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| Jason Kidd | ||
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| Spielerinformationen | ||
| Voller Name | Jason Frederick Kidd | |
| Spitzname | J-Kidd | |
| Geburtstag | 23. März 1973 | |
| Geburtsort | San Francisco, Vereinigte Staaten | |
| Größe | 193 cm | |
| Position | Point Guard | |
| College | University of California, Berkeley | |
| NBA Draft | 1994, 2. Pick, Dallas Mavericks | |
| Vereinsinformationen | ||
| Verein | Dallas Mavericks | |
| Liga | NBA | |
| Trikotnummer | 2 | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1994–1996 1996–2001 2001–2008 Seit 2008 | ||
| Nationalmannschaft1 | ||
| 1999–2008 | Vereinigte Staaten | 51 Spiele[1] |
| 1Stand: 24. Februar 2011 | ||
Jason Frederick Kidd (* 23. März 1973 in San Francisco) ist ein US-amerikanischer Basketballspieler. Seit 1994 spielt er in der US-Profiliga NBA. Er spielt derzeit bei den Dallas Mavericks auf der Position des Point Guards. 2011 gewann er mit ihnen seinen ersten Meistertitel. Kidd ist zweiter auf der Assist-Liste der Liga, dritter auf der Liste der Steals und ebenso dritter auf der Liste der verwandelten Dreipunkte-Würfe. Zudem ist er der Spieler mit den drittmeisten triple-double in der NBA-Historie.
Inhaltsverzeichnis |
Kidd wurde als erstes von sechs Kindern geboren. Er wurde von seinem afroamerikanischen Vater und seiner irisch-amerikanischen Mutter in Oakland Hills aufgezogen und ging dort auf die St.-Paschal-Baylon Schule. Er spielte oft auf den Plätzen in Oakland, wo er auch regelmäßig dem späteren NBA-All-Star Gary Payton gegenüberstand.
Später wechselte er auf die St. Joseph Notre Dame High School in Alameda, Kalifornien und wurde Teil der Basketballmannschaft. Er führte die St. Joseph Notre Dame Pilots zu zwei Staatsmeisterschaften und erzielte in seinem Senior-Jahr dabei 25 Punkte, 10 Assists, 7 Rebounds und 7 Steals pro Partie. Für diese Leistungen wurde er mit zahlreichen individuellen Auszeichnungen belohnt, unter anderem mit dem Naismith Award für den besten High-School-Basketballspieler der Nation. Die Zeitschriften PARADE und USA Today ernannten ihn ebenfalls zum Spieler des Jahres. Er wurde auch zwei Mal zum Spieler des Jahres von Kalifornien erhoben und war ebenfalls ein McDonald's-All-American.
Kidd überraschte viele Fans und Journalisten zugleich, als er sich dazu entschied, die University of California, Berkeley zu besuchen, eine Universität, die im Vorjahr nur 10 von 28 Spielen gewinnen konnte.
Kidd besuchte die University of California, Berkeley für zwei Jahre. In seinem ersten Jahr konnte er 13 Punkte, 7,7 Assists, 4,9 Rebounds und 3,8 Steals im Schnitt verbuchen. Er wurde zum National Freshman of the Year gewählt. Mit seinen 220 Assists und 110 Steals stellte er neue Schulrekorde auf. In seinem zweiten Jahr konnte er sich noch weiter steigern: 16,7 Punkte, 9,1 Assists, 6,9 Rebounds und 3,1 Steals pro Spiel. Mit seinen insgesamt 272 Assists stellte er erneut einen Schulrekord auf. In diesem Jahr wurde er zum Pac-10 Player of the Year und einem First Team All-American gewählt.
Seit 2004 wird Kidds Trikotnummer 5 auf der University of California nicht mehr vergeben.
Jason Kidd wurde beim Draft 1994 an zweiter Position, nach dem ersten Pick Glenn Robinson, von den Dallas Mavericks ausgewählt. In der Saison zuvor konnten die Mavericks nur 13 Spiele gewinnen und in Kidds erstem Jahr steigerten sie sich gleich auf 36 Siege. In jenem Jahr teilte er sich mit Grant Hill von den Detroit Pistons den Rookie of the Year - Award. Gemeinsam führten beide das NBA All-Rookie First Team dieses Jahres an. Neben Jim Jackson und Jamal Mashburn gehörte er zu den drei größten Leistungsträgern in Dallas, von denen ein Aufschwung im Spiel der Mavericks erwartet wurde.
Das Trio wurde getrennt und Kidd wechselte in der Saison 1996/1997 zusammen mit Tony Dumas zu den Phoenix Suns. Die Suns erreichten in allen fünf Saisons mit Kidd die NBA Playoffs, schafften es aber nie die Meisterschaft zu gewinnen.
