien, Kroatien, Brasilien | - | Als Gruppenletzter ausgeschieden |
| 2010 | Südafrika | Achtelfinale | Paraguay | - | Niederlage im Elfmeterschießen (3:5) nach 0:0 n. V. |
| 2014 | Brasilien | Für die 4. Qualifikation-Runde qualifiziert. | |||
| 2018 | Russland | ||||
| 2022 | Katar |
Als inoffizielles Vorläuferturnier gilt der Dynasty Cup:
(Stand: 29. Januar 2011)
| Rekordspieler[3] | |||
|---|---|---|---|
| Spiele | Spieler | Zeitraum | Tore |
| 122 | Masami Ihara | 1988–1999 | 5 |
| 116 | Yoshikatsu Kawaguchi | 1997–2009 | 0 |
| 110 | Yuji Nakazawa | 1999–2010 | 17 |
| 106 | Yasuhito Endo | 2002–2011 | 9 |
| 98 | Shunsuke Nakamura | 2000–2010 | 24 |
| 89 | Kazuyoshi Miura | 1990–2000 | 55 |
| 82 | Alex | 2002–2006 | 7 |
| 82 | Junichi Inamoto | 2000–2010 | 5 |
| 77 | Hidetoshi Nakata | 1997–2006 | 10 |
| 77 | Seigō Narazaki | 1998–2010 | 0 |
| 72 | Keiji Tamada | 2004–2010 | 16 |
| Rekordschützen[3] | |||
|---|---|---|---|
| Tore | Spieler | Zeitraum | Spiele |
| 55 | Kunishige Kamamoto | 1964–1977 | 61 |
| Kazuyoshi Miura | 1990–2000 | 89 | |
| 28 | Takuya Takagi | 1992–1997 | 44 |
| 24 | Hiromi Hara | 1978–1988 | 56 |
| Shunsuke Nakamura | 2000–2010 | 99 | |
| 23 | Naohiro Takahara | 2000–2008 | 57 |
| 21 | Masashi Nakayama | 1990–2003 | 53 |
| Shinji Okazaki | 2008–aktiv | 41 | |
| 17 | Atsushi Yanagisawa | 1998–2006 | 58 |
| Yuji Nakazawa | 1999–2010 | 110 | |
| 16 | Keiji Tamada | 2004–2010 | 72 |
</div>
Ergebnisse stets aus japanischer Sicht
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Südvietnam* |
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