2001 wurde Kidd mit Chris Dudley im Austausch für Stephon Marbury, Johnny Newman und Somailia Samake zu den New Jersey Nets geschickt. Gleich in seiner ersten Saison bei den Nets führte er sie zu überraschenden 52 Siegen und wurde Zweiter in der Wahl zum MVP der regulären Saison. Er führte die Mannschaft zweimal hintereinander ins NBA-Finale (2002 und 2003). Im ersten Finale mussten sie sich den Los Angeles Lakers und im zweiten den San Antonio Spurs geschlagen geben. 2004 wurde Kidd wegen einer Knorpel-Verletzung mit der Mikrofraktur-Technik am Knie operiert. Kidd wurde insgesamt zehnmal ins NBA Allstar-Team berufen (1996, 1998, 2000-2004, 2006, 2008 und 2010) und führte über viele Jahre die Assists-Listen in der NBA an. Somit zählt er zu den hervorragendsten Spielern der Liga, unter anderem, da er regelmäßig Triple-double (107, Stand: 4. Juni 2011) in Spielen abliefert. Anfang Januar 2008 schaffte er es drei Triple-Doubles hintereinander zu erzielen, das schafften vorher nur Grant Hill (1997) und Michael Jordan (1989). Zudem ist er ein kraftvoller Verteidiger mit ausgezeichnetem Fastbreak. Er zählt zu den besten Spielern seiner Mannschaft und hat sich seit einigen Jahren als Star in der NBA etabliert.
Am 19. Februar 2008 wurde Kidd mit Malik Allen und Antoine Wright zu den Dallas Mavericks getradet, bei denen er seine NBA-Karriere begann. Im Austausch gingen Devin Harris, Trenton Hassell, Maurice Ager, DeSagana Diop und Keith Van Horn, sowie ein First Round Draft Pick im Jahr 2009 und ein weiterer im Jahr 2010 an die Nets. Außerdem bezahlte Dallas ein Handgeld in Höhe von 3 Millionen US$.[2] Mit genau 21,372 Millionen US-Dollar Jahresgehalt war er der in der Saison 2008/2009 bestbezahlte Point Guard der Liga.[3][4]
Jason Kidd hatte gehofft mit den Dallas Mavericks Meister zu werden, doch dieser Plan scheiterte 2009 vorerst in den Conference-Semifinals (2. Playoffrunde), wo seine Dallas Mavericks an den Denver Nuggets scheiterten (Endstand der Serie: DEN 4 : 1 DAL). Am 11. Juli 2009 wurde bekannt, dass Kidd bei den Mavs einen Vertrag für 3 weitere Jahre unterschrieben hat, der ihm mehr als 25 Millionen US$ einbringt.[5] In den Playoffs 2010 schieden die Mavs in der ersten Runde gegen die San Antonio Spurs aus.
Am 12. November 2010 teilte Kidd den 11.000 Assist seiner Karriere aus.[6] Er hat die zweitmeisten Assists in der Geschichte der NBA - nur John Stockton hat mehr (15.806).[7]
In der Saison 2010/2011 gewann er mit den Mavericks seine erste NBA Championship. Am 21. Februar 2012 überholte er Michael Jordan auf der Ewigen Liste der Steals und steht nun auf Platz 2 hinter John Stockton.
0 Shawn Marion | 2 Jason Kidd | 3 Rodrigue Beaubois | 7 Lamar Odom | 9 Yi Jianlian | 13 Delonte West | 20 Dominique Jones | 25 Vince Carter | 28 Ian Mahinmi | 31 Jason Terry | 32 Sean Williams | 33 Brendan Haywood | 34 Brandan Wright | 35 Brian Cardinal | 41 Dirk Nowitzki | Head Coach: Rick Carlisle
1953: Meineke | 1954: Felix | 1955: Pettit | 1956: Stokes | 1957: Heinsohn | 1958: Sauldsberry | 1959: Baylor | 1960: Chamberlain | 1961: Robertson | 1962: Bellamy | 1963: Dischinger | 1964: Lucas | 1965: Reed | 1966: Barry | 1967: Bing | 1968: Monroe | 1969: Unseld | 1970: Alcindor | 1971: Cowens/Petrie | 1972: Wicks | 1973: McAdoo | 1974: DiGregorio | 1975: Wilkes | 1976: Adams | 1977: Dantley | 1978: Davis | 1979: Ford | 1980: Bird | 1981: Griffith | 1982: Williams | 1983: Cummings | 1984: Sampson | 1985: Jordan | 1986: Ewing | 1987: Person | 1988: Jackson | 1989: Richmond | 1990: Robinson | 1991: Coleman | 1992: Johnson | 1993: O’Neal | 1994: Webber | 1995: Kidd/Hill | 1996: Stoudamire | 1997: Iverson | 1998: Duncan | 1999: Carter | 2000: Brand/Francis | 2001: Miller | 2002: Gasol | 2003: Stoudemire | 2004: James | 2005: Okafor | 2006: Paul | 2007: Roy | 2008: Durant | 2009: Rose | 2010: Evans | 2011: Griffin
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kidd, Jason |
| ALTERNATIVNAMEN | Kidd, Jason Frederick |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Basketballspieler |
| GEBURTSDATUM | 23. März 1973 |
| GEBURTSORT | San Francisco, Kalifornien |